Das letzte Band

von Samuel Beckett
Deutsch von Erika und Elmar Tophoven

Fast alle großen Schauspieler haben sich auf dem Zenit ihrer Karriere an diesen Text gewagt: unvergessen Fritz Kortner und Ulrich Wildgruber. Und in Hamburg zuletzt bei uns: Otto Sander vor fast 20 Jahren. Jetzt wagt sich Christian Redl an Becketts „Krapp“. Ein verlorener, erschöpfter und gescheiterter Schriftsteller begegnet seinem 39-jährigen Ich in alten, tagebuchartigen Aufnahmen und lauscht ungläubig seinem früheren Leben. Und hier begegnet er auch noch einmal seiner großen Liebe, dem Wendepunkt in seiner Vita. Becketts Klassiker ist voller autobiografischer Anspielungen, die der spätere Nobelpreisträger kunstvoll verrätselte.

Christian Redl hat diesen Abend gemeinsam mit Jim Rakete erarbeitet, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen und Dokumentarfilmer, mit dem er eine neue Sicht auf Becketts großen Desillusionierten entwickeln möchte.

Mit Christian Redl

Regie und Ausstattung: Jim Rakete

Mit freundlicher Unterstützung von Annegret und Claus G. Budelmann

Premiere

12. Februar 2026

Dauer

ca. 50 Minuten, keine Pause

Pressestimmen:

„Als Promi-Fotograf eine Legende, als Regisseur ein blutiger Anfänger: Jim Rakete bringt am Hamburger St. Pauli Theater seine erste Inszenierung auf die Bühne – und lässt dabei nicht nur einen großen Schauspieler glänzen, sondern wagt sich auch an eine Bedeutungsverschiebung in Samuel Becketts Text.“

nachtkritik

„Das Beckett-Tonband ist bei Jim Rakete – klar, der ist ein Mann der Optik – eine Videoband, auf der das jüngere Krapp-Ich dann schwarz geöltes Haar trägt und von vergangener Liebe erzählt.“

Hamburger Abendblatt

„Zwischen Komik und Verzweiflung jongliert Christian Redl grandios in dieser Paraderolle des gescheiterten Schriftstellers.“

NDR-Hamburg-Journal