Katie Freudenschuss
Katie Freudenschuss
ONE-WOMAN-SHOW
Eine Frau, ein Flügel, eine Show.
Die Kabarettistin, Musikerin und Songschreiberin Katie Freudenschuss kommt mit ihrer neuen ONE-WOMAN-SHOW.
Wer die preisgekrönte Entertainerin mit der vielseitigen Stimme schon mal live auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass ihre Abende immer eine charmante Mischung aus Kabarett, eigenen Songs, Stand-Up und grandiosen Improvisationen sind. Berührend und lustig, von melancholisch bis schonungslos. Dabei ist es Katies besonderes Talent immer wieder aus dem Moment Songs und Geschichten zu kreieren.
Bei dieser Show können Sie sicher sein, dass die Werke nicht von einer KI stammen, sondern live aus der Interaktion mit Ihnen, dem Publikum entstehen. Sozusagen KI Freudenschuss.
Aber keine Sorge – sie hat schon auch was vorbereitet.
Lassen Sie sich überraschen – Katie tut das schließlich auch!
Das wird gut.
Termin
22. Mai 2027
Beginn: 19.30 Uhr
Preise
15 € bis 39 €
Dauer
Info folgt
Familie Flöz - Wunder
Familie Flöz - Wunder
Zum ersten Mal kommt die legendäre Maskentheater-Company FAMILIE FLÖZ auf die Reeperbahn. In Zusammenarbeit mit dem St. Pauli Theater ist ein Abend entstanden, der sich mit dem Mythos und den Wundern von St. Pauli beschäftigt.
St. Pauli, ein sagenumwobener Ort, an dem Träume wahr werden und zerplatzen. Ein Ort, an dem Seemänner auf queere Kultur treffen. Ein Ort der Narren und Träumer, der Realisten und Ganoven, der Randfiguren und derer, die mittendrin sitzen. Inspiriert von Cesare Zavattinis Erzählung „Das Wunder von Bamba“, die Vorlage für Vittorio de Sicas legendären Film „Das Wunder von Mailand“ wird eine Welt von typisch Flöz’schen Charakteren entstehen, eine Welt, in der andere Regeln gelten als in der Stadt der Reeder und Kaufleute.
Das Gefühl von Gemeinschaft, von Solidarität, das auch durch die individuelle Suche nach dem Glück nicht zerstört werden kann, hier hat es ein Zuhause. Aber das ruft Neider auf den Plan. Denn wie jedes Idyll ist auch dieses gefährdet durch Menschen, für die die pure Existenz dieses Ortes schon eine Bedrohung ist. Utopien und Vielfalt sind nicht jedermanns Sache. Idylle schafft schließlich keinen Profit.
Auf der Bühne: fünf Spieler, zwei Musiker und fast 30 Figuren. Es beginnt alles in der Dunkelheit, auf einer Brache vor den Toren der Stadt. Randfiguren haben sich hier ein einfaches Leben eingerichtet. In diese Welt wird Totò geboren und Totò bringt das Licht. Einmal da, wollen es alle – Licht zum Sonnen, Licht für ihre Blumen, Licht zum Anschalten, Licht zum Licht wieder ausmachen – Licht für ihre Träume.
Licht wird zum Bild des individuellen Glücks, zur Quelle von Sehnsüchten und Wünschen. Streit entbrennt. Es wird zum Zwielicht, zum Warnlicht, zum Rotlicht und zum Scheinwerferlicht. Die Brache wird bunt, zur Attraktion und zur Bühne. Und plötzlich wittern einige ein Geschäft.
WUNDER ist ein Märchen, inspiriert vom sonderbaren Ort St. Pauli. Ein Märchen ohne Worte für Erwachsene, mit einer poetischen Mischung aus Drama, Komik und Musik.
Und auch an diesem Abend wird man das Wunder des Flöz’schen Kosmos erleben, in dem scheinbar starre Masken zu lebendigen Figuren werden. In ihren wortlosen Geschichten findet die Company, im tragikomischen Scheitern ihrer liebevoll gezeichneten Charaktere, das Große im Kleinen.
