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HAMBURGER THEATERNACHT

HAMBURGER THEATERNACHT 2022

Deine Stadt, deine Bühnen, deine Nacht!

Endlich ist es soweit! Am Samstag, den 10. September 2022 feiern 40 Hamburger Theater gemeinsam den Start in die neue Theatersaison. 

Mit einem facettenreichen Programm laden die Mitglieder des Hamburger Theater e.V. alle Hamburger*innen und Besucher*innen, Theaterliebhaber*innen und Neugierige ein, die Stadt neu zu entdecken. Exklusive Premierenvorschauen, spannende Einblicke hinter die Kulissen des Theaterbetriebes, Künstler*innengespräche, Workshops und Versteigerungen machen nicht nur die Theaternacht selbst zu einem ganz besonderen Erlebnis, sondern machen außerdem Lust auf eine neue und spannende Spielzeit in einer der wichtigsten Theaterstädte Deutschlands.

Unser Theaternacht-Programm: Best of Dolores mit Sabrina Ascacibar

Sabrina Ascacibar spielte hier am St. Pauli Theater die Spelunken-Jenny in der „Dreigroschenoper“ und war in den Musik-Theater-Produktionen „Mütter“ und „Lust“ zu sehen und zu hören. Mit ihrer dritten Eigenproduktion „Ahoi!“, die hier am St. Pauli Theater Premiere feierte, ist Sabrina Ascacibar 2010 mit dem Lale-Andersen-Preis der Stadt Bremerhaven ausgezeichnet worden.
Nun ist sie mit einem „Best of“ aus ihrem Programm „Dolores“ im Rahmen der Hamburger Theaternacht zu sehen.

Dolores ist wieder in Hamburg. Über hundert Jahre ist sie unterwegs auf den Meeren, Straßen und Bühnen dieser Welt.
Mit unglaublichen Liedern und noch unglaublicheren Geschichten. Mit Tränen auf den Lippen, einem Lächeln auf der Stirn und zwei Musikern im Arm.

Mit: Sabrina Ascacibar
Flügel: Esteban Ravanal
Schlagzeug: Andreas Proegel

Termin

10. September, ab 23 Uhr

Preise für die Hamburger Theaternacht

Vorverkauf 17,- €
Abendkasse 19,- €
Familienticket 8,- € (nur gültig für das Familienprogramm 15 – 19 Uhr)

Das reguläre Theaternacht-Ticket gilt für das Familien- und das Abendprogramm und berechtigt zur Mitnahme von bis zu vier Kindern bis 14 Jahre in die teilnehmenden Theater und die eigens dafür eingerichteten Shuttle-Busse. Wer nur das Familienprogramm besuchen möchte, wählt das Familienticket, das ebenfalls zur Mitnahme von bis zu vier Kindern bis 14 Jahre in die teilnehmenden Theater berechtigt.

Neu in diesem Jahr: Um das Theaterhopping zusätzlich zu erleichtern, berechtigen die Theaternacht-Tickets den*die Inhaber*in zur Nutzung der regulären HVV-Linien (für die Mitnahme von Kindern gelten die allgemeinen Tarifbestimmungen des HHV). Und nicht nur das: dank geplanter Performances und Künstler*innengespräche in den Bussen wird die Fahrt zum nächsten Theater zum ganz eigenen Erlebnis.

Karten

Tim Fischer - Tigerfest © Benno Kraehahn

TIM FISCHER

Tim Fischer

Tigerfest
Tim Fischer zum 100. Geburtstag von Georg Kreisler

Stückinfo

Zum 100. Wiegenfest des Königs des schwarzen Humors lässt Tim Fischer Georg Kreislers Raubkatzen endlich wieder aus dem Sack!

Unter der musikalischen Leitung des Bassisten Oliver Potratz, mit Sebastian Weiß am Piano und Hauke Renken am Vibraphon erweckt Tim Fischer in seiner musikalischen Hommage die Kreislerschen Figuren zum Leben und kitzelt als eine Art Medium die absurde Komik aus den sprachgewaltigen Liedern. Lachenden Gesichts träufelt er Vitriol in die trügerische Idylle und karikiert die verbissene Lebensfreude des Spießers. Spielend verwandelt er sich zum traurigen Clown, wird zum geldgeilen Luder, zum Satiriker und Satyr. Niemand hält die kultivierte Boshaftigkeit des begnadeten Chanson-Kreateurs so schön am Leben, wie der vom Meister selbst geadelte Interpret.

