Nachwuchsförderung

Um den Nachwuchs kümmert sich das St. Pauli Theater auf ganz verschiedene Weise. Zum einen gibt es die lange Tradition der Weihnachtsmärchen. Zum anderen gibt es in Kooperation mit der Theaterakademie die Reihe „Kiezstürmer“ (erstmalig 2005), bei der junge Regiestudenten mit unserer Hilfe neue Unterhaltungsformate ausprobieren. Darüber hinaus gibt es seit 2008 jährlich eine Inszenierung mit Schülern unserer Partnerschule, der Stadtteilschule am Hafen, Standort St. Pauli. Ziel des Projektes ist, Schüler der fünften bis neunten Klasse gezielt und unter professioneller Leitung ans Theater heranzuführen. Dieses Theater-Tanz-Musikprojekt soll ihnen die Möglichkeit bieten, eigene Stärken zu entdecken, Selbstbewusstsein zu entwickeln und sich in einer ganz ungewohnten Weise öffentlich zu präsentieren.

Stadtteilschule am Hafen, Standort St. Pauli und St. Pauli Theater

Die Stadtteilschule am Hafen Standort St. Pauli liegt in einem von Hamburgs Problembezirken mit hohem Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund. Und sie liegt fußläufig zum St. Pauli-Theater.

Seit 2009 besteht die Zusammenarbeit und jedes Jahr wird ein Theaterprojekt mit den Schülern erarbeitet unter der professionellen Leitung der Regisseurin Dania Hohmann und ihrem Team, das aus einer Bühnenbildnerin, einer Kostümbildnerin, einem Choreographen, einem musikalischen Leiter und professionellen Musikern besteht.

Nach dem „Hamlet auf St. Pauli“-Projekt 2009 und der Produktion „Die heilige Johanna von der Davidstraße“ mit Schülern der Ganztagsschule St. Pauli im Rahmen der Initiative „Kultur bewegt“ der Stiftung „Maritim“ hat die Regisseurin Dania Hohmann und die Ganztagsschule St. Pauli mit „Othello in der Hafenstraße“ 2011 ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt, dieses Mal als ein Projekt im Rahmen von Tusch. Die zweite Arbeit im Rahme von Tusch auch wieder mit der Unterstützung der Nordmetallstiftung und der Hamburgischen Kulturstiftung war 2012 „Maria Stuart auf der Großen Freiheit“. Die Textgrundlage war das Drama „Maria Stuart“ von Schiller.

Für das Projekt 2013 wurde das Genre gewechselt: Orson Welles Radioklassiker, der erste Reality-Radio-Schocker über den Angriff der Marsianer auf die Erde aus den 30er Jahren war die Vorlage für das Schultheater-Projekt. 2014 kehrte Dania Hohmann zu Shakespeare zurück: „Romeo und Julia auf der Reeperbahn“. Im Projekt 2015 beschäftigte sich die Truppe mit „Peer Gynt“ und es wurde „Peer Gynt vom Hamburger Berg“: Ibsens Drama um den notorischen Lügner „Peer Gynt“, der er sich mit seinen erfundenen Geschichten eigene Welten baut – mit Trollen und Dämonen. Im Projekt 2016 ging es um einen Kinderbuchklassiker: „Alice im Wunderland“. Es ist ein Text voller Anspielungen auf die Schule, auf die Erwachsenen, eine Reise in eine phantastische Welt, in der fast alles möglich erscheint.

Dania Hohmann und ihr Team haben sich 2017 und 2018 weitere Kinderbuchklassiker vorgenommen: 2017 war es „Momo“ nach Michael Ende. Mit den 11-16-jährigen Jugendlichen der Stadtteilschule am Hafen, Standort St. Pauli erkunden sie das Thema Zeit mit Szenen und Situationen aus dem Buch, mit Choreografien, und mit heutigen Popsongs. 2018 wurde „Krabat“ von Otfried Preußler erarbeitet, 2019 „Don Quijote“. 2020 wurde das voereste letzte Projekt „Time Bandits“ wegen der Corona-Pandemie einen Tag vor der Premiere abgesagt.