Mit: Viviane Hamm, Paul Heimel, Jakob Immervoll, Anna Kistel, Daniel Mathéus, Benjamin Reber, Moritz Thorbecke
Regie: Mats Süthoff | Co-Autor, Masken: Hajo Schüler | Bühne: Sophie Leypold | Kostüme: Mascha Schubert |
Musik: Benjamin Reber, Moritz Thorbecke | Dramaturgie: Ulrich Waller |
Dramaturgische Mitarbeit & Regieassistenz: Lucia Wunsch
Eine Koproduktion des St. Pauli Theaters mit Familie Flöz
Das SHMF zeigte Anfang Juli „Feste“ von Familie Flöz in Hamburg:
„Das ist ein Abend, der einen ganz ruhig und durchlässig macht. Einen Moment braucht es, aus dem Getöse des Alltags kommend, sich auf das Spiel ohne Worte einzulassen. Doch bald schärft sich der Blick fürs Detail, für die feinen Regungen. Toll! Wunderbar, wie die Darsteller das allzu Menschliche offenbaren und dabei einen universellen Humor aktivieren. Die Masken mit ihren kantigen Zügen und tiefen Falten wirken wie im wahrsten Sinne vom Leben gezeichnet. Heftiger Applaus.“ Hamburger Abendblatt
Uraufführung
8. Oktober 2026
Dauer
ca. 80 Minuten, keine Pause
„St. Pauli ist ein magischer Ort. Voller Verheißungen, auch wenn sie sich nicht immer einlösen. Für einige Gauner, aber auch Investoren, ist der Kiez ein Ort der Hoffnung auf das große Geld. Dazwischen klafft eine erhebliche Lücke. Davon erzählt nun die Familie Flöz in einem bezaubernden Theaterabend, einer Koproduktion mit dem St. Pauli Theater, und lässt darin ein illustres Personal auferstehen: Tagträumer, Hehler, Polizisten und Personen der queeren Kultur. Eine Welt auch der Gemeinschaft, der Freiheit, des Glücks, in jedem Fall aber der Extreme. Ernste, berührende Momente von Verlorenheit und Drama mischen sich dabei mit pointierter Komik. Dieses Stück heißt nicht nur „Wunder“, es ist auch eines: Hingehen. Unbedingt verzaubern lassen.“
Hamburger Abendblatt
„Normalerweise schlägt mein Erwachsenenherz nicht gerade höher, wenn es um Schauspieler mit Masken vor dem Gesicht geht auf der Bühne, aber die Maskentheatergruppe Familie Flöz ist weit entfernt von irgendeiner Form von Kuscheltheater. Man hat schon Kerle, hart wie Kruppstahl, zart lächelnd nach ihren Auftritten gesehen. So auch jetzt bei ihrer letzten Premiere auf dem Kiez.“
NDR 90,3 Kulturjournal
„Das so wundersame wie wunderbare Maskentheater Familie Flöz, sorgt für „Wunder“ auf der Reeperbahn.“
Die Welt
„So geht Familie Flöz: Ohne ein gesprochenes Wort. Menschen, Spieler mit starren Maskenköpfen, groben Zügen, großer Knollennase, hohen Wangenknochen, dicken Lippen. Ob liebenswert, misstrauisch oder hochmütig. Jeder menschliche Zug ist dabei. Das Wunder bei Familie Flöz: Die Maskenspieler beginnen nur durch Körper und Gesten, einer tänzelnden Bewegung, einem Schulterzucken zu leben, zu atmen, scheinbar zu lächeln.“
NDR 90,3 Kulturjournal
„Das neueste Stück WUNDER ist ein Kiezmärchen. Die Geschichte der Rettung des Theaters vor einem Investor, der daraus ein Parkhaus machen will, durch Toto und seine Freunde entwickelt sich leise, fein. Man entdeckt so viele liebevolle Details, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommt. Das Personal: ein Sammelsurium von fast 30 Figuren, verkörpert von nur fünf Spielerinnen und Spielern: Halbweltfiguren, Prostituierte, Bodyguards, ahnungslose Kiezbesucher und solche, die sich auf dem Kiez vergnügen wollen. Das Stück verzichtet auf die alt bekannten St. Pauli Klischees und erzählt etwas zeitloses: Dier Kiez verwandelt alle, ob reich ob arm, ob schwul oder hetero, ob gesetzestreu oder zwielichtig, ob Polizist oder Krimineller. Hier werden sie alle zu anderen, werden lockerer, offener, freundlicher und toleranter. Ein Märchen, na klar, aber ein so wunderschönes und tröstliches, dass man nicht genug bekommt. Als wären Kiez und Zusammenhalt noch nicht ausgestorben. Familie Flöz lädt zum Träumen ein. Man sollte ihrer Einladung folgen…“
NDR 90,3 Kulturjournal