Tim Fischer zieht seinen Hut vor dem Gesamtkunstwerk und sagt über den optimistischen Pessimisten Georg Kreisler: „Sein emotionales Spektrum war enorm und spiegelt sich in seiner Kunst einmalig wider. Mit klarer Sprache entführt er uns in sein Labyrinth, in dem das Surreale real, das Leichte schwer, das Schwere leicht und das Unmögliche möglich ist.“

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Tim Fischer

Musikalische Leitung: Oliver Potratz
Bass: Oliver Potratz | Piano: Sebastian Weiß | Vibraphon: Hauke Renken

Termine

20. November 2022, Beginn 18:00 Uhr
21. November 2022, Beginn 19.30 Uhr

Preise

17,90 bis 37,90 €

Dauer

Info folgt

Kartenzum Spielplan

DAS PERFEKTE GEHEIMNIS - Neue Termine

Das perfekte Geheimnis

von Paolo Genovese

Stückinfo

Ursprünglich ein italienischer Film, der dann in mindestens 11 Ländern und Sprachen gecovert wurde: Ein Abend von vier Freunden, die sich seit der Schulzeit kennen und sich einmal im Monat mit ihren Frauen privat zum gemeinsamen Essen treffen. Anlass ist dieses Mal, die Betrachtung einer kompletten Mondfinsternis und dabei wagt die Runde ein verrücktes Gesellschaftsspiel: Alle Handys kommen auf den Tisch und werden entsperrt, alle eingehenden Nachrichten und Mails werden veröffentlicht.
Diese Idee der Gastgeberin, einer Psychotherapeutin und zudem Frau eines Schönheitschirurgen, führt innerhalb kürzester Zeit zu heftigen Verwerfungen, weil jeder in der Gruppe doch mehr zu verbergen hat, als er zugeben kann. Nicht nur eben noch geheime Affären, auch unter den Anwesenden, kommen ans Licht, sexuelle Phantasien offenbaren sich, und auch ein schwules Outing lässt sich am Ende des Abends nicht mehr umgehen. Paare erfahren gewollt oder ungewollt die geheimsten Seiten ihres Partners und auch engste Freunde Dinge, die sie auch nach 40 Jahren nicht übereinander wussten.

Mit einer spannenden und hochkarätigen Besetzung wird diese Gesellschaftskomödie, in der besten französischen Tradition von Yasmina Reza oder Florian Zeller, jetzt im St. Pauli Theater endlich auch in Hamburg gezeigt. Ein großer Spaß.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Sebastian Bezzel, Holger Dexne, Anna Caterina Fadda, Johanna C. Gehlen, Isabell Giebeler, Stephan Grossmann, Oliver Mommsen, Anne Weber

von Paolo Genovese | Deutsch von Sabine Heymann

Regie: Ulrich Waller | Bühne: Raimund Bauer | Kostüme: Ilse Welter

Neue Termine

23.+24., 26.-28. November, 30. November-1. Dezember, 3.+4., 6.-9.+11. Dezember 2022

Beginn: jew. 20.00 Uhr

Preise

Sonntag bis Donnerstag: 19,90 € bis 59,90 €
Freitag und Samstag: 29,90 € bis 69,90 €

Dauer

ca. 90 Minuten, keine Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„„Das perfekte Geheimnis“ macht höllischen Spaß. Die Grundsituation ist perfekt auf unsere Gegenwart zugeschnitten: eine Zeit, in der alle Geheimnisse im Speicher der Handys versteckt sind, in Form von expliziten Fotos und heißblütigen Textnachrichten. Und wenn eine Freundesclique die Handys entsperrt auf den Tisch legt, dann findet über kurz oder lang jeder alles über sein Gegenüber raus. Auch das, was besser ungesagt bliebe…Der Wortwitz der Vorlage ist raffiniert, die Bösartigkeit schonungslos, und nicht zuletzt die Schauspieler lassen das Ensemblestück glühen.“   Hamburger Abendblatt

„Unterhaltsame Komik trifft auf tragische Konflikte. Die Luft knistert vor Spannung.“   NDR-Hamburg Journal

„Eine perfekte Komödie, die unterhaltsam ist, die Spaß macht, die entlarvend ist mit einem Staraufgebot von acht Top-Schauspielern. Champagner auf der Bühne. Den Abend sollte man sich angucken. Das Premierenpublikum war außer Rand und Band.“    NDR-Kulturjournal

„Die Erfolgskomödie ist stilsicher und temporeich als bissige Gesellschaftsfarce inszeniert. Das Premierenpublikum feierte das fulminante Ensemble aus bekannten
TV- und Bühnenstars enthusiastisch. Ein Abend wie geschaffen dafür einfach mal abzuschalten.“    Hamburger Morgenpost

Gefördert von


Heaven Can Wait Chor - Still Alive © Moog Photography

HEAVEN CAN WAIT CHOR

HEAVEN CAN WAIT CHOR

Still alive

Info

„Chor meets Rockkonzert – 2.000 Jahre live on Stage“

Das verkörpern die 35 Chormitglieder, zwischen Anfang 70 und Mitte 90. Das Programm ist hochaktuell. Lieder von Tawill, Sido, Conner, Forster, Sportfreunde Stiller u.a. vermitteln lebensnahe Texte.