Die Projekte sollen Schülern der 6. -10. Klasse unter professioneller Leitung an das Theater heranführen mit dem Ziel einer Aufführung, die auf der Bühne des St. Pauli Theaters gezeigt wurde. Diese Projekte sollen den Schülern die Chance geben, eigene Stärken zu entdecken, Selbstbewusstsein zu entwickeln und sich in einer ganz ungewohnten Weise öffentlich zu präsentieren. Durch die langjährige Zusammenarbeit, ist es den Schülern möglich mehrere Jahre an der Theaterarbeit teilzunehmen und man kann bei vielen Schülern eine positive Entwicklung sehen.

Das Ziel, neue Lebensperspektiven für die Schüler zu eröffnen, wird dabei sicher erreicht, das zeigen auch die Auswertungsgespräche nach der jeweiligen Premiere in der Schule: Alle Schüler haben sich auf eine berührende Art für diese ungewöhnliche Erlebnisse bedankt und möchten fast alle an weiteren Projekten dieser Art teilnehmen.

Lange Jahre war das Projekt Teil der Kooperation Tusch. Spender waren auch die Stiftung Maritim u.a. Heute wird es unterstützt von der Hamburgischen Kulturstiftung, der BürgerStiftung Hamburg, der Hans R. Neumann-Stiftung und der Stiftung Kinderjahre.

Das Kiezstürmer-Festival

Der Regienachwuchs ist ein zartes Pflänzchen, das gehegt werden will. Und das St. Pauli Theater leistet hier einen ganz besonderen Beitrag. Lange  Jahre gehörten die Herbstwochenenden, meist in langen Nächten, die bis weit nach Mitternacht reichen, den Kiezstürmern. Vier bis sechs Regiestudentinnen und -studenten der Theaterakademie Hamburg kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung zeigten ein aktuelles Projekt, bei dem sie auf die dramaturgische Betreuung durch Hausherr Ulrich Waller zählen können. Heute ist das Festival konzentriert auf ein langes Wochenende im Herbst oder Frühjahr, an dem die Arbeiten der jungen Studierenden gezeigt werden.

Eine Förderung durch die Hamburgische Kulturstiftung und die ZEIT-Stiftung machen es möglich. Aber auch die Koerber-Stiftung war anfangs dabei, denn Waller hatte bereits 1996 (noch als Leiter der Hamburger Kammerspiele) mit Barbara Müller-Wesemann vom Zentrum für Theaterforschung und Bettina Birk ein Festival für den ganz jungen Regienachwuchs gegründet. „Die Wüste lebt!“. Viele anschließend etablierte Stadttheaterregisseure wie Falk Richter oder Nicolas Stemann debütierten hier mit Erfolg. Später ging das Festival im Körber Studio Junge Regie auf, das heute alljährlich in die Gaußstraße lädt.

So suchte das St. Pauli Theater nach einem neuen passenden Format. Wallers Motto war: „Klassiker zertrümmern können andere besser. Das lernen die Studierenden sowieso, aber sich mit einer Guckkastenbühne auseinanderzusetzen, mit einem Vorhang und einer Bühne, oder zu überlegen, wie funktionieren geschriebene Stücke, das können sie hier ausprobieren“. So entstand zusammen mit dem damaligen Leiter der Theaterakademie Michael Boergerding die Idee zu KIEZSTÜRMER. Das Festival der jungen Regisseurinnen und Regisseure.

Gleich der erste Jahrgang 2005 erwies sich im Rückblick als spektakulär. Jette Steckel inszenierte gemeinsam mit Mirja Biel „Kriminacht David’s Wache“, ein Abend, bei dem das Publikum entscheiden durfte, wie das Geschehen ausgeht. Steckel arbeitet regelmäßig am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin, ihre Arbeiten wurden mehrfach auf Festivals eingeladen. Für ihre Inszenierung „Die Tragödie von Romeo und Julia“ hat sie gerade den Theaterpreis FAUST für die beste Regie erhalten.

