Kunst

Kunst

von Yasmina Reza

Endlich wieder auf dem Spielplan:

Die Kultkomödie der französischen Bestseller-Autorin Yasmina Reza in der legendären Aufführung von H. C. Blumenberg über drei Männer und ein Bild.

Serge (Stephan Schad), ein Hautarzt auf der Suche nach einer neuen Lebens-Ästhetik, hat sich ein Bild gekauft und präsentiert es stolz seinen Freunden – doch die können auf dem Bild nichts erkennen. Denn das Bild ist monochrom und zeigt auf ein Meter sechzig mal ein Meter zwanzig nur eine weiße Fläche, „ganz weiß, mit kleinen weißen Streifen“. Sein Freund Marc (Peter Jordan), der Aeronautik-Ingenieur, versteht nicht, warum Serge für „diese Scheiße“, wie er es nennt, so viel Geld ausgegeben hat. Ist er über Nacht zum Snob geworden? Und welche gemeinsame Basis gibt es noch mit einem Mann, dessen Geschmacksurteil über Nacht so grundlegend ins Wanken geraten ist? Das weiße Bild wird zu einer harten Bewährungsprobe ihrer Freundschaft.

Der dritte im Bunde, Yvan (Sascha Nathan), ein Papierwarenhändler, wollte seine Freunde eigentlich mit der Nachricht seiner späten Verlobung überraschen und hat unerwartete Probleme mit den Hochzeitsvorbereitungen, die sich komplizierter gestalten, als er dachte. Nun soll er, der von Natur aus Konflikten lieber aus dem Weg geht, auch noch in diesem bizarren Kunst-Streit den Schiedsrichter spielen. Doch irgendwann platzt auch dem sanften Yvan der Kragen … Und es wird endgültig klar, dass das weiße Bild sich immer mehr als unbeschriebene Fläche entpuppt, auf die jeder der drei seine Vorstellungen von ihrer Freundschaft hineinprojizieren kann.

Die Komödie „Kunst“ verhandelt die Kunst des Lebens und das Stück wird damit zum Spiegel der Gegenwart. Und zudem machte es Yasmina Reza, die zuletzt ihren Roman „SERGE“ veröffentlichte, zu einer der weltweit meistgespielten Dramatikerinnen.

Schauspieler und Kreativteam

Die Kult-Inszenierung von Hans-Christoph Blumenberg

Eingerichtet von Ulrich Waller

Deutsch von Eugen Helmlé

Mit: Peter Jordan, Sascha Nathan und Stephan Schad

Bühnenbild: Götz Loepelmann | Kostüme: Ilse Welter

Termine

23. bis 27. Mai 2026

Beginn:  jew. 19.30 Uhr

Tickets:

Pfingstspecial: 39,90 €  auf allen Plätzen

Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises

Dauer

ca. 90 Minuten, keine Pause

Kartenzum Spielplan

Fjarill & Guests

Fjarill & Guests

20 Jahre. Das Jubiläumskonzert
Mit musikalischen Gästen und Wegbegleitern

Seit zwei Jahrzehnten sind Hanmari Spiegel und Aino Löwenmark mit ihrem Duo Fjarill eine musikalische Brücke zwischen Folk, Pop, Jazz und Kammermusik – und zwischen den Kontinenten. Am 14. Juni 2026 lädt Fjarill zu einem ganz besonderen Fest ins Hamburger St. Pauli Theater: Gemeinsam mit zahlreichen musikalischen Wegbegleiter*innen und Gästen feiern sie ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum.

Was das Publikum erwartet, ist mehr als ein Konzert – es ist ein emotionales Erlebnis, geprägt von zarten Zwischentönen, euphorischer Lebendigkeit und poetischer Grenzüberschreitung. Zwei charakterstarke Künstlerinnen, deren Wurzeln in Südafrika und Schweden liegen und die sich in Hamburg gefunden haben, nehmen ihre Gäste mit auf eine Reise durch elf Alben, durch Erinnerungen und musikalische Landschaften voller Vielfalt, Vertrauen und Inspiration.

