Josef Hader - Hader on Ice © www-lukasbeck-com Abdruck bei Nennung des Fotografen honorarfrei

JOSEF HADER

Josef Hader

HADER ON ICE

Stückinfo

Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft, wenn i schneller geh. Oder i hab an Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Temperaturen hat’s im Sommer wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen, kriegst einen Dippel, der geht monatelang net weg! Wahrscheinlich san die alle gentechnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer aus’n Haus geh. Meine Theorie is, die Pflanzen woll’n die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n’ Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh Photosynthese.

Termine

22. bis 25. März 2022
Beginn: 19.30 Uhr

Preise

18,90 € bis 35,40 €

Kartenzum Spielplan


Kunst - v.l.n.r.: Stephan Schad, Hans Löw, Peter Jordan - © Oliver Fantitsch

KUNST

Kunst

von Yasmina Reza

Stückinfo

Serge (Stephan Schad) ist ein moderner Mann und auf der Suche nach einer neuen Lebens-Ästhetik. Er hat ein Bild gekauft und präsentiert es seinen Freunden – doch die können auf dem Bild nichts erkennen. Denn das Bild zeigt auf ein Meter sechzig mal ein Meter zwanzig eine weiße Fläche, ganz weiß, mit kleinen weißen Streifen. Sein Freund Marc (Peter Jordan) versteht nicht, warum Serge für »diese Scheiße«, wie er es nennt, so viel Geld ausgegeben hat. Ist er über Nacht zum Snob geworden? Und welche gemeinsame Basis gibt es mit einem Mann, dessen Geschmacksurteil über Nacht so grundlegend ins Wanken geraten ist?

Yvan (Hans Löw) wollte seine Freunde eigentlich mit der Nachricht seiner späten Verlobung überraschen und hat genug Probleme mit den Hochzeitsvorbereitungen, die sich unerwartet kompliziert gestalten. Nun soll er, der von Natur aus Konflikten lieber aus dem Weg geht, auch noch im Kunst-Streit den Schiedsrichter spielen. Doch irgendwann platzt dem sanften Yvan der Kragen …

Von Wort zu Wort, von Pointe zu Pointe, von Boshaftigkeit zu Boshaftigkeit wird die Männerfreundschaft der drei auf eine harte Probe gestellt. Die 1994 in Paris uraufgeführte Komödie »Kunst« machte Yasmina Reza zu einer der weltweit meistgespielten Dramatikerinnen.

Schauspieler und Kreativteam

Die Kult-Inszenierung von Hans-Christoph Blumenberg

Eingerichtet von Ulrich Waller

Deutsch von Eugen Helmlé

Mit: Peter Jordan, Hans Löw und Stephan Schad

Bühnenbild: Götz Loepelmann | Kostüme: Ilse Welter

Termine

2. bis 5. Dezember 2021

Beginn: 20.00 Uhr

Preise

39,90 € und 59,90 €

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Die perfekt eingespielten Charakterkomödianten wurden vom Premierenpublikum begeistert gefeiert.“ Hamburger Abendblatt

„Peter Jordan, Hans Löw und Stephan Schad laufen zur persönlichen Bestform auf!” Hamburger Morgenpost


Ben Becker - Foto: Fritz Brinkmann

BEN BECKER liest

BEN BECKER liest

Joseph Conrad
APOKALYPSE – Herz der Finsternis

Programmänderung

Wegen der nach wie vor bestehenden Einschränkungen für den Spielbetrieb kann auch Ben Becker sein Herzensprojekt „AFFE“ bedauerlicher Weise immer noch nicht aufführen.

Bereits gekaufte Karten für „Affe“ behalten für die Premiere von „Apokalypse“ ihre Gültigkeit. Die Rückgabe bereits gekaufter Karten bzw. der Umtausch in einen Gutschein ist ebenfalls möglich. Weitere Informationen unter www.eventim.de.

