Josef Hader

Josef Hader

HADER ON ICE

Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft, wenn i schneller geh. Oder i hab an Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Temperaturen hat’s im Sommer wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen, kriegst einen Dippel, der geht monatelang net weg! Wahrscheinlich san die alle gentechnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer aus’n Haus geh.

Meine Theorie is, die Pflanzen woll’n die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n’ Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh Photosynthese.

Regie: Petra Dobetsberger

Termine

10. und 11. November 2026

Beginn:  jew. 19.30 Uhr

Preise

17 € bis 44 €

Dauer

ca. 120 Minuten, inkl. Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Larmoyant. Zynisch. Borstig und bösartig.“
Werner Rosenberger, KURIER

„Ein Horrortrip in die tiefe Provinz des Geistes“
Cathrin Kahlweit, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Poetische Bilder, markerschütternde Wendungen, brutal komische Gags“
Sebastian Hofer, PROFIL

„Ein Meisterstück an melancholischem Zynismus“
Martin Pesl, FALTER


Die Freundschaft

Die Freundschaft

nach Connie Palmen

Connie Palmens Roman erzählt von der Selbsterforschung eines Mädchens, das durch ihre Schulfreundin lernt, ihrem eigenen Kopf zu folgen und sich
von falschen, durch Elternhaus und Gesellschaft tradierten Vorstellungen zu befreien.

„Die Freundschaft“ beschreibt die ungewöhnliche Beziehung zweier ungleicher Frauen, die sich ein Leben lang lieben, verletzen und hinterfragen – ein Text über Gegensätze, ihre Anziehungskraft und die rätselhafte Verbindung von Körper und Geist.

Dania Hohmanns Adaption beschränkt sich nicht auf die Protagonistin, sondern bringt auch Nebenfiguren wie die Mutter und Kits Liebhaber auf die Bühne. Ergänzt wird der Cast durch Tänzerinnen und Tänzer, die zum Text assoziative Bilder entstehen lassen. Josephin Busch wurde bekannt als das „Mädchen aus Ostberlin“ im Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“, 2012 war ihr Filmdebut in Christian Schwochows „Der Turm“, von 2015 bis 2024 war sie die Kommissarin Lucy Elbe in der Serie „Letzte Spur Berlin“.

„Empathisch, raffiniert und psychologisch klug.“ Die taz über Connie Palmen

Mit: Josephin Busch

Ensemble: René Becker, Bernadette Fröhlich, Juliane Mifka, Suzana Novosel, Rhys George

Regie: Dania Hohmann | Choreografie: Eleonora Talamini | Komposition: Manuel R. Weber |
Bühne: Georg&Paul | Kostüme: Susann Günther

Termine

Uraufführung:  24. April 2026

Weitere Termine: 25. – 26. April 2026

Beginn:  19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr

Preise

13 € bis 34 €

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Der Bau

Der Bau

nach Franz Kafka
präsentiert vom Hamburger Theater Festival

Das intensive Kammerspiel nach einer Erzählung von Franz Kafka nimmt sein Publikum mit in die Tiefe des Raumes – und des Geistes. In dieser unterirdischen Welt sind Glück und Paranoia eng verschwistert. Hier existiert eine Art Menschentier, eben ein kafkaeskes, denkendes Tier. Das Wesen lebt in einem gedanklichen Kreuzzug, im immerwährenden Ausnahmezustand, gerichtet gegen die Außenwelt, gegen mögliche Eindringlinge. »Der Bau« ist eine Parabel über eine Gesellschaft, die permanent Risiken schafft, indem sie ebendiese zu verhindern sucht. Wie in allen Erzählungen Kafkas treiben die Konsequenzen ihres Handelns und Denkens die Wesen, Tiere, Menschen, Männer unerbittlich vor sich her, meist verlassen von jeglichem Realitätssinn. Ein Erlebnis, wie Max Simonischek dies darstellt.

Mit: Max Simonischek

Regie: Max Simonischek, Bühne: Besim Morina, Harald B. Thor, Kostüm: Modedesign Basman, Beratung Sounds: Daniel Freitag, Licht: Marcus Loran, Dramaturgie: Peter Kastenmüller

Eine Produktion des Burgtheaters Wien

Termine

12. und 13. Juni 2026

Beginn: jew. 20 Uhr

Preise

18 € bis 56 €
(nur an der Theaterkasse: 10 € für Schüler, Studenten, Azubis – keine Gruppen)

Dauer

ca. 70 Minuten, keine Pause

Weitere Infos zur Veranstaltung

Vorverkauf: Im St. Pauli Theater (Tel.: 040/47 11 06 66 – st-pauli-theater.de), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online über www.hamburgertheaterfestival.de.