Fjarill entfaltet einen einzigartigen Klangkosmos: Hanmari Spiegel mit ihrer luftigen und intensiven Geige, Aino Löwenmark mit ihrer verträumten, nordisch-klaren Stimme am Klavier. Dann verschmelzen beide Stimmen zu intensiven Chören, die vor allem auf Schwedisch, aber auch auf Afrikaans, Zulu und Deutsch erklingen. Ihre Musik bewegt sich spielerisch zwischen den Genres und erzeugt eine mitreißende Dynamik, die verbindet – sei es die musikalische Familie, langjährige Freunde oder das Publikum im Saal.

Zum Jubiläumskonzert treten neben den Gastgeberinnen zahlreiche Gäste auf, die Fjarill auf ihrem Weg begleitet haben: MICHY REINCKE, Mentor und erster Plattenverleger, Singer-Songwriter STOPPOK, JÜRGEN SPIEGEL und OMAR RODRIGUEZ-CALVO vom Tingvall Trio, Gitarrist ULRICH RODE, die Sängerinnen und Musikerinnen ANNE DE WOLFF, STEFANIE HEMPEL und IRIS ROMEN (The Joni Mitchell Project), Schauspieler und Sprecher ANDREAS GRÖTZINGER, Akkordeonist HANS-GEORG SPIEGEL, sowie Aino Löwenmarks Sohn und Schlagzeuger AUGUST SPIEGEL – sie alle machen diesen Abend zu einem Fest der musikalischen Freundschaft und Vielfalt.

Das Jubiläum im St. Pauli Theater ist eine Einladung: Kommen Sie, erleben Sie, singen Sie mit – tauchen Sie ein in einen Abend zwischen Seelenschau, Glück und Inspiration. Lassen Sie sich berühren von der Musik, vom starken Band zwischen Hanmari und Aino, von einer Atmosphäre, die Brücken schlägt und Herzen öffnet.

Mit musikalischen Gästen und Wegbegleitern:

MICHY REINCKE, STOPPOK, JÜRGEN SPIEGEL & OMAR RODRIGUEZ-CALVO vom Tingvall Trio, ULRICH ROHDE, ANNE DE WOLFF & STEFANIE HEMPEL & IRIS ROMEN vom The Joni Project, ANDREAS GRÖTZINGER, HANS-GEORG SPIEGEL, AUGUST SPIEGEL …

Termin

14. Juni 2026

Beginn:  18 Uhr

Preise

34 € und 44 €

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Josef Hader

Josef Hader

HADER ON ICE

Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft, wenn i schneller geh. Oder i hab an Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Temperaturen hat’s im Sommer wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen, kriegst einen Dippel, der geht monatelang net weg! Wahrscheinlich san die alle gentechnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer aus’n Haus geh.

Meine Theorie is, die Pflanzen woll’n die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n’ Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh Photosynthese.

Regie: Petra Dobetsberger

Termine

10. und 11. November 2026

Beginn:  jew. 19.30 Uhr

Preise

17 € bis 44 €

Dauer

ca. 120 Minuten, inkl. Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Larmoyant. Zynisch. Borstig und bösartig.“
Werner Rosenberger, KURIER

„Ein Horrortrip in die tiefe Provinz des Geistes“
Cathrin Kahlweit, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Poetische Bilder, markerschütternde Wendungen, brutal komische Gags“
Sebastian Hofer, PROFIL

„Ein Meisterstück an melancholischem Zynismus“
Martin Pesl, FALTER


Die Freundschaft

Die Freundschaft

nach Connie Palmen

Connie Palmens Roman erzählt von der Selbsterforschung eines Mädchens, das durch ihre Schulfreundin lernt, ihrem eigenen Kopf zu folgen und sich
von falschen, durch Elternhaus und Gesellschaft tradierten Vorstellungen zu befreien.

„Die Freundschaft“ beschreibt die ungewöhnliche Beziehung zweier ungleicher Frauen, die sich ein Leben lang lieben, verletzen und hinterfragen – ein Text über Gegensätze, ihre Anziehungskraft und die rätselhafte Verbindung von Körper und Geist.

