Lisa Eckhart_Foto: Franziska SchroedingerLisa Eckhart_Foto: Franziska Schroedinger

LISA ECKHART

LISA ECKHART

Die Vorteile des Lasters - ungenierte Sonderausgabe

Stückinfo

Lisa Eckhart öffnet ihr Nähkästchen. Wie aus der Büchse der Pandora strömen daraus alle Laster, aber auch ein Funken Hoffnung. Das Kultprogramm in einer ungenierten Sonderausgabe sowie Lisa Eckhart in neuer Lingerie. Denn das Auge denkt mit.

Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen und Ablässe galten als das perfekte Last-Minute Geschenk. Doch plötzlich hieß es: Gott ist tot. Das Testament wurde verlesen. Alle Menschen seien von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.

Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.

Termin

19. Mai 2022
Beginn: 19.30 Uhr

Preise

27,90 € und 37,90 €

Kartenzum Spielplan


Monsieur Claude 2 - © Marco Moog

Monsieur Claude 2 - 2G (Absage)

Monsieur Claude 2

Immer für eine Überraschung gut

Die Veranstaltung wird nach der 2G-Regelung durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stückinfo

Er ist wieder da: der so herrlich politisch inkorrekte französische Spießer Claude Verneuil und seine Frau Marie. Was mussten sie im ersten Teil „Monsieur Claude und seine Töchter“ nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Truthahn halal und nicht zuletzt die Koffis von der Elfenbeinküste.
Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden richtige Meister in der Integration. Sie haben es vor Corona sogar noch geschafft – wie versprochen – allen Heimatländern der Schwiegereltern ihrer Töchter einen Besuch abzustatten. Das hindert sie aber nicht, es immer noch zu Hause am schönsten zu finden.
Doch diesmal haben sie die Rechnung ohne ihre Schwiegersöhne gemacht. Nachdem ein kommerzielles Gemeinschaftsprojekt der Schwager gescheitert ist, wollen die alle nur noch weg. Obwohl in Frankreich geboren, fühlen sie sich durch Alltagsrassismus und Antisemitismus zunehmend ausgegrenzt in diesem von ihnen als zu konservativ empfundenen Land. Immer wieder nur auf den Migrationshintergrund reduziert zu werden ist für sie keine Perspektive. Und ihre Frauen sind bereit, ihnen mit Kind und Kegel zu folgen. Corona hatte diese Entscheidungen nur herausgezögert.
Allerhöchste Zeit für Claude und Marie zu handeln, wenn sie die Familie zusammenhalten wollen. Sie setzen alles in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen und werden dabei plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission.
Wie schon der erste Teil ist auch die Fortsetzung eine amüsante Familienaufstellung, die fast märchenhaft die verschiedensten Ethnien und Religionen miteinander vereint. Wieder wird das multikulturelle Selbstverständnis Frankreichs satirisch auf den Prüfstand gestellt und es gibt fast kein Vorurteil, das dabei nicht auf den Tisch kommt. Dass Lachen immer noch die beste Methode ist, diese zu überwinden, zeigt auch „Monsieur Claude 2“ auf ganz charmante Weise mit einer erneut zur Hochform auflaufenden Titelfigur, wieder gespielt von Michael Prelle. Und wie der Untertitel verrät, ist er auch noch für manche Überraschung gut

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Patrick Abozen, Hannah Rebekka Ehlers, Victoria Fleer, Glenn Goltz, Patrick Heyn, Eddie Jordan, Knut Koch, Marina Lubrich, Sarah Masuch, Andrés Mendez, Michael Prelle, Cornelia Schirmer / Ilona Schulz, Anneke Schwabe / Alice Hanimyan, Martin Wolf

Regie: Ulrich Waller | Bühne: Nina von Essen | Kostüme: Ilse Welter

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Philippe de Chauveron und Guy Laurent