Der Chor hat die Pandemie überlebt und ist dabei noch reifer geworden. Die durch das Leben gegangene Generation singt ein „Best Of“ der Lieblingslieder ihrer Enkel und gibt diesen aktuellen Hits eine überraschende Wendung und unverwechselbare Bedeutung. Erleben Sie diese wunderbaren Songs noch einmal ganz neu!
Mehr als ein Chor, ein Rockkonzert, ein Gesamtkunstwerk. Bewegend, Mut machend, nachdenklich, Kraft gebend, hoffnungsvoll gelassen, Zukunft weisend. Was wir alle so brauchen. Und so sehr vermissen. Hier vereint Musik Generationen!

Der Chorleiter:
Jan Christof Scheibe
Ein Allrounder der Hamburger Musikszene, nicht und nie nachlassender Ideengeber.

Die Band:
Vier Profimusiker, die für den Chor den Teppich ausrollen

Eines steht fest: Wer schon mal da war, kommt wieder!

Musikalische und künstlerische Leitung: Jan Christof Scheibe
Bühnenbild / Kostüme / Video: Eva Humburg
Choreographie: Susanne Hayo
Beratung: Samuel Weiss
Regieassistenz: Monika Gutte/Helga le Comte

Termine

20. September 2022, 19.30 Uhr

Preise

26,90 € und 39,90 €

Dauer der Vorstellung

ca. 140 Minuten, inkl. Pause

Leider sind wir aus technischen Gründen gezwungen, die induktive Höranlage bei dieser Veranstaltung wegen Verwendung elektrisch verstärkter Instrumente auszuschalten.

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Kim Fisher © Christoph Köstlin

KIM FISHER

Kim Fisher

Was fürs Leben Tour

Info

Kim Fisher garantiert beste Unterhaltung – als Gastgeberin großer Preisverleihungen wie ECHO und die goldene Henne sowie als gern gesehener Gast bei verschiedenen Fernsehformarten und Comedy- und Musicalproduktionen. Und nun, mit 52 Jahren will Kim sich weiter entdecken und endlich mit der großen Liebe durchbrennen, die sie schon ihr ganzes Leben begleitet: der Musik! Mit ihrem neuen Album „Was fürs Leben“ (VÖ: 22.07.2022) geht sie im September auf gleichnamige Deutschlandtour in ausgewählte Städte.

„Mit mir muss man jetzt rechnen“, sagte Kim Fisher kürzlich in einem Interview und sie hat recht. Als Gastgeberin der Talkshow Riverboat überzeugt die Berlinerin seit über 20 Jahren, ob im Gespräch mit Superstars oder Supermarkt-Verkäuferinnen. Sie lacht und weint mit ihren Gästen, sturmerprobt und ganz nah am echten Leben. So eroberte sie eine große Fangemeinde und wurde zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Fernsehmoderatorinnen.

In ihrem neuen Album „Was fürs Leben“ zeigt Kim eine ganz neue Seite von sich. 13 Songs über die Höhen und Tiefen des Lebens, über Freundschaft, Ängste, Mut zum Risiko, vergangene Lieben, die Schönheit des Scheiterns und einen Lebenshunger, den sie unbändiger denn je verspürt. Ihre Willenskraft veranlasst sie, alle Hürden im Leben mit Humor und Würde zu überwinden und voller Mut voranzuschreiten:
„Niemand wird 50 Jahre alt ohne Kratzer und Narben. Wie alle habe auch ich danebengegriffen, bin gestolpert und mit Karacho gegen die Wand gerannt. So ist das Leben! Und vielleicht wird es noch komplizierter – aber es wird auch leichter, je besser man es kennt.“, so Kim.

Als Identifikationsfigur nicht nur einer ganzen Generation von Frauen, zeigt sie wie erfolgreich, aufregend und abenteuerlich das Leben sein kann. Mit ihrer Empathie, ihrem hinreißenden Humor und ihrer großen Lebensfreude wird sie auch das Publikum auf ihrer Tour mitreißen und ein rundum gelungenes Entertainmentpaket präsentieren. Kim Fisher live: authentisch, facettenreich und erfrischend!