Bildmaterial liegt zum Download bereit unter https://www.hamburgertheaterfestival.de/presse.

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

»Die Doppelrolle als Regisseur und Darsteller erlaubt es Simonischek, eine besonders intime Interpretation der Erzählung auf die Bühne zu bringen. Seine intensive Performance lässt das Publikum die zunehmende Paranoia und den Kontrollverlust des Protagonisten miterleben.«
KUNSTREFLEKTOR.AT

»Ohne viel Aufwand passt die Geschichte zu unserer Gegenwart wie die Faust aufs Auge.«
FALTER.AT


Katharina Thalbach

Schatten über dem Nichts – Märchen & Schauergeschichten

Katharina Thalbach

Musik: Michael Sele & Stefania Verità

Willkommen in der Welt des kunstvoll-schönen Grauens!

Willkommen in der Schwarzen Romantik!

Vampire und Gespenster, böse Stiefmütter und Dämonen – die Schauerromantik gab dem Grotesken und Schrecklichen eine erhabene Schönheit und tauchte ein in die Nachtseiten der menschlichen Seele.  Es ist Weltliteratur! Von Bram Stoker, Edgar Allen Poe bis zu Heinrich Heine lassen die Ausnahme-Schauspielerin und die musikalischen Ästheten der Melancholie Spukgestalten und Geschichten der Schwarzen Romantik auferstehen.
Die einem breiten Publikum bekannte und einzigartige deutsche Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach gehört zu den ganz besonderen Bühnenkünstlerinnen. Mit ihrer immensen Spiel­freude voll Humor, ihrer leidenschaftlichen Darstellung und sprachlichen Brillanz werden Märchen und Geschichten wahr!
Der charismatische Sänger und Songwriter Michael Sele feiert mit seiner Band The Beauty of Gemina seit Jahren internationale Erfolge. Mit seinen Songs und Kompositionen bewegt er sich gekonnt zwischen den Welten:  Dichte, hypnotische Sounds zelebrieren eine Musik voll dunkler Eleganz, die doch eine warme und berührende Vertrautheit schafft. Begleitet wird er von der für ihre intensiven Interpretationen international bekannten Cellistin Stefania Verità.
Gemeinsam entführen sie das Publikum auf eine Reise in die unheimlich-gespenstische Welt des Fantastischen.

Empfohlen ab 14 Jahren

Weitere Informationen unter: www.schattenueberdemnichts.com

Mit: Katharina Thalbach

Musik: Michael Sele (Bandleader von The Beauty of Gemina Acoustic)  § Stefania Verità (Cellistin bei The Beauty of Gemina Trio+)

Eine Produktion von Furler Productions

Termin

3. Mai 2026

Beginn:  18 Uhr

Preise

44,00 € und 54,00 €

Dauer

ca. 2,5 Std. mit Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

Virtuos! Weit über eine normale Lesung hinausgehend. Ein Programm zwischen Spannung und Philosophie.
Die Glocke

Ein atmosphärischer Sog zwischen Wort und Klang. Ein Trio das einen ganzen Kosmos eröffnet. Reine, dunkle Poesie. Schaurig schön. Mehr davon!
Neue Westfälische

Ein wahrlich gelungener Gruselabend.
Iserlohner Kleinanzeiger

Ein unvergessliches Erlebnis. Eine Atmosphäre mit Sogwirkung.
Lindauer Zeitung

Stehende Ovationen! Die Meisterin der kunstvollen Rezitation liefert gemeinsam mit den Musikern großes Theater.
Der Patriot


DAS AMERIKANISCHE TAGEBUCH

Burghart Klaußner und Johanna Christine Gehlen lesen 

DAS AMERIKANISCHE TAGEBUCH

von Siegfried Lenz

Sechs Wochen reiste Siegfried Lenz im Jahr 1962 durch die USA. Allabendlich notierte er das Erlebte in ein Notizbuch – für seine Frau Liselotte, die ihn nicht begleiten konnte.