Theaterfassung von Stefan Zimmermann

Termine

12. bis 16., 19. bis 23. und 25. bis 27. Januar 2022

Beginn: jeweils 19:30 Uhr, sonntags um 18:00 Uhr

Preise

Dienstags bis donnerstags und sonntags: 39,90 € und 59,90 €

Freitags und samstags: 49,90 € bis 69,90 €

Dauer

110 Minuten
Keine Pause

Ticketszum Spielplan

Pressestimmen

„Mit komödiantischer Kraft stürzt sich das Ensemble in ein köstliches Spiel mit Klischees. Heraus kommt, in der elegant leichtfüßigen Inszenierung von Ulrich Waller, ein höchst unterhaltsames Plädoyer für Toleranz und Respekt. Ein hinreißendes Vergnügen, mit Riesenapplaus gefeiert.   Hamburger Morgenpost

„Das St. Pauli Theater zeigt eine sehr charmante Geschichte, die aktueller kaum sein kann. Inszeniert als temporeiche Farce mit schnellen Schnitten sorgt es für beste Unterhaltung… Ein Glückscocktail wird da auf der Bühne angerührt, mit dem sich das Publikum wie befreit fühlte.“   NDR 90,3

„Die Wohlfühl-Komödie mit Kultur-Clash-Thematik funktioniert gut und nimmt so manch rasante Kurve vor dem saftigen Happy-End.“   Hamburger Abendblatt

„Eine launige Inszenierung mit einem tollen Ensemble.“   SAT 1

„Die Aufführung schafft es selbstironisch und humorvoll aktuelle Themen einzubauen und zu hinterfragen. Gesellschaftskritisch nimmt uns das Ensemble mit dem herrlichen Michael Prelle als Monsieur Claude mit auf eine multikulturelle Reise in völkerfreundlicher Mission.“   NDR-Hamburg-Journal

„Jede Menge Spaß.“   HH-1


Late Night - Stand Up Slam - Hinnerk Köhn © Marc Huth Abdruck bei Nennung des Fotografen honorarfrei

LATE NIGHT - STAND UP SLAM

LATE NIGHT - STAND UP SLAM

Eine Veranstaltung vom Kampf der Künste in Zusammenarbeit mit dem St. Pauli Theater

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Info

Stand Up Comedy. An was denkt man da als erstes? Zumeist ein wenig Mario-Barth-Humor, vielleicht ab und an nochmal ein dreckiges Lachen von alten, weißen Männern aus der letzten Reihe und flache Gags unter der Gürtellinie. Aber Stand Up kann so viel mehr, ist so viel mehr! Es ist politisch, hochaktuell, voller Energie, mal bitter und melancholisch, mal feuchtfröhlich und laut. Stand Up hat unendlich viele Möglichkeiten und tausende Facetten. Nur du und dein Mic, ein Bier und 4 gekritzelte Notizen über deine Jugend. Oder du und dein Mic, ein stilles Wasser und ein ausgefeiltes Set über die CDU. Oder du und dein Mic und Impro über … keine Ahnung, ist ja Impro. Bei Stand Up geht es um alles und nichts, um den letzten Lacher, die beste Pointe, die beste Story.

Und dieses wunderbare, diverse Format kombinieren wir mit unserem heißgeliebten Slam. Kampf der Künste lädt die Stand Upper in das St. Pauli Theater ein und fordert die Comedians heraus, ihre besten Gags zu nehmen und die Gunst des Publikums zu ergattern, mit Jokes um sich zu werfen, einen Kampf der Pointen zu veranstalten. Was wird mehr honoriert an dem Abend? Politik oder Alltag, Vergleiche oder Fantasie, schwarzer Humor oder softe Stories über den Hund? Wir werden es sehen beim Stand Up Slam im St. Pauli Theater – moderiert von Hinnerk Köhn, seines Zeichens Stand Up Comedian, der schon im Schauspielhaus gerockt hat, während er am nächsten Tag beim Open Mic in Köln-Ehrenfeld heftig verreckt ist. Der kennt also Höhen und Tiefen.