Dania Hohmanns Adaption beschränkt sich nicht auf die Protagonistin, sondern bringt auch Nebenfiguren wie die Mutter und Kits Liebhaber auf die Bühne. Ergänzt wird der Cast durch Tänzerinnen und Tänzer, die zum Text assoziative Bilder entstehen lassen. Josephin Busch wurde bekannt als das „Mädchen aus Ostberlin“ im Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“, 2012 war ihr Filmdebut in Christian Schwochows „Der Turm“, von 2015 bis 2024 war sie die Kommissarin Lucy Elbe in der Serie „Letzte Spur Berlin“.

„Empathisch, raffiniert und psychologisch klug.“ Die taz über Connie Palmen

Mit: Josephin Busch

Ensemble: René Becker, Bernadette Fröhlich, Juliane Mifka, Suzana Novosel, Rhys George

Regie: Dania Hohmann | Choreografie: Eleonora Talamini | Komposition: Manuel R. Weber |
Bühne: Georg&Paul | Kostüme: Susann Günther | Mitarbeit Regie: Michelle Fischer

Termine

Uraufführung:  24. April 2026

Weitere Termine: 25. – 26. April 2026

Beginn:  19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr

Preise

13 € bis 34 €

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Der Bau

Der Bau

nach Franz Kafka
präsentiert vom Hamburger Theater Festival

Das intensive Kammerspiel nach einer Erzählung von Franz Kafka nimmt sein Publikum mit in die Tiefe des Raumes – und des Geistes. In dieser unterirdischen Welt sind Glück und Paranoia eng verschwistert. Hier existiert eine Art Menschentier, eben ein kafkaeskes, denkendes Tier. Das Wesen lebt in einem gedanklichen Kreuzzug, im immerwährenden Ausnahmezustand, gerichtet gegen die Außenwelt, gegen mögliche Eindringlinge. »Der Bau« ist eine Parabel über eine Gesellschaft, die permanent Risiken schafft, indem sie ebendiese zu verhindern sucht. Wie in allen Erzählungen Kafkas treiben die Konsequenzen ihres Handelns und Denkens die Wesen, Tiere, Menschen, Männer unerbittlich vor sich her, meist verlassen von jeglichem Realitätssinn. Ein Erlebnis, wie Max Simonischek dies darstellt.

Mit: Max Simonischek

Regie: Max Simonischek, Bühne: Besim Morina, Harald B. Thor, Kostüm: Modedesign Basman, Beratung Sounds: Daniel Freitag, Licht: Marcus Loran, Dramaturgie: Peter Kastenmüller

Eine Produktion des Burgtheaters Wien

Termine

12. und 13. Juni 2026

Beginn: jew. 20 Uhr

Preise

18 € bis 56 €
(nur an der Theaterkasse: 10 € für Schüler, Studenten, Azubis – keine Gruppen)

Dauer

ca. 70 Minuten, keine Pause

Weitere Infos zur Veranstaltung

Vorverkauf: Im St. Pauli Theater (Tel.: 040/47 11 06 66 – st-pauli-theater.de), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online über www.hamburgertheaterfestival.de.

Bildmaterial liegt zum Download bereit unter https://www.hamburgertheaterfestival.de/presse.

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

»Die Doppelrolle als Regisseur und Darsteller erlaubt es Simonischek, eine besonders intime Interpretation der Erzählung auf die Bühne zu bringen. Seine intensive Performance lässt das Publikum die zunehmende Paranoia und den Kontrollverlust des Protagonisten miterleben.«
KUNSTREFLEKTOR.AT

»Ohne viel Aufwand passt die Geschichte zu unserer Gegenwart wie die Faust aufs Auge.«
FALTER.AT


Katharina Thalbach

Schatten über dem Nichts – Märchen & Schauergeschichten

Katharina Thalbach

Musik: Michael Sele & Stefania Verità

Willkommen in der Welt des kunstvoll-schönen Grauens!

Willkommen in der Schwarzen Romantik!