„Fünf Darsteller verkörpern an diesem Abend annähernd 30 Figuren, schlüpfen in immer neue Kostüme und unter neue Masken. Eine beeindruckende schauspielerische Leistung in 80 atemlosen Minuten. Am Ende, so viel muss verraten werden, triumphieren Gemeinschaft und Solidarität der Ausgestoßenen über die kalte Geschäftemacherei finsterer Kiezbonzen. Eine mutmachende Botschaft und in „Wunder“ gar nicht so kitschig erzählt, wie man es vermuten könnte. Wundersam und wundervoll. Eine dringende Empfehlung.“
shz. Kiel
„Diese ganze kleine Theater-Utopie läuft ausschließlich über das Spiel von fünf Spiel-Figuren! Mascha Schubert hat ihnen zauberhafte Kostüme verpasst
vor der Bretterwand-Bühne von Sophie Leypold, und selbst die löst sich zum Ende hin quasi auf und verwandelt sich in eine Art bunten Rummelplatz. Zwei Musiker rechts und links der Bühne liefern nicht nur „richtige“ Musik zum Spiel, sondern auch kleine Sound-Spielereien, wie etwa das Gebrabbel des Immobilien-Moguls im blechernen Klang der Flüstertüte. All das ist sehr besonders, im Grunde sogar einzigartig – denn wo sonst gibt es etwas zu sehen, das so wundersame künstlerische Ausdrucksformen vereint wie das die Arbeiten von „Familie Flöz“ tun … All das ist natürlich auch extrem herausfordernd,
weil die üblichen Wege und Mittel der Kommunikation abgeschaltet sind: die der Sprache. Aber so ist halt eine andere Art von „Verstehen“ gefragt, eher wie in einer Ausstellung, deren Bausteine immer in Bewegung sind, oder wie in einer choreographischen Installation … und je mehr Publikum sich auf diese Art der Wahrnehmung einlässt, desto besser. Jubel nach jeder Aufführung.
Michael Laages
Kritiker von Nachtkritik, die deutsche bühne, Deutschland-Radio

ÜBER die FAMILIE FLÖZ
Familie Flöz, eine internationale Theatercompany mit Sitz in Berlin, ist hervorgegangen aus der Folkwang Universität der Künste in Essen. Heute steht sie für die Neuentdeckung des Theaters mit Masken. Seit 30 Jahren bereist Familie Flöz mit ihren Stücken die Welt, gastierte in 45 Ländern und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Von Adelaide bis Shanghai, von Avignon bis Hanoi, London und Chennai bestaunen Menschen das sprachlose Theater von Familie Flöz, das doch so viel erzählt.
Im Namen dieser sich ständig wandelnden Truppe – übernommen aus dem Titel des ersten gemeinsamen Stückes „Familie Flöz kommt Über Tage“ – verbirgt sich auch ein Selbstverständnis. „Flöz“ bezeichnet im Jargon des Bergbaus die Bodenschichten, in denen wertvolle Rohstoffe eingelagert sind. In einem kollektiven Schaffensprozess entstehen für jede Produktion in einem Wechselspiel von Improvisation, Maske und Autorenarbeit archetypische Figuren. Für diese Charaktere entwickelte die Company bis heute 15 abendfüllende Stücke, die sich oft keinem üblichen Genre zuordnen lassen, jedoch immer über Sprachgrenzen hinweg verständlich sind.
Claus von Wagner
Claus von Wagner
Projekt Equilibrum
Wissen Sie noch, als wir die Demokratie für so selbstverständlich gehalten haben, dass „seine Stimme abgeben“ hieß: nach der Wahl vier Jahre lang zu schweigen?! Die Zeiten sind vorbei.
Die Demokratie steht unter Druck, irgendwas ist aus der Balance geraten. Die politische Welt in Bewegung. Da kann einem schon mal schwindelig werden. Wir stehen zwar fest auf dem Boden des Grundgesetzes, aber irgendwie hat sich das schon mal stabiler angefühlt.
„Projekt Equilibrium“ ist ein Programm über die Suche nach dem Gleichgewicht in einer Welt aus den Fugen – ein satirisch-furioser Tanz am Rande der Apokalypse.
Claus von Wagners neuestes Programm kreuzt die Tradition amerikanischer Stand-Up-Comedy mit Themen, die eigentlich verdammt noch mal nicht lustig sind und Worte wie Schuldenbremse, Sondervermögen, Klimakrise, Erbschaftssteuerreform oder Ungleichheit sind plötzlich merkwürdig unterhaltsam!