Um sein Publikum nicht zu enttäuschen und die angekündigten Termine zu ermöglichen, erarbeitet Ben Becker ein neues, den Auflagen entsprechendes und dennoch spannendes, hochemotionales Programm, welches vom 30. September bis 2. Oktober im Hamburger St. Pauli Theater erstmals zu erleben sein wird:

Stückinfo

Es gibt nur wenige Schauspieler, die der Originalerzählung von Francis Ford Coppolas filmischen Meisterwerk „Apokalypse Now“ eine Stimme geben können – und Ben
Becker ist ohne Zweifel die Idealbesetzung, scheint er doch von der Reise ins Herz der Finsternis mehr als jeder an-dere zu wissen. Becker erzählt die Geschichte des
englischen Kapitäns Marlow, der auf dem Dampfer einer belgischen Handelsgesellschaft im Kongo anheuert. Seine Mission: den schwarzen Fluss hinaufzufahren, ins
Herz des afrikanischen Kontinents, wo ein Handelsagent namens Kurtz sich ein eigenes Reich geschaffen hat, in dem er Gott spielt. Diesen Mann soll Marlow finden und
in die Zivilisation zurückbringen, doch stattdessen zieht ihn Kurtz immer tiefer hinein in das Grauen…

Termine

30. September bis 2. Oktober 2021
Beginn: 20.00 Uhr

Premiere am 30. September

Bereits gekaufte Karten für „Affe“ behalten für die Premiere von „Apokalypse“ ihre Gültigkeit. Die Rückgabe bereits gekaufter Karten bzw. der Umtausch in einen Gutschein ist ebenfalls möglich. Weitere Informationen unter www.eventim.de.

Preise

44,95 € bis 69,10 €, zzgl. Buchungsgebühr und Versand

Buchung über eventim.de

Kartenzum Spielplan


Barbara Auer und Walter Sittler, © Sigrid Klausmann-Sittler

BARBARA AUER UND WALTER SITTLER lesen

BARBARA AUER UND WALTER SITTLER lesen

„Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf

Stückinfo

“Unsere Seelen bei Nacht” – nach dem Roman von Kent Harouf – ist ein ergreifender, glaubhaft verkörperter Dialog zwischen zwei einsam gewordenen Menschen und den Auswegen, die sie aus ihrer Isolation suchen und finden, und zwar gegen alle gesellschaftlichen Konventionen.

Barbara Auer, 1959 in Konstanz geboren und Walter Sittler, 1952 in Chicago, gehören zu den renommiertesten, mit Filmpreisen überhäuften Akteuren im deutschsprachigen Raum. Umso verwunderlicher ist es, daß sie bisher nie gemeinsam auf der Bühne gestanden oder zusammen in einer TV-Produktion mitgewirkt haben.

Sieht man die beiden, muss man zur Vermutung kommen, daß sie seit jeher nichts anderes getan haben, als sich durch Worte, Gestik und Mimik so kongenial zu verstehen und ergänzen, als wäre es niemals anders vorstellbar gewesen.

Freuen Sie sich auf einen tollen, ein Herzen erwärmenden Abend.

Mit

Barbara Auer und Walter Sittler

Termine

16. November 2021, 19.30 Uhr

Preise

28,90 € und 38,90 €

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

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Die Blechtrommel

Die Blechtrommel

von Günter Grass
präsentiert vom Hamburger Theaterfestival

Info

HAMBURGER THEATER FESTIVAL präsentiert

Noch kaum geboren, erkennt Oskar Matzerath die Welt als universales Desaster — und lehnt sie ab. Einzig die von seiner Mutter versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine akzeptable Überlebensperspektive: die Existenzform als Trommler, ein groteskes Künstlerdasein mit ambivalnten Motivationen und Wirkungen. So beschließt Oskar an seinem dritten Geburtstag, nicht mehr zu wachsen, sondern zu beobachten und zu trommeln. Aus der Froschperspektive schildert er das Aufziehen des faschistischen Denkens und Handelns, berichtet von Ehebruch und Pogromnacht,
verknüpft Privatgeschichte mit Zeitgeschichte. Er ist Zeuge, zugleich Außenseiter wie Beteiligter einer Welt, in welcher ein Zivilisationsbruch wie der Holocaust möglich ist.