Julia Hölscher zeigte 2006 eine „Maria Stuart“ nach einer Übung für Schauspieler von Bertolt Brecht, in der Maria und Elisabeth als Marktfrauen am Fischmarkt darüber streiten, wer den frischesten Fisch vorhalte. Später ging sie als Hausregisseurin ans Staatsschauspiel Dresden und arbeitet derzeit in Basel.

Derzeit in aller Munde, der junge Regisseur Gernot Grünewald. Damals inszenierte er mit „Die Sonne, der Tod und das Meer (five ins. For C.)“ ein Projekt nach dem „Fremden“ von Camus. Inzwischen sorgt er bundesweit für Aufsehen mit einem Theater, das sich mit der Thematik von Kindersoldaten oder Flüchtlingsschicksalen auseinandersetzt. Alexander Riemenschneider präsentierte hier 2007 mit „Der Schaum der Tage“ einen Boris-Vian-Abend und bewies schon damals seine hohe formale Qualität. Die Inszenierung wurde mehrfach auf europäische Festivals eingeladen. Er hat am Jungen Schauspielhaus seine schon früh erkennbare Handschrift konsequent entwickelt und inszeniert mittlerweile am Deutschen Theater in Berlin und ist seit 2021 Intendant des Berliner Jugendtheaters an der Parkaue.

Zuletzt hatte sich Kiezstürmer Christopher Rüping hervorgetan mit einer Aufführung von „Hass“. Inzwischen inszeniert er regelmäßig am Thalia in der Gaußstraße, am Schauspiel Frankfurt und am Schauspiel Stuttgart. Seine Inszenierung „Das Fest“ wurde 2015 zum Theatertreffen in Berlin eingeladen.

Das St. Pauli Theater will sich den Erfolg der jungen Regisseure nicht allein auf die Fahnen schreiben. Schließlich erfahren sie an der Theaterakademie, heute unter der Leitung von Sabina Dhein eine einzigartige Ausbildung im Kontakt mit Top-Dozenten. Nicht alle Formate waren von Erfolg gekrönt, so ging die 2014 von fünf jungen Nachwuchsregisseurinnen inszenierte und auch selbst gespielte Aneignung des Filmstoffes „Pretty Woman“ nur bedingt auf. Aber das gehört dazu. Aber aus dem Scheitern lernt man häufig mehr als aus einer mittelmäßigen Inszenierung, die irgendwie durchkommt, tröstete sie die Kritik.

47 junge Regisseurinnen und 24 Regisseure haben seit 2005 auf der Bühne des St. Pauli Theaters erste Schritte in ihr späteres Berufsleben gemacht.

Das waren:

Kiezstürmer 2005 bis 2019

Mirja Biel (2005/2006)
Pia Maria Gehle (2005)
Julius Seyfarth (2005)
Katrin Spranger (2005)
Jette Steckel (2005)
Julia Hölscher (2005/2006)

Dorothee Aumayr (2006)
Alice Buddeberg (2006)
Alexander Krebs (2006)
Nina Mattenklotz (2006)
Hanna Müller (2006)
Nina Pichler (2006)
Carola Unser (2006)

Alexander Riemenschneider (2007)

Brit Bartkowiak (2008)
Ann Sophie Domenz (2008/2009/2010)
Alexander Fahima (2008)
Franziska Henschel (2008)
Iris Matzen (2008)

Paul-Georg Dittrich (2009)
Matthias Engelmann (2009)
Babette Grube (2009)
Gernot Grünewald (2009)
Ivna Zic (2009)

Lea Connert (2010)
Felix Meyer-Christian (2010)
Matthias Mühlschlegel (2010)
Grete Pagan (2010)
Christopher Rüping (2010)
Kerstin Steeb (2010)

Benjamin von Bebber (2011)
Martin Grünheit (2011)
Sarah Klöfer (2011/2012)
Kathia von Roth (2011)

Laura Louise Brunner (2012)
Georg Carstens (2012)
Friederike Schubert (2012)
Maria Umbach (2012)

Johannes Ender (2013)
Tobias Herzberg (2013)
Laura Jakschass (2013)
Kathrin Mayr (2013)