Termin

12. März 2022
Beginn: 22.30 Uhr

Preise

19,90 € und 24,90 €

Dauer

folgt

Kartenzum Spielplan


Eva Mattes

Eva Mattes

"Wenn ich mir was wünschen dürfte"
Wiedersehen mit Marlene

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Info

Eine bewegte Liederreise durch die Zeiten über Grenzen

von Irmgard Schleier

Im Zentrum des Abends stehen die großen und größten der durch Marlene Dietrich durch die Zeiten und über alle Grenzen populär gewordenen Chansons, geschrieben von europäischen Emigranten, Literaten und Broadwaykomponisten, dazwischen Stimmen aus der Résistance und dem internationalen Widerstand, Chansons in vielen Sprachen, lyrisch und voller Überlebensmut. Im Programm sind sie, in zeitgenössischem Arrangement, ganz frisch und gegenwärtig zu hören, zusammen mit Marlenes hier erstmals vorgetragenen, pointierten Texten aus ihren „Nachtgedanken“.

Im Alter von 75 Jahren zog sich Marlene Dietrich aus der Öffentlichkeit ganz zurück, lebte bis zu ihrem Tod am 6. Mai 1992 in Paris. Tagsüber verborgen vor den Parisern und der internationalen Öffentlichkeit schrieb sie in schlaflosen Nächten ihre Gedanken auf und ließ in Gedichtform und originellen Charakterzeichnungen ihre großen Zeitgenossen lebendig werden.

Darunter Erich Maria Remarque „mein großer Freund und Waffengefährte“, der zur Emigration gezwungene Autor von „Im Westen nichts Neues“, Jean Gabin, ihre Lebensliebe, schwesterliche Freundinnen wie Edith Piaf, „deren erstaunliche emotionale Stärke beispiellos war“, Judy Garland, deren Lachen „mir das Herz aus der Brust springen ließ“ und eine herausragende Hommage an ihre großen Regisseure, Josef von Sternberg „der Mann, dem ich am meisten gefallen wollte“, Ernst Lubitsch, mit dem sie ein besonderes Engagement verband „unsere Sache hatte keinen Namen; ihr Ziel war, Juden aus Deutschland herauszuholen“ und Billy Wilder „Berliner Humor hoch zehn!“.
Eine Perlenkette dieser und weiterer Porträts und ausgewählter Gedichte Marlenes lassen Stationen ihres Lebens im Kurzrückblick aufblitzen.

Eva Mattes, die „Königin der Rezitation und des literarischen Chansons“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung“) gibt mit unverwechselbar klangvoller, wandlungsstarker Stimme den Chansons und Texten den authentischen Ausdruck einer charismatischen Bühnenkünstlerin von heute. Dariusz Świnoga, Instrumentalvirtuose und Theatermusiker ist, unterstützt von ebenfalls aus Warschau kommenden Musikerkollegen, ein kongenialer Begleiter.

Irmgard Schleier, die Autorin des Programms, Musikerin und langjährige Regisseurin der Liederabende von Eva Mattes, richtet mit neuen Arrangements die Musik sowie die Texte ein und schafft mit ausgewählten ikonischen Fotodokumenten und zeitgeschichtlichen Moderationen eine dichte Dramaturgie.

Mit

Eva Mattes – Rezitation, Texte, Chansons

Dariusz Świnoga, Warschau – Akkordeon, Klavier, Synthesizer

Wieslaw Wysocki, Warschau – Saxophon, Klarinette, Flöte u.a.

Irmgard Schleier – Programm, musikalische Einrichtung; Künstlerische Leitung

Termine

6. Mai 2022
Beginn: 19.30 Uhr

Preise

38,90 € und 48,90 €

Kartenzum Spielplan


Lisa Wagner - © Jan Brandes

FEMALE POETRY SLAM

Female Poetry Slam

Eine Veranstaltung vom Kampf der Künste in Zusammenarbeit mit dem St. Pauli Theater

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Info

The future is female! And so is Poetry Slam!