Nicht schuldig, aber verantwortlich für das Grauen, das in deutschem Namen begangen wurde, hat Günter Grass sich zeitlebens gefühlt. »Die Blechtrommel« ist auch ein Versuch, die Mechanismen der eigenen Verführung durchsichtig zu machen. Grass’ Roman gilt bis heute als Meilenstein der deutschen Nachkriegsliteratur. Regisseur Oliver Reese erzählt die Geschichte des ewigen Trommlers in einer ganz auf die Perspektive der Hauptfigur zugeschnitten Fassung.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Nico Holonics

Regie: Oliver Reese | Bühne: Daniel Wollenzin | Kostüme: Laura Krack | Musik: Jörg Gollasch | Licht: Steffen Heinke | Dramaturgie: Sibylle Baschung

Eine Produktion des Berliner Ensembles

Termine

18. Oktober

Beginn: 20 Uhr

Preise

€ 52, € 39, € 27, € 18 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis – keine Gruppen)

Dauer

ca. 1 Stunde und 50 Minuten, ohne Pause

Weitere Infos zur Veranstaltung

Vorverkauf: Im St. Pauli Theater (Tel.: 040/47 11 06 66 – st-pauli-theater.de), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online über www.hamburgertheaterfestival.de.

Bildmaterial liegt zum Download bereit unter https://www.hamburgertheaterfestival.de/presse.

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

»Cultural highlights of the year«: Für New York Times-Feuilletonredakteur Matthew Anderson zählt Oliver Reeses Inszenierung von »Die Blechtrommel« zu den Theaterhighlights 2019. »Eine virtuose Oskar-Soloshow des Ausnahmeschauspielers Nico Holonics.« BERLINER ZEITUNG

»Sobald Oskar Matzerath die Bühne betritt, strampelt er Romanheld wie Filmkind zur Seite und wird zur eigenständigen Theaterfigur. Der magisch realistische Jahrhundertroman von Günter Grass gerät mit Nico Holonics zur fiebrigen One-Man-Show. […] Mit einem ausgeklügelten Gespür für Rhythmus, Pausen, Tempowechsel gibt er nicht nur Oskar, sondern ist unter vielen anderen der Liliputaner Bebra und die kecke Maria. Als großartig kleinwüchsiger Imperator befiehlt er scheinbar auch Lichtstimmungen wie Musikeinsatz und beweist sich im Umgang mit dem Publikum als verführerischer Agitator.« NACHTKRITIK.DE

»In einem dramatischen Hochseilakt zwischen Identifikation und Distanz, bedrängender Vergegenwärtigungswut und leiser Andeutung gelingt Nico Holonics in einem Atemzug die Entwicklung vom rebellischen Kleinkind und greinenden Balg zum tückischen Strategen.« DEUTSCHLANDFUNK

»Kraft des Spiels glaubt man in den Zuschauerreihen, den Vanille-Duft selbst zu wittern. So sinnlich ist Theater selten.« RHEIN-NECKAR-ZEITUNG

»Das ist wirklich eindrucksvolle Schauspielkunst.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG


KOMÖDIE MIT BANKÜBERFALL 2022

Komödie mit Banküberfall

Von den Machern von THE PLAY THAT GOES WRONG!