Anne Bader (2014)
Leonie Böhm (2014)
Paulina Neukampf (2014)
Cora Sachs (2014/2015)
Alisa Tretau (2014)
Clara Weyde (2014)

Anja Kerschkewitz (2015)
Ron Zimmering (2015)

Lea Ralfs (2016)
Sophie Barthelmes (2016)
Greg Liakopoulos (2016)
Gunnur Martinsdóttir Schlüter (2016)
Emilie Girardin Dobosiewicz (2016)

Alicia Geugelin (2017)
Gregor Schuster (2017)

Meera Theunert (2018)
Michelle Affolter (2018)

Dor Aloni (2019)
Helena Bennett (2019)
Vera Häupl (2019)
Verena Rosna (2019)
Woody Mues (2019)

Weihnachtsmärchen

Generationen von Hamburgern oder solchen, die wenn schon nicht hier geboren, dann hier aufgewachsen sind, hatten ihren ersten Kontakt mit dem Theater in jungen Jahren im Weihnachtsmärchen. Und fast jeder Hamburger, den man darauf anspricht, war dazu auch im St. Pauli Theater. Das speziell Kinder ansprechende Programmangebot zum Ende eines jeden Jahres hat hier eine sehr lange Tradition.

„Hans’ls Zeppelinfahrt ins Hexenreich“ wurde für 1924 beispielsweise ganz unbescheiden angekündigt als „Großes Pracht-Ausstattungs-Weihnachts-Märchen mit Gesang und Tanz in 5 Akten“. Die allerersten Zeugnisse des damals noch „Weihnachtskomödie“ genannten Genres sind aus dem Jahr 1894 erhalten: Damals standen ab 1. Dezember gleich zwei Theaterstücke für Kinder auf dem Spielplan: “Aschenbrödel oder Die gläsernen Schuhe“ und „Eulenspiegel oder Schabernack über Schabernack“. Der Eintritt kostete 10 beziehungsweise 20 Pfennig, gespielt wurden Nachmittagsvorstellungen bis Silvester.

Die Brüder Grimm waren immer eine unerschöpfliche Quelle für Bühnenadaptionen am St. Pauli Theater. Doch auch eine historische Figur wie Claus Störtebeker oder orientalische Märchengestalten wie Aladin lieferten thematische Vorgaben. Im ersten Nachkriegswinter 1945 wurde „Dornröschen“ gespielt. Die bekannten Grimm’schen Märchen standen auch in den 1950er-Jahren hoch im Kurs. Auf “Frau Holle“ folgten “Hänsel und Gretel“, und alle drei kehrten in den 1960er-Jahren auf die Bühne zurück.
Zu oben genannten Märchenklassikern gesellte sich in der Collien-Ära der 1970er-Jahre ein Best-of der Brüder Grimm: „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Tischlein, deck’ dich“ und „Rumpelstilzchen“ wiederholten sich in schöner Unregelmäßigkeit in jedem Winter – es wuchsen ja ständig neue Kindergenerationen nach. Die Zeitspanne, in der ein Weihnachtsmärchen Kinder lockt, dauert durchschnittlich vom vierten bis zum zehnten Lebensjahr.