Vampire und Gespenster, böse Stiefmütter und Dämonen – die Schauerromantik gab dem Grotesken und Schrecklichen eine erhabene Schönheit und tauchte ein in die Nachtseiten der menschlichen Seele.  Es ist Weltliteratur! Von Bram Stoker, Edgar Allen Poe bis zu Heinrich Heine lassen die Ausnahme-Schauspielerin und die musikalischen Ästheten der Melancholie Spukgestalten und Geschichten der Schwarzen Romantik auferstehen.
Die einem breiten Publikum bekannte und einzigartige deutsche Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach gehört zu den ganz besonderen Bühnenkünstlerinnen. Mit ihrer immensen Spiel­freude voll Humor, ihrer leidenschaftlichen Darstellung und sprachlichen Brillanz werden Märchen und Geschichten wahr!
Der charismatische Sänger und Songwriter Michael Sele feiert mit seiner Band The Beauty of Gemina seit Jahren internationale Erfolge. Mit seinen Songs und Kompositionen bewegt er sich gekonnt zwischen den Welten:  Dichte, hypnotische Sounds zelebrieren eine Musik voll dunkler Eleganz, die doch eine warme und berührende Vertrautheit schafft. Begleitet wird er von der für ihre intensiven Interpretationen international bekannten Cellistin Stefania Verità.
Gemeinsam entführen sie das Publikum auf eine Reise in die unheimlich-gespenstische Welt des Fantastischen.

Empfohlen ab 14 Jahren

Weitere Informationen unter: www.schattenueberdemnichts.com

Mit: Katharina Thalbach

Musik: Michael Sele (Bandleader von The Beauty of Gemina Acoustic)  § Stefania Verità (Cellistin bei The Beauty of Gemina Trio+)

Eine Produktion von Furler Productions

Termin

3. Mai 2026

Beginn:  18 Uhr

Preise

44,00 € und 54,00 €

Dauer

ca. 2,5 Std. mit Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

Virtuos! Weit über eine normale Lesung hinausgehend. Ein Programm zwischen Spannung und Philosophie.
Die Glocke

Ein atmosphärischer Sog zwischen Wort und Klang. Ein Trio das einen ganzen Kosmos eröffnet. Reine, dunkle Poesie. Schaurig schön. Mehr davon!
Neue Westfälische

Ein wahrlich gelungener Gruselabend.
Iserlohner Kleinanzeiger

Ein unvergessliches Erlebnis. Eine Atmosphäre mit Sogwirkung.
Lindauer Zeitung

Stehende Ovationen! Die Meisterin der kunstvollen Rezitation liefert gemeinsam mit den Musikern großes Theater.
Der Patriot


DAS AMERIKANISCHE TAGEBUCH

Burghart Klaußner und Johanna Christine Gehlen lesen
Siegfried Lenz

DAS AMERIKANISCHE TAGEBUCH

von Siegfried Lenz

Sechs Wochen reiste Siegfried Lenz im Jahr 1962 durch die USA. Allabendlich notierte er das Erlebte in ein Notizbuch – für seine Frau Liselotte, die ihn nicht begleiten konnte.

Der junge Schriftsteller, der mit seinen ersten Büchern schon viel Lob und Aufmerksamkeit erhalten hatte, war eingeladen worden, die amerikanische Demokratie kennenzulernen und in Deutschland über das Erlebte zu berichten.

Zur selben Zeit als Siegfried Lenz am Morgen nach seiner Ankunft in Washington und noch mit Jetlag seinen ersten Verabredungen nachkommt, trifft sich der amerikanische Präsident John F. Kennedy mit seinen Militärberatern und wichtigsten Beamten zur Besprechung der Kubakrise. Amerika steht vor seiner größten Herausforderung seit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Diese bedrohliche Atmosphäre empfindet Siegfried Lenz bereits nach wenigen Tagen. Neben seiner Begeisterung für die amerikanische Literatur – Faulkner und Hemingway waren die großen, prägenden Idole – bestimmen auch der Ost-West-Konflikt, die Kubakrise, die Diskussion um die Atombombe und das Engagement der USA in Vietnam das Reisetagebuch. Parallel zu den Tagebuchnotizen von Siegfried Lenz kommen die kürzlich erst im Nachlass entdeckten Briefe zu Gehör, die Liselotte ihrem Mann nach Amerika schickte. Sie erreichten ihn auf den verschiedenen Stationen seiner Reise und erzählen von einer innigen Liebesbeziehung, dies- und jenseits des Atlantiks.