Termin

26. September 2022, 20 Uhr

Preise

41,00 € und 46,75 €, zzgl. Buchungsgebühr und Versand
Kartenbuchung über eventim.de

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Wiedersehen mit Marlene

Wiedersehen mit Marlene

Eva Mattes und Irmgard Schleier mit ihrem Ensemble ZwischenWelten

Info

Eine bewegte Liederreise durch die Zeiten über Grenzen

von Irmgard Schleier

Im Zentrum des Abends stehen die großen und größten der durch Marlene Dietrich durch die Zeiten und über alle Grenzen populär gewordenen Chansons, geschrieben von europäischen Emigranten, Literaten und Broadwaykomponisten, dazwischen Stimmen aus der Résistance und dem internationalen Widerstand, Chansons in vielen Sprachen, lyrisch und voller Überlebensmut. Im Programm sind sie, in zeitgenössischem Arrangement, ganz frisch und gegenwärtig zu hören, zusammen mit Marlenes hier erstmals vorgetragenen, pointierten Texten aus ihren „Nachtgedanken“.

Im Alter von 75 Jahren zog sich Marlene Dietrich aus der Öffentlichkeit ganz zurück, lebte bis zu ihrem Tod am 6. Mai 1992 in Paris. Tagsüber verborgen vor den Parisern und der internationalen Öffentlichkeit schrieb sie in schlaflosen Nächten ihre Gedanken auf und ließ in Gedichtform und originellen Charakterzeichnungen ihre großen Zeitgenossen lebendig werden.

Darunter Erich Maria Remarque „mein großer Freund und Waffengefährte“, der zur Emigration gezwungene Autor von „Im Westen nichts Neues“, Jean Gabin, ihre Lebensliebe, schwesterliche Freundinnen wie Edith Piaf, „deren erstaunliche emotionale Stärke beispiellos war“, Judy Garland, deren Lachen „mir das Herz aus der Brust springen ließ“ und eine herausragende Hommage an ihre großen Regisseure, Josef von Sternberg „der Mann, dem ich am meisten gefallen wollte“, Ernst Lubitsch, mit dem sie ein besonderes Engagement verband „unsere Sache hatte keinen Namen; ihr Ziel war, Juden aus Deutschland herauszuholen“ und Billy Wilder „Berliner Humor hoch zehn!“. Eine Perlenkette dieser und weiterer Porträts und ausgewählter Gedichte aus Marlenes „Nachtgedanken“ lassen Stationen ihres Lebens im Kurzrückblick aufblitzen. Ausschnitte aus der Autobiografie „Nehmt nur mein Leben“ beleuchten den historischen Hintergrund und verdichten das fesselnde Selbstzeugnis der „Königin der Marketenderinnen, Lili Marlen, der Großen, jedes toten Soldaten Witwe“, wie der englische Kritiker Kenneth Tynan ihr Engagement gegen Hitler und den Krieg und für den Frieden würdigte.

Eva Mattes, die „Königin der Rezitation und des literarischen Chansons“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung“) gibt mit unverwechselbar klangvoller, wandlungsstarker Stimme den Chansons und Texten den authentischen Ausdruck einer charismatischen Bühnenkünstlerin von heute.

Dariusz Świnoga, Akkordeonvirtuose und Theatermusiker, unterstützt vom ebenfalls aus Warschau kommenden Musikerkollegen Wieslaw Wysocki, und der Hamburger Pianist Siegfried Gerlich sind kongeniale Begleiter. Als Gäste: die Sängerinnen Petra Borel und Johanna Mohr.

Irmgard Schleier, die Autorin des Programms, Musikerin und langjährige Regisseurin der Liederabende von Eva Mattes, richtet mit neuen Arrangements die Musik sowie die Texte ein und verbindet sie in einer dichten, auch zeitgeschichtliches beleuchtenden Dramaturgie.

Zitate und Lesung aus den „Nachtgedanken“, C. Bertelsmann Verlag, München, 2005, sowie der Autobiografie „Nehmt nur mein Leben, C. Bertelsmann Verlag, München, 1979, mit freundlicher Genehmigung der Marlene Dietrich Collection GmbH, München. In Zusammenarbeit mit Deutsche Kinemathek Marlene Dietrich Collection.

Mit

Eva Mattes – Rezitation, Texte, Chansons

Dariusz Świnoga, Warschau – Akkordeon, Synthesizer

Wieslaw Wysocki, Warschau – Saxophon, Klarinette, Flöte u.a.

Siegfried Gerlich – Klavier

Petra Borel, Johanna Mohr – Gesang

Irmgard Schleier – Programm, musikalische Einrichtung; Künstlerische Leitung

Zusatztermin

2. Dezember 2022, 19.30 -> Nicht alle Plätze sind online buchbar. Bei ausverkauften Veranstaltungen erfragen Sie bitte verfügbare Restkarten unter 040-4711 0 666.