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Stückinfo

1958 in einer Kleinstadt in Amerika. Der Kleinkriminelle Ruscitti bricht mit Hilfe des leichtgläubigen Wärters Cooper spektakulär aus einem Hochsicherheitsgefängnis aus, um ebenso spektakulär in eine Provinz-Bank in Minneapolis einzubrechen. Denn dort lagert für kurze Zeit der überaus wertvolle Diamant von Prinz Ludwig aus Ungarn. Der Plan spricht sich schnell herum und die Bande ist komplett. Raus aus dem Gefängnis, rein in die Bank! So zumindest der Plan. Der Taschendieb Sam verliebt sich in Caprice, die Tochter des nicht ganz lupenreinen Bankdirektors Dreimann, die neben vielen Liebhabern auch mit Rob zusammen ist, der mit ihr den Diamanten rauben will. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg voller Missverständnisse und Verwechslungen, denn der Möchtegern-Panzerknacker hat seine Rechnung ohne die Bankbelegschaft gemacht. Vom sechzigjährigen Praktikanten Slax, dem Security-Wärter Roger bis zum CIA-Agenten Shuck, der sich in die Kassiererin Monogham verliebt, geraten ihm alle in die Quere und der Raubzug ausser Kontrolle.

Bei all den Taschendieben, Trickbetrügerinnen und Wirtschaftskriminellen ist irgendwann nicht mehr klar, wer hier der Verbrecher ist. Und in wessen Tasche das Juwel am Ende landet, erst recht nicht!

«Komödie mit Banküberfall» ist ein artistisch-turbulenter Unfug à la Monty Python mit komödiantischen Seitenhieben auf Filmgenres vom Ausbrecherdrama bis zum High-Tech-Action-Movie.

Die Termine 7. August bis 26. September 2021 finden leider nicht statt.

Infos zu bereits gekauften erhalten Sie -> hier!

Neue Termine 2022:

Voraufführungen: 6. und 7. August 2022,
Premiere: 9. August 2022

Weitere Vorstellungen:

10. August bis 18. September 2022, täglich außer montags, 19.30 Uhr, sonntags 18.30 Uhr

Preise

6. , 7. und 9. August: 19,90 € und 29,90 €

Alle weiteren Vorstellungen: 19,90 € bis 56,90 €

Dauer

Noch nicht bekannt.

Kartenzum Spielplan

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Flavio Dal Molin, Sabina Deutsch, Lavdrim Xhemaili, Eric Hättenschwiler,
Rachele Pedrocchi, Fabio Romano, Jendrik Sigwart, Kaspar Weiss, Peter Zgraggen sowie Mareen Beutler, Roman Fischer, Markus Ludstock u.a.

(The Comedy about a Bank Robbery) Von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields

Deutsch von Maria Harpner & Anatol Preissler

Regie: Dominik Flaschka | Bühne & Lichtdesign: Simon Schmidmeister
Kostüme: Kathrin Kündig | Musikalische Umsetzung: Adrian Stern
Movement Coach: Jonathan Huor

Eine Koproduktion mit der Shake Company und dem Theater am Hechtplatz, Zürich


Tim Fischer

Tim Fischer in ICH BIN DIE LEANDER
- ZARAH AUF PROBE

Tim Fischer in
ICH BIN DIE LEANDER - ZARAH AUF PROBE -

von Ulrich Heissig und Tim Fischer

Stückinfo

30 Jahre nach seinem begeisternden Programm „Zarah ohne Kleid“ nähert sich der begnadete Sänger und Schauspieler Tim Fischer ein weiteres Mal der UFA-Ikone Zarah Leander. Dieses Mal wird er sich auch optisch ganz und gar in die umjubelte wie umstrittene schwedische Sängerin und Schauspielerin verwandeln, deren Todestag sich im Juni zum 40. Mal jährt.

„Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ heißt der Abend, zu dem Tim Fischer selbst und der Kabarettist und Autor Ulrich Heissig das Buch geschrieben haben, und das neben den großen Hits der Leander, wie „Kann denn Liebe Sünde sein?“, „Ich steh im Regen“ oder „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh´n“ viele heute fast vergessene Lieder vorstellen wird.

Rahmenhandlung ist eine fiktive Probe in Hamburg im Jahr 1948, die Vorbereitung zu ihrer Comeback-Tournee nach über fünf Jahren Zwangspause, in denen sie wegen ihrer Karriere im Dritten Reich auch in ihrer schwedischen Heimat nicht auftreten durfte. Zusammen mit vier Musikern arbeitet sie sich durch ihr Repertoire, probiert mögliche Conférencen und erzählt von ihren Erfolgen und Niederlagen. Dabei verschweigt sie auch ihre Begegnungen mit Nazigrößen wie Joseph Goebbels und Adolf Hitler nicht.