Slam ist eine Männerdomäne? Zumindest war es das eine lange Zeit, doch zum Glück hat sich das in den letzten Jahren massiv geändert! Das Klischee von der ruhigen Lyrikerin wurde abgeschafft, auf den Bühnen des Landes begeistern Poetinnen auch mit harten Versen, Battle Rap, derber Stand Up Comedy und emotionalen Performances. Die Slammerinnen von heute haben die einstmals maskuline Szene aufgeräumt und neu aufgebaut. Denn die Slammerinnen zeigen den Herren wo der Hammer hängt, spielen sie locker-leicht an die Wand und räumen Preis nach Slam-Sieg nach Preis ab.

Und das wollen wir gebührend feiern mit einem Female Slam, bei dem wir die besten Vertreterinnen der Szene einladen um sich in einem freundschaftlichen Kraftakt zu messen. Ob nun ruhig und melancholisch oder knallend und hart – beim Female Slam ziehen wir alle Register und präsentieren einen Slam, den wir so vorher noch nicht gesehen haben. Mit Stil und Empowerment und einer ordentlichen Prise Glamour! Denn wo könnte ein Female Slam besser stattfinden als im St. Pauli Theater?

Lisa Wagner wird durch den Abend führen, am Ende wird die Beste gewinnen. Und in dem Fall werden das alle sein.

Termine

12. Februar 2022
Beginn: 22.30 Uhr

Preise

19,90 € und 24,90 €

Kartenzum Spielplan


Monsieur Claude 2 - © Marco Moog

Monsieur Claude 2

Monsieur Claude 2

Immer für eine Überraschung gut

Leider müssen wir die Termine am 13. Januar 2022 sowie vom 19. bis 27. Januar 2022 absagen. Informationen zur Kartenrückgabe erhalten Sie -> hier.

Die Vorstellungen am 12. und 14. bis 16. Januar 2022 finden statt.

Die Veranstaltung wird nach der 2G+ Regelung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stückinfo

Er ist wieder da: der so herrlich politisch inkorrekte französische Spießer Claude Verneuil und seine Frau Marie. Was mussten sie im ersten Teil „Monsieur Claude und seine Töchter“ nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Truthahn halal und nicht zuletzt die Koffis von der Elfenbeinküste.
Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden richtige Meister in der Integration. Sie haben es vor Corona sogar noch geschafft – wie versprochen – allen Heimatländern der Schwiegereltern ihrer Töchter einen Besuch abzustatten. Das hindert sie aber nicht, es immer noch zu Hause am schönsten zu finden.
Doch diesmal haben sie die Rechnung ohne ihre Schwiegersöhne gemacht. Nachdem ein kommerzielles Gemeinschaftsprojekt der Schwager gescheitert ist, wollen die alle nur noch weg. Obwohl in Frankreich geboren, fühlen sie sich durch Alltagsrassismus und Antisemitismus zunehmend ausgegrenzt in diesem von ihnen als zu konservativ empfundenen Land. Immer wieder nur auf den Migrationshintergrund reduziert zu werden ist für sie keine Perspektive. Und ihre Frauen sind bereit, ihnen mit Kind und Kegel zu folgen. Corona hatte diese Entscheidungen nur herausgezögert.
Allerhöchste Zeit für Claude und Marie zu handeln, wenn sie die Familie zusammenhalten wollen. Sie setzen alles in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen und werden dabei plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission.
Wie schon der erste Teil ist auch die Fortsetzung eine amüsante Familienaufstellung, die fast märchenhaft die verschiedensten Ethnien und Religionen miteinander vereint. Wieder wird das multikulturelle Selbstverständnis Frankreichs satirisch auf den Prüfstand gestellt und es gibt fast kein Vorurteil, das dabei nicht auf den Tisch kommt. Dass Lachen immer noch die beste Methode ist, diese zu überwinden, zeigt auch „Monsieur Claude 2“ auf ganz charmante Weise mit einer erneut zur Hochform auflaufenden Titelfigur, wieder gespielt von Michael Prelle. Und wie der Untertitel verrät, ist er auch noch für manche Überraschung gut

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Patrick Abozen, Hannah Rebekka Ehlers, Victoria Fleer, Glenn Goltz, Patrick Heyn, Eddie Jordan, Knut Koch, Marina Lubrich, Sarah Masuch, Andrés Mendez, Michael Prelle, Cornelia Schirmer / Ilona Schulz, Anneke Schwabe / Alice Hanimyan, Martin Wolf

Regie: Ulrich Waller | Bühne: Nina von Essen | Kostüme: Ilse Welter

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Philippe de Chauveron und Guy Laurent

Theaterfassung von Stefan Zimmermann

Termine

12. sowie 14. bis 16 Januar 2022.