Preise

38,90 € und 48,90 €

Dauer

ca. 150 Minuten, inkl. Pause

Kartenzum Spielplan

Ben Becker - Foto: Fritz Brinkmann

BEN BECKER

BEN BECKER

Joseph Conrad
APOKALYPSE – Herz der Finsternis

Stückinfo

Es gibt nur wenige Schauspieler, die der Originalerzählung von Francis Ford Coppolas filmischen Meisterwerk „Apokalypse Now“ eine Stimme geben können – und Ben Becker ist ohne Zweifel die Idealbesetzung, scheint er doch von der Reise ins Herz der Finsternis mehr als jeder andere zu wissen. Becker erzählt die Geschichte des englischen Kapitäns Marlow, der auf dem Dampfer einer belgischen Handelsgesellschaft im Kongo anheuert. Seine Mission: den schwarzen Fluss hinaufzufahren, ins Herz des afrikanischen Kontinents, wo ein Handelsagent namens Kurtz sich ein eigenes Reich geschaffen hat, in dem er Gott spielt. Diesen Mann soll Marlow finden und in die Zivilisation zurückbringen, doch stattdessen zieht ihn Kurtz immer tiefer hinein in das Grauen…

Termine

19. bis 21. Dezember 2022
Beginn: 20.00 Uhr

Preise

44,95 € bis 69,10 €, zzgl. Buchungsgebühr und Versand

Kartenbuchung über eventim.de

Karten Eventimzum Spielplan

Christian Redl & Ulrich Tukur

Christian Redl & Ulrich Tukur

Ulrich Tukur & Christian Redl

Vom Zauber einer verwehenden Sprache
Deutsche Gedichte und Balladen

Stückinfo

Die Sprachkünstler Ulrich Tukur und Christian Redl wollen in einer Zeit zunehmender Zerstörung der Sprache und gleichzeitiger visueller Überreizung nochmal an die Anfänge, an den Ursprung von Theater erinnern: Den Text, die Sprache mit der man eine gute Geschichte erzählt. Neben ihren Lieblingsgedichten haben sie sich dazu eine zu Unrecht fast in Vergessenheit geratene Form ausgesucht: Die Ballade. Den meistens nur noch als quälende Erinnerung aus dem Deutschunterricht bekannt.

Aber wie der Kriminalroman lebt sie von Spannungsmomenten und Knalleffekten. Und wie in diesem verwandten Genre geht es immer um Mord, Ehebruch, Verführung, Kindsmord und unerwiderter Liebe, wie schon Friedrich Schiller, selbst ein begeisterter Balladenschreiber bemerkte.

Oft sind ganz volkstümliche Geschichten von Mord und Todschlag, Spukerscheinungen oder Liebe und Untreue die Quelle. Sie beschreiben immer wieder den Konflikt des Einzelnen mit der Gesellschaft und stellen die ewigen Fragen nach Gerechtigkeit, Schicksal und Schuld. Aber, wenn man genau liest und ein wenig gegen den Strich der gereimten Oberfläche, findet man die Nähe zum Bänkelsang, zu Komik und Kolportage, Sex und Crime. Wie eine alte Boulevard-Zeitung auf literarisch höchstem Niveau.

Nur mit ihrer Stimme und ihrer Mimik zaubern Tukur und Redl mit Texten von Goethe über Fontane bis zu Brecht phantastische Welten auf die Bühne, die, weil es immer um Schicksale von Menschen geht, tief berühren.

Mit

Ulrich Tukur und Christian Redl

Am Klavier: Olena Kushpler

Eingerichtet von: Ulrich Waller

Termine

6. November 2022 um 19:00 Uhr
7. November 2022 um 19:30 Uhr

Preise

19,90 € bis 59,90 €

Dauer

ca. 70 Minuten, keine Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Wer bei Lyrik an knochentrockenen und quälenden Deutschunterricht denkt, liegt völlig falsch. Redl und Tukur präsentieren die Balladen spannungsgeladen wie Abenteuergeschichten. Ein starker, melancholischer, witziger Abend.“
Hamburger Abendblatt

„Redl und Tukur zeigen, mal frei rezitierend, mal vom Blatt gelesen, wie spannend, wie aufwühlend und wie lustig deutsche Sprache in Versen sein kann. 1 ½ Stunden voller Emotionen. Zum Schluss ein begeistertes Publikum und Goethes Erlkönig als Zugabe – mehr geht nicht, ein wunderbarer Abend!“
NDR 90,3

„Wer bei einer Lyriklesung sensibel gehauchte Verse erwartet, staunt hier nicht schlecht. Umstandslos wird der Betulichkeitsschleier weggerissen, wenn Christian Redl mit rauer Action-Stimme die erste Ballade rausrockt….
Die Lebendigkeit steigert sich noch, wenn Gedichte zu dritt performt werden, mit Olena Kushplers Klavierspiel als Barometer der Schwingungen…etwa wenn Saties traumschöne Klaviermusik nach Kästners „Sachlicher Romanze“ den zuvor von Ulrich Tukur vermittelten Zusammenklang von Pathos und Lakonie fortsetzt.“
FAZ


DANKE!