Und damals wie heute spielt das Weihnachtsmärchen als Einnahmequelle im Haushalt des St. Pauli Theaters eine wichtige Rolle. Nach vielen Jahren weiblicher Vorherrschaft – von „Frau Holle“ über „Dornröschen“ zu „Aschenputtel“ – durchbrach Ende des Jahres 2001 eine männliche Märchenfigur die Dominanz der Frauen: „Der gestiefelte Kater“ betrat selbstbewusst die Szenerie. Die letzten Märchenhelden alter Schule waren „Die Bremer Stadtmusikanten“, die Götz Loepelmann, der große Kindertheatererfinder, 2004 deftig in Szene setzte. Seit 2005 kommen die Stars der Weihnachtsmärchen aus dem 20. Jahrhundert. Inszeniert von Dagmar Leding heißen sie „Pettersson und Findus“ oder auch „Pippi Langstrumpf“, „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „Sams“, „Urmel“ oder „Die kleine Hexe“, die kleine Mädchen sogar vom stereotypen Berufswunsch Model oder Moderatorin abbringen konnte, wie eine Publikumsbefragung ergab. Und mit „Pinocchio“,„Käpt’n Sharky“ und dem „Dschungelbuch“ standen zuletzt zwei freche Jungen bzw. das Findelkind Mogli im Mittelpunkt. Felix Bachmann führte Regie und setzte letzten Endes auf die seit Jahrzehnten bewährten Mittel: eine abenteuerliche Geschichte, Überraschungen, Tanz und Musik. Der große Unterschied: Heute werden Kinder nicht mehr als unfertige Erwachsene betrachtet – und niemand muss sich rechtfertigen, für diese Zielgruppe ein Theaterstück zu kreieren, das einfach nur Spaß machen darf!

Der Ulrich-Wildgruber-Preis

Vom Vorstand des Fördervereins wurde im Jahre 2007 der Ulrich Wildgruber-Preis für junge und vor allem ungewöhnliche Schauspieler, „die sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera auf sich aufmerksam gemacht haben“, wiederbegründet. Er soll an einen der großen Schauspieler des deutschen Nachkriegstheaters und jahrelangen Zadek-Protagonisten erinnern. „in Respekt vor seinem Namenspatron, der die Sprache der Dichter im wahrsten Sinne des Wortes verkörperte und sowohl im Zauberwald Shakespeares wie in der heutigen Realität zu Hause war ‑ eigenwillige Begabungen fördern, die in einer Welt von geklonten Fernsehgesichtern besonders aufgefallen sind und Sie darin unterstützen, geradlinig und kompromißlos ihren Weg zu gehen.“ So die Widmung der Preisstifter.

Ins Leben gerufen hatte den Preis im Jahre 2000  die Agentin Carola Studlar, zusammen mit dem Magazin STERN und den Hamburger Kammerspielen (Intendanz Waller/Tukur). Preisstifter sind seit 2017 Connie und Michael Behrendt, vorher hatte von 2007-2016 die NORDMETALL-Stiftung das Preisgeld gestiftet. Er ist mit 10 000 Euro dotiert und heute einer renommiertesten Schauspielerpreise. Die Preisverleihung findet traditionell beim Neujahrsempfang des Fördervereins statt.

Die Jury des Wildgruber-Preises sind: An Dorthe Braker (Besetzung für Spielfilme und Fernsehproduktionen / München), Anja Dihrberg (Casting / Berlin), Max Färberböck (Regisseur / Berlin), Wolfgang Höbel (Journalist / Hamburg), Gerhard Jörder (Journalist / Berlin bis 2018), Michael Laages (Journalist / Hamburg), Jutta Lieck-Klenke (Produzentin / Hamburg), Annette Maria Rupprecht (Journalistin / Hamburg ), Olga Wildgruber ( Regisseurin und Tochter Wildgrubers), Peter Kümmel (DIE ZEIT seit 2020) und Ulrich Waller (Intendant / St. Pauli Theater Hamburg).

Laudatoren waren u.a. Monika Bleibtreu, Romuald Karmakar, Ulrich Khuon, Thomas Ostermaier, Alexander Kluge, Tom Stromberg, Judith Gerstenberg, Thomas Oberender, Nils Minkmar, Jan Neumann, Mark Lammert.

Preisträger waren:

Bibiana Beglau (2000), August Diehl (2001), Birgit Minichmayr (2002), von 2003-2006 wurde er nicht vergeben. Maren Eggert (2007), Alexander Scheer (2008), Sandra Hüller (2009), Katharina Schüttler (2010), André Szymanski (2011), Caroline Peters (2012), Brigitte Hobmeier (2013), Fabian Hinrichs (2014), Friederike Becht (2015), Lina Beckmann (2016), Kathleen Morgeneyer (2017), Valery Tscheplanowa (2018), Franz Rogowski (2019), Lilith Stangenberg (2020)