Im Zentrum stehen natürlich die Lieder der legendären Diva, die mit ihrer einmaligen Mischung aus Sehnsucht und scharfem Wortwitz von niemandem so kongenial interpretiert werden wie von Tim Fischer.

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier 

Mit

Tim Fischer

Band: Oliver Potratz (Kontrabass), Mathias Weibrich (Piano), Bernd Oezsevim (Schlagzeug), Hauke Renken (Vibraphon)

Kreativteam

Buch: Ulrich Heissig und Tim Fischer
Musikalische Leitung: Oliver Potratz | eingerichtet von: Dania Hohmann | Bühne: Georg&Paul | Kostüme: Ilse Welter

Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen nicht alle tatsächlich buchbaren Plätze im Online-Saalplan abgebildet werden können.
Auch wenn online keine Plätze mehr verfügbar sind, können Sie Restkarten telefonisch bei unserer Tickethotline reservieren > 040 4711 06 66

Termine:

17. bis 21. November, 23. und 24. November 2021, jew. 20 Uhr

Preise

34,90 € und 44,90 €

Dauer der Vorstellung

75 Minuten, keine Pause

Uraufführung am 11. Juni 2021

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

Humor, Drama, Klasse – Tim Fischer brilliert als Filmdiva
Der szenische Liederabend „Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ im St. Pauli Theater ist ein Wunder, von dem man nicht genug kriegen kann.
Tim Fischer gelingt eine sehr eigene, kluge Interpretation der berühmt-berüchtigten Filmdiva.   Hamburger Abendblatt

Einfach umwerfend: Tim Fischer gibt die Zarah Leander im Kleid!
Chansonnier Tim Fischer verkörpert die Diva mit umwerfender Überzeugungskraft
Es ist einfach die Rolle seines Lebens.    Hamburger Morgenpost

Tim Fischer zeigt in seiner Verbeugung vor Zarah Leander alles, was diese widersprüchliche Frau ausmacht: die Stimme, das rollende „r“, die Naivität, die Arroganz, die Gleichgültigkeit, die Zerbrechlichkeit. Ein wunderbarer Abend.
NDR 90,3

Große Stimme, große Songs! Amüsant und mitreißend!    NDR HH Journal

Das dürfen Sie nicht verpassen: Die Zarah ist auferstanden, die Leander.
Posthum in voller Größe.
Regisseurin Dania Hohmann inszeniert einen fiktiven Probenabend mit der wechselhaften Diva als Protagonistin der Zeitgeschichte spielerisch als Wechselbad
der Gefühle – in anderthalb Stunden, die wie im Flug vergehen mit Tim Fischer als fantastisch gereiftem Sänger der sich ihre Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsschlager
imitierend zu eigen macht und als Schauspieler durch und durch glaubhaft als schwedische Diva mal glänzt, mal dreist erschüttert.
Jeder wohlbekannte Hit bringt innere Saiten zum Schwingen, von „Nur nicht aus Liebe weinen“ bis zu „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und
„Davon geht die Welt nicht unter“. Zu den großen Schlagern kommt eine Handvoll eher unbekannter Lieder, die das musikalisch wie menschlich berührende Programm
mit einem überragenden Tim Fischer ergänzend abrunden.   Die Welt


Christian Redl & Ulrich Tukur

Christian Redl & Ulrich Tukur

Ulrich Tukur & Christian Redl

Vom Zauber einer verwehenden Sprache
Deutsche Gedichte und Balladen

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier 

Stückinfo

Die Sprachkünstler Ulrich Tukur und Christian Redl wollen in einer Zeit zunehmender Zerstörung der Sprache und gleichzeitiger visueller Überreizung nochmal an die Anfänge, an den Ursprung von Theater erinnern: Den Text, die Sprache mit der man eine gute Geschichte erzählt. Neben ihren Lieblingsgedichten haben sie sich dazu eine zu Unrecht fast in Vergessenheit geratene Form ausgesucht: Die Ballade. Den meistens nur noch als quälende Erinnerung aus dem Deutschunterricht bekannt.