DANKE!

ZUSAMMEN! Benefiz für die Kinder der Ukraine
6. April 2022

DANKE

Liebes Publikum,

wir möchten uns gerne bei Ihnen für die überwältigende Spendenbereitschaft bedanken.

Bis heute sind 40.000 € eingegangen.

Hier können Sie weiterhin für die Kinder der Ukraine spenden:

Save the children e.V.

Spendenkonto SAVE THE CHILDREN
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE92100205000003292912
BIC: BFSWDE33BER

Stichwort: Zusammen

Alle Einnahmen werden an Save the children e.V. zur Unterstützung von in Not geratenen Kindern der Ukraine gespendet.

Mit herzlichen Grüßen

Ulrich Waller

Grußwort von Senator Dr. Carsten Brosda

anlässlich der Benefizveranstaltung am 6. April 2022

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich freue mich, heute hier sein und hier sprechen zu können. In der Vorbereitung habe ich überlegt, wann ich selbst das erste Mal mit der ukrainischen Kultur in Verbindung gekommen bin. Dies muss in den 1990er-Jahren gewesen sein. Damals war ich Journalist und durfte ein Buch rezensieren, das „Picknick auf dem Eis“ heißt und von dem ukrainischen Schriftsteller Andrej Kurkow geschrieben wurde.

In diesem Buch geht es um eine wunderbare Geschichte, die in Kiew in der postsowjetischen Zeit spielt. Es geht um einen Schriftsteller, Viktor, der keinen Erfolg hat und der, warum auch immer, mit einem depressiven Pinguin namens Mischa in seiner Wohnung zusammenlebt. Viktor verfasst Nachrufe auf Menschen, die noch leben. Und diese sterben dann immer kurz nachdem er die Nachrufe abgegeben hat. Später wird der Pinguin krank und bekommt ein Spenderherz. Und selbst das ist immer noch nicht die komplexeste Sache, die in diesem Buch passiert.

In diesem Buch fällt ein Satz, der es in sich hat: „Besser nichts wissen, aber leben“. Mit diesem Satz versucht der Schriftsteller Viktor sich so durchzulavieren, weil er nicht verstehen will, warum eigentlich nach diesen Nachrufen das passiert, was passiert.

Aber dieses „Besser nichts wissen, aber leben“ ist kein guter Ratschlag. Das haben wir alle in den letzten Wochen drastisch erleben müssen. Nicht-Hinsehen und Nicht-Hinhören hilft nicht dabei zu leben. Das Entscheidende ist vielmehr das Wissen und die gemeinsame Suche danach, wie wir vernünftig zusammen leben können.

Andrej Kurkow ist heute Präsident des PEN in der Ukraine und plädiert vehement gegen die Gleichgültigkeit und gegen die Gefälligkeit und dafür genauer hinzusehen, um zu verstehen, was gerade in seinem Heimatland passiert.

Meine Damen und Herren,

der Krieg, der am 24. Februar durch Putin entfesselt worden ist, hat uns alle fassungslos gemacht. Und die Frage ist, warum das so ist, wo doch im Grunde schon lange absehbar war, dass dies passieren konnte. Aber offensichtlich haben unsere Vorstellungskraft und unsere Bereitschaft, sich so etwas vorstellen zu können, dass so etwas passieren könnte, nicht ausgereicht. Und darüber werden wir alle noch viel nachzudenken und auch zu sprechen haben.

Die Kultur hat relativ früh begonnen, dieser Fassungslosigkeit Form zu geben. Hier wurden Antworten auf die Frage, was wir tun können, um zu helfen und Solidarität zu zeigen, gefunden. Und diese Räume der Kultur brauchen wir, um miteinander verhandeln zu können, wie wir mit diesem Umstand, dass mitten in Europa ein Angriffskrieg stattfindet, umgehen können.

Die Bilder und die Szenarien, die wir jeden Tag in den Medien sehen, sind kaum auszuhalten. Es ist ein Krieg auf Menschen, aber auch auf die kulturelle Identität eines Landes. Diese systematische „Präzision“, mit der auch kulturelle Orte in der Ukraine vernichtet werden, zeigt, dass es Putins Russland auch darum geht, ganze Identifikationsorte einer Kultur zu treffen und zu zerstören. Das Theater in Mariupol mit mehreren hundert Toten, dies sich im Keller versteckt hatten, ist ein Fanal.