Mit: Johanna Christine Gehlen und Burghart Klaußner

Dramaturgie: Sonja Valentin

In Zusammenarbeit mit der Siegfried Lenz Stiftung

Termin

29. März 2026

Beginn:  12 Uhr

Preis

19,00 € und 29,00 €

Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Blind

Blind

von Lot Vekemans
aus dem Niederländischen von
Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach

Im Zentrum des neuen Stücks der zur Zeit meistgespielten niederländischen Autorin Lot Vekemans ist der pensionierte Wasserbau-Ingenieur Richard. Er hat seine Tochter Helen zu sich gebeten, um ein paar grundsätzliche Dinge mit ihr zu klären. Sein Arzt hat ihm mitgeteilt, dass er langsam erblinden wird, deshalb hat er auch seinen Führerschein verloren.  Und er möchte, dass seine Tochter, zu der er, nicht nur wegen ihrer Ehe mit einem schwarzen Dichter, kaum noch Kontakt hatte, wieder bei ihm einzieht und ihn pflegt.

 

Das ist der Ausgangspunkt eines ähnlich spannenden Diskurses mit glasklaren, brillanten Dialogen, wie bei Vekemans letztem Stück „Gift“, das hier beim Hamburger Theaterfestivals 2014 zu sehen war. Vekemans gelingt wieder ein grandioses Familiendrama, eine aufregende Auseinandersetzung zwischen zwei Generationen, zwischen Vater und Tochter über das, was war und das, was ist und die immer wieder aktuelle Frage, wie man leben will. Und: wie wichtig Familienbande sein können oder ob man sie wirklich überwinden kann.


Gespannt wird man Zeuge der Frage, ob Helen ihre Ablehnung gegen den autoritären, libertär eingestellten Vater wirklich ablegen kann. Und ob Richard an diesem existenziellen Punkt seines Lebens aus seiner Haut kommen und einen Schritt auf seine Tochter zumachen kann.

In der Rolle des „Richard“ kehrt Gustav Peter Wöhler nach dem furiosen „Jonathan Peachum“ in der umjubelten „Dreigroschenoper“ von Leonhard Koppelmann und Peter Jordan zurück auf die St. Pauli Bühne. Seine Partnerin wird Nadja Petri sein, in der „Dreigroschenoper“ die Spelunken-Jenny und zuletzt zu sehen als Reedersgattin in der „Carmen von St. Pauli“ und als charmante Selbstmörderin „Claire“ in „1h22 vor dem Ende″.

Mit großzügiger Unterstützung durch die Hapag-Lloyd-Stiftung

Mit Nadja Petri und Gustav Peter Wöhler

Regie Ulrich Waller | Bühne: Raimund Bauer | Kostüme: Ilse Welter

Termine

Voraufführungen: 7. und 8. April 2026

Premiere: 9. April 2026

Weitere Termine: 10. bis 16. April, 28. -30. April und 2. bis 7. Juni 2026

Beginn:  19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr

Preise

7. und 8. April: 39,90 € auf allen Plätzen

Sonntag bis Donnerstag: 19 € bis 54 €

Freitag und Samstag: 22 € bis 59 €

Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Olli Schulz

Olli Schulz

Allein in Deiner Stadt - Tour 2026

Endlich ist es wieder so weit. Nach vielen Jahren der Askese wagt sich Olli Schulz erneut mutterseelenallein auf die Bühne, um euch eine frisch gebrannte, undurchsichtige Tinktur aus brandneuen Songs, fragwürdigen Geschichten und halbfertigen Hirngespinsten einzugießen. Natürlich in seiner ganz eigenen, unnachahmlichen und selten vorhersehbaren Art, bei der jeder Abend ein winzig kleines Bisschen davon abhängt, in welcher Stimmung der Herr Künstler sich gerade befindet.
Freut euch auf unvergessliche Abende mit eurem Connaisseur des gepflegten Wahnsinns, Olli Schulz, der sich von der Schieflage des aktuellen Weltgeschehens gnadenlos beflügeln lässt und euch seinen ganz eigenen Blick auf diesen angeschlagenen Teller Buntes, der unser Heimatplanet ist, präsentieren wird.

Termine

10. bis 12. Mai 2026 – Ausverkauft!

Beginn: 20 Uhr

Einlass: ab 19 Uhr

Tickets

33 €, zzgl. Gebühren

Dauer

Info folgt!

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