Beginn: jeweils 19:30 Uhr, sonntags um 18:00 Uhr

 

Leider müssen wir die Termine absagen 13. Januar 2022 sowie 19. bis 27. Januar 2022. 

Informationen zur Kartenrückgabe erhalten Sie -> hier.

Preise

Dienstags bis donnerstags und sonntags: 39,90 € und 59,90 €

Freitags und samstags: 49,90 € bis 69,90 €

Dauer

110 Minuten
Keine Pause

Ticketszum Spielplan

Pressestimmen

„Mit komödiantischer Kraft stürzt sich das Ensemble in ein köstliches Spiel mit Klischees. Heraus kommt, in der elegant leichtfüßigen Inszenierung von Ulrich Waller, ein höchst unterhaltsames Plädoyer für Toleranz und Respekt. Ein hinreißendes Vergnügen, mit Riesenapplaus gefeiert.   Hamburger Morgenpost

„Das St. Pauli Theater zeigt eine sehr charmante Geschichte, die aktueller kaum sein kann. Inszeniert als temporeiche Farce mit schnellen Schnitten sorgt es für beste Unterhaltung… Ein Glückscocktail wird da auf der Bühne angerührt, mit dem sich das Publikum wie befreit fühlte.“   NDR 90,3

„Die Wohlfühl-Komödie mit Kultur-Clash-Thematik funktioniert gut und nimmt so manch rasante Kurve vor dem saftigen Happy-End.“   Hamburger Abendblatt

„Eine launige Inszenierung mit einem tollen Ensemble.“   SAT 1

„Die Aufführung schafft es selbstironisch und humorvoll aktuelle Themen einzubauen und zu hinterfragen. Gesellschaftskritisch nimmt uns das Ensemble mit dem herrlichen Michael Prelle als Monsieur Claude mit auf eine multikulturelle Reise in völkerfreundlicher Mission.“   NDR-Hamburg-Journal

„Jede Menge Spaß.“   HH-1


Josef Hader - Hader on Ice © www-lukasbeck-com Abdruck bei Nennung des Fotografen honorarfrei

JOSEF HADER

Josef Hader

HADER ON ICE

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stückinfo

Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft, wenn i schneller geh. Oder i hab an Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Temperaturen hat’s im Sommer wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen, kriegst einen Dippel, der geht monatelang net weg! Wahrscheinlich san die alle gentechnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer aus’n Haus geh. Meine Theorie is, die Pflanzen woll’n die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n’ Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh Photosynthese.

Termine

22. bis 25. März 2022
Beginn: 19.30 Uhr

Preise

18,90 € bis 35,40 €

Kartenzum Spielplan


Tim Fischer

Tim Fischer in ICH BIN DIE LEANDER
- ZARAH AUF PROBE

Tim Fischer in
ICH BIN DIE LEANDER - ZARAH AUF PROBE -

von Ulrich Heissig und Tim Fischer

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stückinfo

30 Jahre nach seinem begeisternden Programm „Zarah ohne Kleid“ nähert sich der begnadete Sänger und Schauspieler Tim Fischer ein weiteres Mal der UFA-Ikone Zarah Leander. Dieses Mal wird er sich auch optisch ganz und gar in die umjubelte wie umstrittene schwedische Sängerin und Schauspielerin verwandeln, deren Todestag sich im Juni zum 40. Mal jährt.

„Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ heißt der Abend, zu dem Tim Fischer selbst und der Kabarettist und Autor Ulrich Heissig das Buch geschrieben haben, und das neben den großen Hits der Leander, wie „Kann denn Liebe Sünde sein?“, „Ich steh im Regen“ oder „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh´n“ viele heute fast vergessene Lieder vorstellen wird.