Was also, meine Damen und Herren, können wir jetzt tun? Aktuell wird häufig von Zeitenwenden gesprochen und ich glaube, das ist nicht zu hoch gegriffen. Aber diese Zeitenwende kann sich nicht darin erschöpfen, dass wir 100 Milliarden Euro für eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr bereitstellen. Das ist notwendig, aber es wird nicht hinreichend sein. Es geht auch um Abende wie den heutigen. Denn hier geht es um die Selbstvergewisserung, was eigentlich den Kern unserer Kultur und den Kern unseres Zusammenlebens ausmacht.

Kurkow weist heute zurecht darauf hin, dass der Krieg, den Putin führt, wahrscheinlich ein Krieg ist, den er aus Angst vor einer freien und offenen Gesellschaft, in der Freiheit und Frieden die geteilten Werte sind, führt. Und gerade vor diesem Wissen geht es für uns darum, diese – unsere – Werte zu schützen und zu verteidigen, wissend, dass es möglich ist, offen, frei und friedlich miteinander zusammenleben zu können.

Abende wie der heute lassen uns das ganz unmittelbar spüren. Heute Abend geht es darum, Kindern in der Ukraine durch Spenden an das Hilfswerk „Save the Children“ zu helfen. Das ist ein wichtiger Baustein der Hilfe.

Vergangene Woche saß ich mit der ukrainischen Generalkonsulin zusammen und wir haben überlegt, wie es uns hier gelingen könnte, die ukrainische Kultur noch mehr in unser städtisches Bewusstsein zu bringen. Sie hat mir ein Projekt von Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die vor dem Krieg filmisch den Sound der großen Städte in der Ukraine aufgezeichnet und daraus mithilfe von künstlicher Intelligenz dann Plastiken gemacht haben. Und wer diese Filme über die voller Kultur berstenden ukrainischen Städte sieht, der bekommt ein Gefühl davon, was wir durch unser Nicht-so-genau-wissen-wollen und Nicht-so-genau-hinsehen-wollen verpasst haben. Wir überlegen gerade, wie wir das Projekt in Hamburg zeigen können.

Meine Damen und Herren,

kürzlich ist mir ein Buch von Joseph Roth in die Hand gefallen, der Anfang der 1920er-Jahren Reportagen über seine Reisen durch die Ukraine und Russland für die Neue Berliner Zeitung geschrieben hat. Er wies darauf hin, dass es Anfang der 20er-Jahre schon einmal eine ähnliche Situation gegeben hat. Die Ukraine war eine kurze Zeit selbstständig und wurde dann von der Sowjetunion überfallen und dann sogar annektiert. Roth schreibt von einer „Ukrainomanie“, die es damals gegeben hat. Für ein paar Monate war die ukrainische Kultur in aller Munde und auf einmal war sie dann wieder verschwunden. Und das, obwohl sie, wie Roth schreibt, eine eigenständige Kultur war, die mit der russischen Kultur nichts zu tun hatte. Vielmehr hat sie eine völlig eigenständige Tradition, die es auch heute wieder zu entdecken, zu schützen und zu verteidigen gilt.

Der große Leonard Cohen hat in dem Jahr, in dem ich geboren worden bin, gesungen „There is a war between the ones who say there is a war and the ones who say there isn‘t.” Es gibt einen Krieg zwischen denen, die sagen, es gibt einen Krieg und zwischen denen, die sagen, es gibt keinen Krieg. Und das passiert gerade. Es gibt jene, die behaupten, Putin führe keinen Krieg. Und diese Lügen sind kaum auszuhalten. Dann gibt es jene, die von den schlimmsten Menschheitsverbrechen sprechen, die wir gerade erleben. Wir müssen dafür sorgen, dass wir jene Lügen der Leugner zerreißen, dass wir trotzdem hoffen und uns Abende wie den heute geben, an denen wir auf die Kraft der Vernunft, der Freiheit und des Friedens und auch des Lachens und Beieinanderseins setzen können.

Ein paar Jahre später, 1992, hat Cohen gesungen: „There’s a crack in everything, that’s how the light gets in.“ Diesen Riss zu finden und zu vergrößern, die Mauer zum Einreißen zu bringen und das Licht hereinzulassen, ist die Aufgabe, vor der wir als Gesellschaft stehen. Und ganz oft ist der Riss das, was Künstlerinnen und Künstler mit unserer Gegenwart machen. Sie schaffen einen Moment neben der Wirklichkeit, der uns zeigt, wie es noch sein könnte.