Der junge Schriftsteller, der mit seinen ersten Büchern schon viel Lob und Aufmerksamkeit erhalten hatte, war eingeladen worden, die amerikanische Demokratie kennenzulernen und in Deutschland über das Erlebte zu berichten.

Zur selben Zeit als Siegfried Lenz am Morgen nach seiner Ankunft in Washington und noch mit Jetlag seinen ersten Verabredungen nachkommt, trifft sich der amerikanische Präsident John F. Kennedy mit seinen Militärberatern und wichtigsten Beamten zur Besprechung der Kubakrise. Amerika steht vor seiner größten Herausforderung seit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Diese bedrohliche Atmosphäre empfindet Siegfried Lenz bereits nach wenigen Tagen. Neben seiner Begeisterung für die amerikanische Literatur – Faulkner und Hemingway waren die großen, prägenden Idole – bestimmen auch der Ost-West-Konflikt, die Kubakrise, die Diskussion um die Atombombe und das Engagement der USA in Vietnam das Reisetagebuch. Parallel zu den Tagebuchnotizen von Siegfried Lenz kommen die kürzlich erst im Nachlass entdeckten Briefe zu Gehör, die Liselotte ihrem Mann nach Amerika schickte. Sie erreichten ihn auf den verschiedenen Stationen seiner Reise und erzählen von einer innigen Liebesbeziehung, dies- und jenseits des Atlantiks.

Mit: Johanna Christine Gehlen und Burghart Klaußner

Dramaturgie: Sonja Valentin

In Zusammenarbeit mit der Siegfried Lenz Stiftung

Termin

29. März 2026

Beginn:  12 Uhr

Preis

19,00 € und 29,00 €

Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Blind

Blind

von Lot Vekemans
aus dem Niederländischen von
Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach

Im Zentrum des neuen Stücks der zur Zeit meistgespielten niederländischen Autorin Lot Vekemans ist der pensionierte Wasserbau-Ingenieur Richard. Er hat seine Tochter Helen zu sich gebeten, um ein paar grundsätzliche Dinge mit ihr zu klären. Sein Arzt hat ihm mitgeteilt, dass er langsam erblinden wird, deshalb hat er auch seinen Führerschein verloren.  Und er möchte, dass seine Tochter, zu der er, nicht nur wegen ihrer Ehe mit einem schwarzen Dichter, kaum noch Kontakt hatte, wieder bei ihm einzieht und ihn pflegt.

 

Das ist der Ausgangspunkt eines ähnlich spannenden Diskurses mit glasklaren, brillanten Dialogen, wie bei Vekemans letztem Stück „Gift“, das hier beim Hamburger Theaterfestivals 2014 zu sehen war. Vekemans gelingt wieder ein grandioses Familiendrama, eine aufregende Auseinandersetzung zwischen zwei Generationen, zwischen Vater und Tochter über das, was war und das, was ist und die immer wieder aktuelle Frage, wie man leben will. Und: wie wichtig Familienbande sein können oder ob man sie wirklich überwinden kann.


Gespannt wird man Zeuge der Frage, ob Helen ihre Ablehnung gegen den autoritären, libertär eingestellten Vater wirklich ablegen kann. Und ob Richard an diesem existenziellen Punkt seines Lebens aus seiner Haut kommen und einen Schritt auf seine Tochter zumachen kann.

In der Rolle des „Richard“ kehrt Gustav Peter Wöhler nach dem furiosen „Jonathan Peachum“ in der umjubelten „Dreigroschenoper“ von Leonhard Koppelmann und Peter Jordan zurück auf die St. Pauli Bühne. Seine Partnerin wird Nadja Petri sein, in der „Dreigroschenoper“ die Spelunken-Jenny und zuletzt zu sehen als Reedersgattin in der „Carmen von St. Pauli“ und als charmante Selbstmörderin „Claire“ in „1h22 vor dem Ende″.