Keine Ahnung wie er das macht, aber eines steht fest: Das verspricht auf jeden Fall ein verdammt guter Abend zu werden. Nicht weniger. Und manchmal sogar ein bisschen mehr.
Termin
10. Mai 2027
Beginn: 19.30 Uhr
Preise
29 € und 39 €
Dauer
Info folgt
Pressestimmen
„Eine verstörende Bestandsaufnahme unserer Zeit, nur halt „brüllend komisch“
Abendzeitung München
„Ein rarer, nötiger Mutmacher.“
Süddeutsche Zeitung
„Atemloses, rasantes Solo eines Wortarbeiters, der spätestens mit diesem Programm die Fackel der großen deutschen Kabarett-Tradition wieder neu entzünden könnte.“
Neuburger Rundschau
St. Pauli Theater meets Elbphilharmonie 2027
St. Pauli Theater meets Elbphilharmonie
„… denn dort an der Elbe, da wartet mein Glück“
Es ist ja schon Tradition: Zum Jahresanfang werden wir wieder unseren imposanten Abstecher direkt an die Elbe unternehmen und das neue
Jahr im Großen Saal der Elbphilharmonie mit einem spannenden Programm begrüßen!
Freuen Sie sich auf einen glanzvollen Auftakt ins neue Jahr!
Mit dabei sind
Anna Depenbusch, Katie Freudenschuss, Stefan Gwildis, Jan Josef Liefers und Band Radio Doria, Gustav Peter Wöhler & Band u. a.
Moderation: Sebastian 23
Termin
5. Januar 2027
Beginn: 20 Uhr
Veranstaltungsort
Elbphilharmonie Hamburg – Großer Saal
Preise
PK 1 – 139,90 €
PK 2 – 119,90 €
PK 3 – 94,90 €
PK 4 – 59,90 €
PK 5 – 28,50 €
Preise zzgl. Gebühren
Über unsere Kooperationspartnerin die Hamburg Tourismus GmbH finden Sie attraktive Reiseangebote inkl. Tickets für „Thank you for the music“ -> Reisepakete
Johann Mattheson - Die Stimme der Gesellschaft
Johann Mattheson
Die Stimme der Gesellschaft
Opernpasticcio aus Werken des Barockkomponisten und seines Wirkungskreises
Ein einzigartiges Opernprojekt erwacht zu Beginn des Jahres 2027 als szenische Produktion im Hamburger St. Pauli Theater zum Leben: Rund um den Hamburger Komponisten Johann Mattheson (1681–1764) und seine Zeitgenossen an der Oper am Gänsemarkt präsentieren die Balthasar-Neumann-Ensembles ein maßgeschneidertes Opernpasticcio (Fassung: Andreas Küppers), das auf Johann Matthesons „Henrico IV.“ basiert und dieses nahezu vergessene Werk erstmals wieder zurück auf die Bühne holt. Dabei werden Musik und Libretto angereichert mit Ausschnitten aus Matthesons „Cleopatra“ und „Boris Goudenow“ sowie Werken von Christoph Graupner, Reinhard Keiser und Francesco Bartolomeo Conti. Speziell für das Projekt wird aktuell auch eine praktische Notenedition vorbereitet, die die in Originalhandschrift der Komponisten vorliegenden Werkausschnitte in ein modernes Notenbild überführt.
Kaum ein anderer Vertreter seiner Zeit verkörpert Vielfalt, visionäres Denken und Fortschritt so eindrucksvoll wie Johann Mattheson. Sein außergewöhnlicher Lebensweg eröffnet vielfältige Perspektiven auf sein künstlerisches, schriftstellerisches und diplomatisches Wirken.
In Kooperation mit zahlreichen Hamburger Partner:innen entsteht eine interdisziplinäre Opernproduktion, in der Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zusammenarbeiten. Die historische Kraft der Musik wird dabei mit heutigen Fragen von Vielfalt, Inklusion und sozialer Verantwortung verknüpft: Was kann Musik für unsere Gesellschaft leisten? Wie kann sie Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Brücken bauen und neue Stimmen hörbar machen?