Aber wie der Kriminalroman lebt sie von Spannungsmomenten und Knalleffekten. Und wie in diesem verwandten Genre geht es immer um Mord, Ehebruch, Verführung, Kindsmord und unerwiderter Liebe, wie schon Friedrich Schiller, selbst ein begeisterter Balladenschreiber bemerkte.

Oft sind ganz volkstümliche Geschichten von Mord und Todschlag, Spukerscheinungen oder Liebe und Untreue die Quelle. Sie beschreiben immer wieder den Konflikt des Einzelnen mit der Gesellschaft und stellen die ewigen Fragen nach Gerechtigkeit, Schicksal und Schuld. Aber, wenn man genau liest und ein wenig gegen den Strich der gereimten Oberfläche, findet man die Nähe zum Bänkelsang, zu Komik und Kolportage, Sex und Crime. Wie eine alte Boulevard-Zeitung auf literarisch höchstem Niveau.

Nur mit ihrer Stimme und ihrer Mimik zaubern Tukur und Redl mit Texten von Goethe über Fontane bis zu Brecht phantastische Welten auf die Bühne, die, weil es immer um Schicksale von Menschen geht, tief berühren.

Mit

Ulrich Tukur und Christian Redl

Am Klavier: Olena Kushpler

Eingerichtet von: Ulrich Waller

Termin:

20. Dezember 2021 um 20.00 Uhr

Preise

38,90 € und 48,90 €

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

“Wer bei Lyrik an knochentrockenen und quälenden Deutschunterricht denkt, liegt völlig falsch. Redl und Tukur präsentieren die Balladen spannungsgeladen wie Abenteuergeschichten. Ein starker, melancholischer, witziger Abend.”
Hamburger Abendblatt

“Redl und Tukur zeigen, mal frei rezitierend, mal vom Blatt gelesen, wie spannend, wie aufwühlend und wie lustig deutsche Sprache in Versen sein kann. 1 ½ Stunden voller Emotionen. Zum Schluss ein begeistertes Publikum und Goethes Erlkönig als Zugabe – mehr geht nicht, ein wunderbarer Abend!”
NDR 90,3


Klaus Pohl (c)Jim Rakete und Joachim Meyerhoff (c) Torsten Brumm

Klaus Pohl und Joachim Meyerhoff

Klaus Pohl und Joachim Meyerhoff

Sein oder Nichtsein
präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival Hamburg

Stückinfo

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

»Ist dieses Buch ein Theaterroman? Natürlich, aber weit mehr! Ist dieses Buch ein Liebesroman? Auch das. Ist dieses Buch ein Tagebuch, eine Komödie, eine Tragödie? All das.«(Joachim Meyerhoff)

Es ist und bleibt ein großes Geheimnis: Wie entsteht ein Kunstwerk?

Klaus Pohl ist es mit seinem Roman „Sein oder Nichtsein“ gelungen, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Denn er erzählt darin von der Entstehung eines wirklich großen Kunstwerks, der denkwürdigen „Hamlet“-Inszenierung des Starregisseurs Peter Zadek aus dem Jahr 1999 mit der Schauspielerin Angela Winkler in der Hauptrolle. Zu diesem kleinen Wunder hat sicher beigetragen, dass der Autor Klaus Pohl als Schauspieler in der Rolle des Horatio selbst Teil der Inszenierung und daher bei den monatelangen Probenarbeiten in Straßburg dabei war.