Mit großzügiger Unterstützung durch die Hapag-Lloyd-Stiftung

Mit Nadja Petri und Gustav Peter Wöhler

Regie Ulrich Waller | Bühne: Raimund Bauer | Kostüme: Ilse Welter

Termine

Voraufführungen: 7. und 8. April 2026

Premiere: 9. April 2026

Weitere Termine: 10. bis 16. April, 28. -30. April und 2. bis 7. Juni 2026

Beginn:  19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr

Preise

7. und 8. April: 39,90 € auf allen Plätzen

Sonntag bis Donnerstag: 19 € bis 54 €

Freitag und Samstag: 22 € bis 59 €

Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

The Joni Project

The Joni Project

Anne de Wolff, Stefanie Hempel & Iris Romen
Celebrating Joni Mitchell

Drei Frauen, drei Musikerinnen und Singer-Songwriterinnen interpretieren die unsterbliche Musik der großen Joni Mitchell. Dazu erzählen sie die schönen, traurigen und oft auch komischen Geschichten hinter legendären Songs wie „Both Sides Now“, „Woodstock“ oder „River“. Freigeistig im Herzen, virtuos im Sound: Wie die drei Musikerinnen von The Joni Project live ihre ganz eigene Energie entfalten, ist ein zutiefst bewegendes Ereignis. Mit starken Solo-Stimmen sowie mit seelenvollem Harmoniegesang, anekdotenreich und unterhaltsam. Mit detailreich aufeinander abgestimmtem Instrumentarium. Und vor allem mit einer unvergleichlichen Chemie untereinander.

Konzerte des Trios lassen Pop-Historie lebendig werden. Bis Mitchells Lieder für jede und jeden im Publikum individuell spürbar werden. All der Schmerz, all die Liebe, all die komplexen Gefühle. Ins St. Pauli Theater bringen sie neue Songs und Geschichten mit!

Drei Frauen und 16 Instrumente auf der Bühne

Zusammen sind Anne de Wolff, Stefanie Hempel und Iris Romen eine echte female Supergroup. Anne de Wolff, bekannt für ihre Zusammenarbeit mit BAP, Bosse, Calexico oder Johannes Oerding, ist DIE deutsche Multiinstrumentalistin. Ihre Streicherarrangements veredeln unzählige deutsche Pop-Produktionen. Stefanie Hempel ist vor allem als Beatles-Expertin und fulminante Interpretin der Fab Four bekannt. Auch im St. Pauli Theater spielt sie regelmäßig mit ihren Silver Spoons und begrüßt bei ihren großen Beatles-Shows Stars wie Otto Waalkes, Udo Lindenberg oder Inga Rumpf. Die niederländische Singer-Songwriterin Iris Romen bringt Klangfarben von Country und Rock ’n‘ Roll bis zu Swing und Jazz ein.

„Am Ende des Konzerts bleibt das Gefühl, wesentlich mehr erlebt zu haben als eine Hommage. Da wurde sich Joni Mitchell anverwandelt. Und vor allem:
gefühlt und gelebt.“ Hamburger Abendblatt

Termin

14. März 2026

Beginn: 19.30 Uhr

Preise

15 € bis 39 €

Dauer

ca. 2 1/2 Stunden, inkl. Pause

Kartenzum Spielplan

Olli Schulz

Olli Schulz

Allein in Deiner Stadt - Tour 2026

Endlich ist es wieder so weit. Nach vielen Jahren der Askese wagt sich Olli Schulz erneut mutterseelenallein auf die Bühne, um euch eine frisch gebrannte, undurchsichtige Tinktur aus brandneuen Songs, fragwürdigen Geschichten und halbfertigen Hirngespinsten einzugießen. Natürlich in seiner ganz eigenen, unnachahmlichen und selten vorhersehbaren Art, bei der jeder Abend ein winzig kleines Bisschen davon abhängt, in welcher Stimmung der Herr Künstler sich gerade befindet.
Freut euch auf unvergessliche Abende mit eurem Connaisseur des gepflegten Wahnsinns, Olli Schulz, der sich von der Schieflage des aktuellen Weltgeschehens gnadenlos beflügeln lässt und euch seinen ganz eigenen Blick auf diesen angeschlagenen Teller Buntes, der unser Heimatplanet ist, präsentieren wird.

Termine

10. bis 12. Mai 2026 – Ausverkauft!

Beginn: 20 Uhr

Einlass: ab 19 Uhr

Tickets

33 €, zzgl. Gebühren

Dauer

Info folgt!