Balthasar-Neumann-Solist:innen
Agnes Kovacs, Sopran / Ella Marshall Smith, Sopran / Laura Richter, Sopran / Elena Müller, Sopran / Paula Rein, Alt / Johanna Backhaus, Alt / Fabian Kelly, Tenor / Mirko Ludwig, Tenor / Josua Bernbeck, Bass / Karl Soderstom, Bass
Balthasar NOVA / Balthasar-Neumann-Continuo
Regie: Viktoria Holenok | Leitung: Andreas Küppers | Kostüme: Jana Schwinger | Bühne: Luise Köhler und Charlotte Kober
Schirmherr: Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien Hamburg
Termine
Premiere: 15. Januar 2027
Weitere Termine: 16. und 17. Januar 2027
Beginn: jew. 19.30 Uhr, Sonntag, 17.01. um 18.00 Uhr
Preise
29 € bis 69 €
Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises.
Dauer
Info folgt
DI•VI•SI•ON
DI•VI•SI•ON
von Katja Riemann und Paula Romy
Der große Erfolg von Katja Riemann und Paula Romy kommt endlich nach Hamburg.
Zusammen mit ihrer Tochter Paula Romy hat Katja Riemann bei ihrem Theaterstück-Debüt einen Text über eine Humangenetikerin geschrieben, die ein Serum entwickelt hat, das den Alterungsprozess bei Frauen stoppt. Ihre Erfindung, das Produkt Serafim, verspricht den Frauen etwas Vergleichbares wie ewige Jugend, auch durch die Möglichkeit mit 79 noch schwanger zu werden und ermöglicht so eine postbiologische Evolution des weiblichen Geschlechts. Für Männer ist es allerdings tödlich und so spaltet es auch die Gesellschaft.
Deswegen steht Seraphina vor Gericht, verklagt von religiösen Fanatikern. „Bleib mutig, Seraphina“ – ausgerechnet ein Priester hält ihr einen Zettel mit diesen Worten im Gericht entgegen im Jahre 2045. Der Vorwurf: Wissenschaftlicher Terrorismus.
Als Dämonin verschrien, weil sie eine Anti-Aging-Droge erfunden hat, die biologische Barrieren auflösen und den Frauen die Lust auf das Leben erhalten kann, hinterfragt die Wissenschaftlerin die Allmacht der Gewohnheit.
Katja Riemann hat sich mit Seraphina eine Figur auf den Leib geschrieben, die ihren Filmrollen ähnelt: tough, kühl, smart, mit bissigem Humor. Zwischen futuristischen Quadraten spielt sie nicht nur, sie singt und tanzt auch. Eine radikale Variante weiblicher Selbstermächtigung.
Mit: Katja Riemann
Regie: Paula Romy | Bühne: Alice Wong | Kostüme: Tanja Forgo, Julius Forgo | Video: Etritanë Emini
Bei den multimedialen Einspielern im Stück wirken Andreas Fröhlich, Pegah Ferydoni, Lilly Charlotte Dreesen, Cynthia Micas, Melika Foroutan, Alice Julie Noack, Nadine Schori, Gerhard Kämpfe und Max Befort mit.
Mit englischen Untertiteln.
Eine Produktion des RENAISSANCE-THEATERS BERLIN
Termine
Premiere: 2. Februar 2027
Weitere Vorstellungen: 3. bis 7. Februar
Beginn: jew. 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr
Preise
19 € bis 54 €
Dauer
ca. 120 Minuten, inkl. Pause
Hier können Sie sich das digitale Programmheft vom Renaissance Theater Berlin herunterladen:
Presse
„Obwohl die Riemann ganz allein auf der Bühne steht, ist das kein monotoner Monolog. Sondern vielmehr ein sehr unterhaltsamer, manchmal saukomischer, mal gemein ehrlicher Abend. Ewig jung, das verspricht, auf ganz andere Art, Di•vi•si•on, das mit einer echten Überraschung endet. Nach der Uraufführung jedenfalls gibt es Standing Ovations.“ BERLINER MORGENPOST
„Katja Riemann macht sich mit diesem Abend zum Denkmal des feministischen Stand-Up-Theaters, ein derzeit populäres Genre, das sie zu neuen Höhen führt, denn ein großer Teil des Charmes der One-Woman-Show besteht gerade darin, dass Riemann nicht zu den Bekehrten predigt, sondern ihr Thema deutlich feministisch, aber gleichzeitig eben auch boulevardesk locker aus dem Ärmel schüttelt“. Nachtkritik
„Katja Riemann knackt das Altersproblem, aber nur für Frauen und erntet dafür Standing Ovations.“
BERLINER MORGENPOST
Katja Riemann und Paula Romy im Interview mit Oliver Franke von FISCHER Theater- und Medienverlag GmbH
Zum Interview
Sophia oder Das Ende der Humanisten
Sophia oder Das Ende der Humanisten
von Moritz Rinke
Er ist der erfolgreichste deutsche Gegenwartsautor und seine neue, eben erst in Berlin und Wien mit großem Erfolg aufgeführte Komödie behandelt kein kleineres Thema als die uns alle bedrohende KI. Mit einer Starbesetzung kommt das Stück in Hamburg auf die Bühne.