Er war dabei, als sich eine Gruppe der besten Theaterschauspieler der letzten Jahrzehnte – Angela Winkler, Ulrich Wildgruber, Otto Sander, Eva Mattes u. a. – auf eine Reise ins Unbekannte begeben hat:
Ein Abenteuer nach dem anderen, heftige Kämpfe und zarte Liebesgeschichten, Wut und Hingabe, Konkurrenz und Freundschaft, Hysterie und Selbstzweifel, Tragödien und Komödien – und am Ende das unvergleichliche Glück des Entdeckens und Gelingens. Und dies nicht nur auf der Probebühne, sondern im Leben aller Beteiligten vom Regie-Zampano bis zum Bühnenbildner und der Souffleurin…

Der Schauspieler und Autor Joachim Meyerhoff führt das Gespräch mit seinem Kollegen Klaus Pohl.

Mitwirkende

Klaus Pohl und Joachim Meyerhoff

Termin

18. September
Beginn: 20 Uhr

 

Preise

25,00 € / 17,00 €

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Stanišić Saša und Nikolai - (c)Katja Saemann

Das 9. Hamburger Tüddelband für Saša und Nikolai Stanišic

Das 9. Hamburger Tüddelband für Saša und Nikolai Stanišic

präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival Hamburg

Stückinfo

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Kinder unter 12 Jahren können laut Senatsbeschluss auch ohne Impfschutz und ohne einen Testnachweis die Vorstellung besuchen. Kinder unter sieben Jahren sind von der Maskenpflicht befreit. Weitere Informationen finden Sie hier

Das Harbour Front Literaturfestival verleiht das diesjährige Tüddelband zum ersten Mal an ein Autoren-Duo. Ein Vater und ein Sohn haben im Team ein Buch voller wilder und lustiger, überraschender und inspirierender Geschichten geschaffen:
„Hey, hey, hey, Taxi!

Jede Geschichte beginnt damit, dass jemand in ein Taxi steigt und endet damit, dass er wieder gut nach Hause kommt. Dazwischen aber erlebt er große Abenteuer voller Ideenfeuerwerke, in denen die Welt oft Kopf steht und vieles anders ist, als man es sonst kennt. Die Piraten sind spießige Minztee- und Kuchenliebhaber, denen eine Schatzjagd viel zu gefährlich ist. Unter der Motorhaube brummt keine Maschine, sondern der Motormann, der bitte nicht beim Lesen gestört werden möchte. Und die Ampeln stehen nicht auf grün, sondern auf Gurke.

Auch die Sprache, die die beiden Geschichtenerfinder für ihre Abenteuer gefunden haben, überrascht: Da ist eine Taxi-Fahrt nicht einfach schnell. Nein, sie ist blitzig, stürmös, blinzelich! Elanesk! Spitzflink! Einfach etwas rapidlich.
Und am Ende geht es immer wieder zurück- zurück nach Hause – zurück zu dir!

Sein erstes Kinderbuch hat Buchpreisträger Saša Stanišić zusammen mit seinem sechsjährigen Sohn Nikolai im Pandemie-, Quarantäne- und Homeschoolingjahr entwickelt, erspielt, erphantasiert. Das Buch, kongenial illustriert von Katja Spitzer, das dabei entstanden ist, macht nicht nur Freude. Es regt an, es unterhält und es lässt eine wunderbare Mischung aus realer und aus Phantasiewelt aufscheinen.
Es ist, mit einem Wort, ein großes Glück.

Deswegen verleiht das Harbour Front Literaturfestival das diesjährige Hamburger Tüddelband an Vater und Sohn Stanišić stellvertretend für alle Kinder, die in dieser kräftezehrenden Krise durchgehalten haben, obwohl sie auf so vieles verzichten mussten; und stellvertretend für alle Eltern, die trotz der immensen Herausforderungen ihre Kinder begleitet haben – nicht nur mit Geschichten und mit Vorlesen, sondern vor allem mit Hingabe.

Mitwirkende

Katrin Hörnlein, Stanišić Saša, Nikolai Stanišić

Termin

18. September
Beginn: 15 Uhr

 

Preise

8,00 € / 12,00 €

Kartenzum Spielplan