Und ich hoffe, dass wir diese Momente heute Abend sehen und dass wir mit der Fantasie gewappnet, dass es anders sein kann, nach diesem Abend nach Hause gehen und dafür sorgen, dass es nicht nur anders sein kann, sondern auch wieder anders wird.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Sorgen wir dafür, dass dieser Wahnsinn endet.

Schönen Dank.

Mit dabei waren:

Reinhold Beckmann, Dr. Carsten Brosda, Anna Depenbusch, Matthias Deutschmann, Victoria Fleer, Peter Franke, Stefan Gwildis, Hannelore Hoger, Udo Lindenberg und Pascal Kravetz, Salut Salon, Trio Essence (aus dem Varieté im Hansa-Theater – Saison 2021/2022), Anneke Schwabe, Ensemble Time Bandits von der Stadtteilschule am Hafen, Anne Weber, Gustav Peter Wöhler.

Musikalische Begleitung: Alexander Hinz, Matthias Stötzel, Manuel Weber

Moderation: Alfons


KOMÖDIE MIT BANKÜBERFALL

Komödie mit Banküberfall

Von den Machern von THE PLAY THAT GOES WRONG!

150 KOSTÜME, 40 CHARAKTERE, 20 SCHAUPLÄTZE & 10 MUSIK-HITS!

Stückinfo

«Komödie mit Banküberfall» ist ein artistisch-turbulenter Unfug à la Monty
Python mit komödiantischen Seitenhieben auf Filmgenres vom Ausbrecherdrama bis zum High-Tech-Action-Movie. Und vielen groovigen Songs im Stil der 60er-Jahre.

1958 in einer Kleinstadt in Amerika. Der Kleinkriminelle Ruscitti bricht mit Hilfe des leichtgläubigen Wärters Cooper spektakulär aus einem Hochsicherheitsgefängnis aus, um ebenso spektakulär in eine Provinz-Bank in Minneapolis einzubrechen. Denn dort lagert für kurze Zeit der überaus wertvolle Diamant von Prinz Ludwig aus Ungarn. So zumindest der Plan.

Diese turbulente Komödie spielt auf dem Boden der Tatsachen, aber auch unter Wasser, in der Luft und dreht sich sogar um 90 Grad, um die Gesetze der Schwerkraft zu überwinden.

 

Doch hat der Möchtegern-Panzerknacker seine Rechnung ohne die Bankbelegschaft gemacht. Vom sechzigjährigen Praktikanten Slax, dem Security-Wärter Roger, dem nicht ganz lupenreinen Bankdirektor Dreimann über den Taschendieb Sam bis zum CIA-Agenten Shuck, der sich in die Kassiererin Truelove verliebt, geraten ihm alle in die Quere und der Raubzug außer Kontrolle.

Bei all den Taschendieben, Trickbetrügerinnen und Wirtschaftskriminellen ist irgendwann nicht mehr klar, wer hier der Verbrecher ist. Und in wessen Tasche das Juwel am Ende landet, erst recht nicht!

Neue Termine 2022:

Voraufführungen: 6. und 7. August 2022,
Premiere: 9. August 2022

Weitere Vorstellungen:

10. August bis 18. September 2022, täglich außer montags, 19.30 Uhr, sonntags 18.30 Uhr

Preise

6. , 7. und 9. August: 24,90 € und 34,90 €
Alle weiteren Vorstellungen: 19,90 € bis 66,90 €

Dauer

ca. 150 Minuten, zzgl. Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

«Das ist die lustigste Show am West End!»   The Telegraph

„Witziger und durchgeknallter geht es kaum, zwei Stunden lachen, bis das Zwerchfell drückt.“   FAZ Rhein-Main

«Das Publikum weinte vor Lachen»   Daily Mail

«Eine umwerfende Räuber-Komödie!»   FAZ Rhein-Main

«Spektakulär und verrückt!»   The Times

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Flavio Dal Molin, Sabina Deutsch, Lavdrim Xhemaili, Eric Hättenschwiler,
Rachele Pedrocchi, Fabio Romano, Jendrik Sigwart, Markus Schönholzer, Peter Zgraggen sowie Mareen Beutler, Hans Ueli Schlaepfer, Markus Ludstock u.a.

(The Comedy about a Bank Robbery) Von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields

Deutsch von Maria Harpner & Anatol Preissler

Regie: Dominik Flaschka | Bühne & Lichtdesign: Simon Schmidmeister
Kostüme: Kathrin Kündig | Musikalische Umsetzung: Adrian Stern & Hans Ueli Schlaepfer
Movement Coach: Jonathan Huor

Eine Koproduktion mit der Shake Company und dem Theater am Hechtplatz, Zürich