Wolfgang Bergmann, Professor für Alte Geschichte (gespielt von Herbert Knaup), begreift sich als Hüter des Abendlandes. Von seiner Universität wurde er jedoch vorzeitig in den Ruhestand geschickt, und obendrein hat ihn seine Frau wegen seiner „Rückständigkeit“ verlassen. Also macht sich Wolfgang nun trotzig daran, der Zukunft voraus zu sein: Mit Sophia (mit der Rolle kehrt Ex-Thalia-Star Judith Rosmair nach Hamburg zurück) hat er sich eine Androidin angeschafft, eine KI in makellos schöner Menschengestalt, endlich die perfekte Frau, die ihn umsorgt und intellektuell fordert. Seine Tochter Helena, eine Psychologin, die Wolfgang zu seinem 60. Geburtstag besucht, ist entsetzt: Lebt ihr Vater jetzt etwa mit einem Sexroboter zusammen? Helenas Freund, der Informatiker Jonas, ist von Sophia fasziniert. Aber dann ändert er ihre Systemeinstellungen, und plötzlich beginnt Sophia, sich selbst zu programmieren, gerät außer Kontrolle und bedroht die Existenz ihrer Schöpfer. Und so verhandelt Moritz Rinke die Logik der „Intelligenzexplosion“, wie sie der Mathematiker Irving John Good voraussagte: Wird die erste ultraintelligente Maschine die letzte Erfindung des Menschen sein? Können Maschinen am Ende gar die besseren Menschen werden? Sophia oder Das Ende der Humanisten ist weniger eine Kritik an technischer Innovation als an unserem unbedachten Umgang mit ihr, an menschlicher (männlicher?) Hybris und unserem selbstverschuldeten Unglück, das bei Rinke immer auch ins Komische kippt.
Herbert Knaup („Die Kanzlei), der zuletzt in Florian Zellers „Der Sohn“ auf St. Pauli zu sehen war, im Zentrum, Judith Rosmair als Titelfigur „Sophia“ und Sinja Dieks (ebenfalls zuletzt in „Der Sohn“ zu sehen) als Tochter des Professors und Holger Dexne („Das perfekte Geheimnis“ und „Carmen von St. Pauli“) als völlig überforderter Freund und IT-Spezialist.
Mit: Holger Dexne, Sinja Dieks, Herbert Knaup, Judith Rosmair
Regie: Ulrich Waller | Bühne: Raimund Bauer | Kostüme: Ilse Welter
Zu Besuch auf unserer Probebühne. Werfen Sie hier einen Blick hinein:
Termine
Voraufführung: 19. November 2026
Premiere: 20. November 2026
Weitere Termine: 21. November bis 29. November 2026 sowie 23. bis 30. Januar 2027
Beginn: So., 22.11.2026 und So., 24.01.2027 jew. um 18.00 Uhr
Beginn: Sa., 28.11. und So., 29.11.2026 jew. um 20.00 Uhr
Beginn: Alle weiteren Termine jew. 19:30 Uhr.