Karten über Eventimzum Spielplan

Michael Ehnert

Michael Ehnert

Hamburg, Wache 16 - Lesung

1976. Der 23-jährige Polle wird gegen seinen Willen an die härteste Polizeiwache des Landes versetzt: Die 16 in Hamburg St. Pauli. Im Gegensatz zur weltbekannten Davidwache liegt sie jedoch nicht im bunten Neonlicht der Reeperbahn, sondern in den dreckigeren und dunkleren Straßen des Viertels. Was Polle hier im Einsatz begegnet, geht oft weit über die Grenze des Erträglichen hinaus: Verwahrlosung, Gewaltverbrechen, Missbrauch, Menschenhandel. Die in der Polizeischule erlernten Einsatzregeln erweisen sich auf dem Kiez als nahezu unbrauchbar, und die alteingesessenen 16er haben sich längst einen eigenen Moralkompass geschaffen. Zum Mentor wird Polle der erfahrene Straßenbulle Werner, der wie ein alter Westernsheriff ausschließlich nach seinen eigenen Regeln entscheidet und Polle immer wieder in Gewissenskonflikte stürzt. Mit der Wirtstochter Christa und der Prostituierten Melanie begegnen Polle dann nahezu zeitgleich zwei völlig unterschiedliche Frauen, die sein berufliches und privates Leben prägen werden.

Hamburg, Wache 16 ist nicht allein Polles Geschichte, sondern ein großes Ensemblestück, ein Epos aus dem Rot- und Blaulichtmilieu. Eine Mischung aus Game of Thrones und Die Buddenbrooks mit sehr viel ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Hamburg, Wache 16 ist ein Zeit- und Sittengemälde der 70er Jahre auf dem Hamburger Kiez, das in einem dramatischen Finale gipfelt, in dem Polle sich zwischen zwei Familien entscheiden muss: Der eigenen und der Bullen-Familie…

Am 13.4.26 um 19:30 wird Michael Ehnert seinen Roman persönlich im St. Pauli Theater vorstellen. Von jemandem, der nicht stillsitzen kann, sollte man allerdings keine herkömmliche Lesung erwarten. Ehnert wird nur zum Teil literarische Kostproben geben, zugleich wird er über Hamburg in den 70er und 80er Jahren sprechen, über Theater, Film, St. Pauli und über seine Familiengeschichte, der sein Roman zugrunde liegt. Eine Stand-Up-Lesung mit Q & A und Signierstunde.

Termin

13. April 2026

Beginn: 19.30 Uhr

Preis

24 € auf allen Plätzen

Dauer

Info folgt!

Kartenzum Spielplan

Michael Ehnert ist möglicherweise einer der vielseitigsten Hamburger Künstler. Er ist Schauspieler, Kabarettist, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er wurde mit dem Deutschen Kabarettpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet, so dass es nicht verwundert, dass die düstere Geschichte der Wache 16 immer wieder auch mit überraschendem Humor erzählt wird. Dem Publikum ist er bekannt aus seinen legendären Arbeiten mit dem Bader-Ehnert-Kommando, aus seinen preisgekrönten Solo-Performances, den Duo-Programmen mit seiner Frau Jennifer und nicht zuletzt durch seine Rolle als LKA-Mann Renner in der Hamburger Krimiserie Notruf Hafenkante. Ehnert ist in Hamburg-Mümmelmannsberg aufgewachsen und hat viele Jahre im Schanzenviertel und auf St. Pauli gelebt. Sein Debüt-Roman Hamburg, Wache 16 ist sein persönlichstes Projekt und seinem Vater, Walter Ehnert, gewidmet.


Grundlos gute Laune

Grundlos gute Laune

Der Kabarett-Podcast LIVE

Tobias Mann und Philip Simon haben GRUNDLOS GUTE LAUNE! Die beiden Kabarettisten sind seit vielen Jahren befreundet und quatschen eh ständig über Gott und die Welt. Warum also nicht Gott und die Welt dabei zuhören lassen!?!

Die beiden satirischen Trüffelschweine gehen mit Ihrem Kabarett-Podcast auf Tour! Wie gewohnt wühlen sie sich kabarettistisch scharf und komödiantisch pointiert durch aktuelle und klassische Zitate aus Politik und Gesellschaft – dieses Mal sogar vor Publikum. Die Show wird selbstredend für die Nachwelt aufgezeichnet und in die digitale Welt gepuscht.

Termin

22. September 2026

Beginn: 19.30 Uhr

Preis

35 € auf allen Plätzen

Dauer

Info folgt!

Kartenzum Spielplan