Preise
Voraufführung: 39,90 € auf allen Plätzen
Sonntag bis Donnerstag: 17,90 € bis 54,90 €
Freitag und Samstag: 19,90 € bis 59,90 €
Dauer
Info folgt
Pressestimmen zur deutschen Erstaufführung am Renaissance Theater Berlin:
„Rinkes „Sophia“ ist ein starkes Stück. Klug und saukomisch zugleich. Es geht um überkommene Rollen- und Frauenbilder, hauptsächlich um männergemachte.Es ist ein großer Spaß, aber eben nicht nur ein Spaß, sondern ein Stück, das auf einer zweiten Ebene auch ganz viel über uns Menschen erzählt, die lieber Künstliche Intelligenzen nutzen und ihre eigenen darüber verkümmern lassen.“ BERLINER MORGENPOST
„Was für ein kluger, kluger Text ist das, den Moritz Rinke da geschrieben hat. „Sophia oder das Ende der Humanisten“ führt auf heitere Weise die Gefahren einer entfesselten KI-Technologie vor. Der Geist ist aus der Flasche, und den kann man nicht mehr einfangen. Das Publikum kommt aus dem Zuhören, Staunen, Lachen nicht heraus. Selten haben Lachtränen so die Hirntätigkeit angeregt.“ BZ
Amanda Gayle
VERLEGT in die HAFENBÜHNE im PIERDREI Hotel
27. September 2026
Beginn: 15 Uhr
Weitere Informationen unter: Amanda Gayle – Harbour Front Literaturfestival
NOW
Amanda Gayle
„Once, Again, Always“
präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival Hamburg
Lesung und moderiertes Gespräch
Von der internationalen Fanfiction-Community auf die große Festivalbühne: Amanda Gayle kommt zum Harbour Front Literaturfestival! Lernt die Autorin kennen, die als Mightbewriting mit ihren Geschichten bereits ein Millionenpublikum begeisterte und nun mit ihrem berührenden Liebesroman den Sprung auf die Literaturbühne macht.
Im moderierten Gespräch erzählt Amanda Gayle von ihrem Weg von der Fanfiction-Autorin zur veröffentlichten Schriftstellerin, spricht über ihren Schreibprozess und darüber, warum Geschichten über zweite Chancen, Vertrauen und Identität Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt bewegen.
Im Mittelpunkt des Abends steht ihre Neuerscheinung „Once, Again, Always“: Als Molly Graham nach einem Unfall im Krankenhaus erwacht, kann sie sich an die vergangenen sechs Jahre ihres Lebens nicht erinnern. Umso größer ist der Schock, als Aster Bishop an ihrem Bett erscheint und behauptet, ihr Ehemann zu sein – ausgerechnet der Aster, ihr Erzfeind aus Schulzeiten. Während Molly versucht, ihre verlorenen Erinnerungen und ihre eigene Geschichte zu entschlüsseln, kämpft er um sie und um ihre Liebe. Bald fragt Molly sich: Kann das Herz sich erinnern, wenn der Verstand vergessen hat?
Ob ihr Amanda Gayle bereits aus der Fanfiction-Community kennt oder emotionale Liebesgeschichten mit Tiefgang liebt: Freut euch auf einen Abend voller Einblicke in die Entstehung ihres Romans, spannende Gespräche über Fandom, Schreiben und Romance sowie die Gelegenheit, eine der spannendsten neuen Stimmen des Genres live zu erleben.
Mit
Amanda Gayle
VERLEGT in die HAFENBÜHNE im PIERDREI Hotel
27. September 2026
Beginn: 15 Uhr
Weitere Informationen unter: Amanda Gayle – Harbour Front Literaturfestival
Preise
24,95 €, zzgl. Gebühren
Weitere Infos zur Veranstaltung
Vorverkauf über Harbour Front Literaturfestival Hamburg
Tim Fischer - Chansons
Tim Fischer
Chansons
Tim Fischer geht in seinem neuen Programm frei nach dem Lustprinzip vor. Er zeigt, dass er spielend in der Lage ist, einzigartige Chansons unterschiedlichster Herkunft zu einem Gesamtkunstwerk zu verschmelzen, das immer seine eigene Handschrift trägt.
Ob Zeitgenössisches von Thomas Pigor oder Sebastian Krämer, ob zeitlos Klassisches von Georg Kreisler oder Jacques Brel – „Tim Fischer trifft allein mit seinem stimmlichen und gestischem Variationsreichtum bei jedem der Stücke den Ton – im wörtlichen wie übertragenen Sinn.“ (Jüdische Allgemeine)
Er ist ein Schauspieler-Sänger in der Art eines Charles Aznavour, der in jedem Chanson eine andere Persönlichkeit annimmt und diese vom tiefsten Seelengrund bis in die Fingerspitzen darstellt, sagt „Die Presse“, Wien.
Dabei wird er fabelhaft von Thomas Dörschel am Flügel und Bernd Oezsevim am Schlagzeug begleitet.
Mit
Tim Fischer
Flügel: Thomas Dörschel | Drums: Bernd Oezsevim
Termine
8. und 9. November 2026
Beginn: 8. November 2026 um 18.00 Uhr und am 9. November 2026 um 19.30 Uhr
Preise
20 € bis 47 €
Dauer
ca. 130 Min., inkl. Pause
Pressestimmen
„Und wieder einmal beweist der Chanson-Kreateur, dass er eine Klasse für sich ist. Weit über der Champions League, irgendwo im Olymp. Er entfesselt mit seinem atemberaubend prononcierten Gesang, der selbst die kompliziertesten Zungenbrecher in federleichte Verse verwandelt, und seiner eloquenten Mimik ein tonales Feuerwerk, das vor Pointen nur so strotzt. Eigentlich sind ja Rapper die schnellsten Vokalmusiker der Welt. Doch man wird das Gefühl nicht los, dass Eminem, NoClue und Co. gegen Tim Fischer einpacken können.“ Berliner Morgenpost
„Immer wieder versetzt eine neue Nuance im Spiel seiner Stimme, seines Ausdrucks und seiner Gefühle in Erstaunen, verführt er uns mit hinreißender Gesangs- und Wortakrobatik zum noch genaueren Hinhören. So facettenreich wie seine Ausdrucksmöglichkeiten sind auch die Lieder … Elegant gelingt Tim Fischer die Gratwanderung zwischen Komik, Farce und Tragik.“ Die Welt
„Tim Fischer singt mit seiner Stimme, die vor Kraft strotzen und vor Zartheit fast zerbrechen kann. Er zieht alle Register seiner Kunst – mit ungekünstelter Herzlichkeit, mit Charisma und Professionalität.“ Berliner Zeitung
Nils Holgersson
Nils Holgersson
nach Selma Lagerlöf
In einer Fassung von Cornelius Henne und Felix Bachmann mit Musik von Florian Miro
Mit viel Live-Musik!
Was ist der kleine Nils nur für ein fieses und unfreundliches Kind. Besonders die Tiere auf dem Holgersson-Hof bekommen das zu spüren.
Eines Tages kommt das böse Erwachen: Nils wird für seine Bosheiten in einen Wichtel verwandelt. Auf Augenhöhe mit den Tieren schließt er Freundschaft mit der Hausgans Martin. Als eine Schar hochnäsiger Wildgänse auf dem Weg nach Norden auf dem Hof Rast macht, begeben sich Martin und Nils mit auf die Reise.
Inmitten dieser schrägen Vögel, angeführt von der berühmt-berüchtigten Akka von Kebnekajse, verändert sich Nils. Es gelingt ihm, sich bei der Gänseschar Vertrauen und Respekt zu verschaffen. Aber er muss auch seinen Mut beweisen, um seine neue Gang vor den Attacken des gerissenen Rotfuchses Smirre zu beschützen. Und auf dem Weg nach Lappland warten noch weitere Abenteuer auf ihn …
Als das Ende des Sommers naht, steht Nils vor der Frage, ob er als Wichtel bei seinen gefiederten Freunden bleiben oder den Zauber brechen und als großer Junge zu seinen Eltern zurückkehren soll. Wie wird er sich entscheiden?
Seit vielen Jahren verantworten Felix Bachmann und sein Team die Weihnachtsstücke im St. Pauli Theater. Nach u. a. „Das Dschungelbuch“, „Robin Hood“, „Peter Pan“ und zuletzt Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“ steht mit „Nils Holgersson“ in diesem Jahr ein weiterer Klassiker der Weltliteratur auf dem Spielplan. Mit viel Witz – auch für Erwachsene – , farbenfrohen Bildern und jeder Menge Livemusik.
Für Kinder ab 5 Jahre!
Schauspieler und Kreativteam
Mit: Benjamin Leibbrand, Julia Liebetrau, Florian Miro, Caroline Pischel, Nabil Pöhls, Stella Wiemann
Regie: Felix Bachmann | Bühne: Anna Myga Kasten | Kostüme: Martina Müller | Musikalische Leitung: Florian Miro
Termine
Voraufführungen: 25. bis 27. November 2026, jew. 10.00 Uhr und 28. November 2026, Beginn: 11.00 Uhr
Premiere: 28. November 2026 um 16.00 Uhr
Weitere Termine: bis 21. Dezember 2026
Alle Vorstellungstermine auf einen Blick!
Preise
Voraufführungen und Premiere: 21,00 € und 27,00 €
Di. – Fr.: 21,00 € und 27,00 €
Sa. + So.: 27,00 € und 34,00 €
Selbstverständlich bieten wir auch wieder Sonderkonditionen für Gruppen an. Wir beraten Sie gern telefonisch unter 040-4711 0 666.
Dauer
Information folgt!



















