Rahmenhandlung ist eine fiktive Probe in Hamburg im Jahr 1948, die Vorbereitung zu ihrer Comeback-Tournee nach über fünf Jahren Zwangspause, in denen sie wegen ihrer Karriere im Dritten Reich auch in ihrer schwedischen Heimat nicht auftreten durfte. Zusammen mit vier Musikern arbeitet sie sich durch ihr Repertoire, probiert mögliche Conférencen und erzählt von ihren Erfolgen und Niederlagen. Dabei verschweigt sie auch ihre Begegnungen mit Nazigrößen wie Joseph Goebbels und Adolf Hitler nicht.

Im Zentrum stehen natürlich die Lieder der legendären Diva, die mit ihrer einmaligen Mischung aus Sehnsucht und scharfem Wortwitz von niemandem so kongenial interpretiert werden wie von Tim Fischer.

Mit

Tim Fischer

Band: Oliver Potratz (Kontrabass), Mathias Weibrich (Piano), Bernd Oezsevim (Schlagzeug), Hauke Renken (Vibraphon)

Kreativteam

Buch: Ulrich Heissig und Tim Fischer
Musikalische Leitung: Oliver Potratz | eingerichtet von: Dania Hohmann | Bühne: Georg&Paul | Kostüme: Ilse Welter

Termine

15. bis 20. Februar 2022, jew. 19:30 Uhr, sonntags um 18:00 Uhr

Preise

34,90 € und 44,90 €

Dauer der Vorstellung

75 Minuten, keine Pause

Uraufführung am 11. Juni 2021

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

Humor, Drama, Klasse – Tim Fischer brilliert als Filmdiva
Der szenische Liederabend „Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ im St. Pauli Theater ist ein Wunder, von dem man nicht genug kriegen kann.
Tim Fischer gelingt eine sehr eigene, kluge Interpretation der berühmt-berüchtigten Filmdiva.   Hamburger Abendblatt

Einfach umwerfend: Tim Fischer gibt die Zarah Leander im Kleid!
Chansonnier Tim Fischer verkörpert die Diva mit umwerfender Überzeugungskraft
Es ist einfach die Rolle seines Lebens.    Hamburger Morgenpost

Tim Fischer zeigt in seiner Verbeugung vor Zarah Leander alles, was diese widersprüchliche Frau ausmacht: die Stimme, das rollende „r“, die Naivität, die Arroganz, die Gleichgültigkeit, die Zerbrechlichkeit. Ein wunderbarer Abend.
NDR 90,3

Große Stimme, große Songs! Amüsant und mitreißend!    NDR HH Journal

Das dürfen Sie nicht verpassen: Die Zarah ist auferstanden, die Leander.
Posthum in voller Größe.
Regisseurin Dania Hohmann inszeniert einen fiktiven Probenabend mit der wechselhaften Diva als Protagonistin der Zeitgeschichte spielerisch als Wechselbad
der Gefühle – in anderthalb Stunden, die wie im Flug vergehen mit Tim Fischer als fantastisch gereiftem Sänger der sich ihre Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsschlager
imitierend zu eigen macht und als Schauspieler durch und durch glaubhaft als schwedische Diva mal glänzt, mal dreist erschüttert.
Jeder wohlbekannte Hit bringt innere Saiten zum Schwingen, von „Nur nicht aus Liebe weinen“ bis zu „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und
„Davon geht die Welt nicht unter“. Zu den großen Schlagern kommt eine Handvoll eher unbekannter Lieder, die das musikalisch wie menschlich berührende Programm
mit einem überragenden Tim Fischer ergänzend abrunden.   Die Welt


Christian Redl & Ulrich Tukur

Christian Redl & Ulrich Tukur

Ulrich Tukur & Christian Redl

Vom Zauber einer verwehenden Sprache
Deutsche Gedichte und Balladen

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stückinfo

Die Sprachkünstler Ulrich Tukur und Christian Redl wollen in einer Zeit zunehmender Zerstörung der Sprache und gleichzeitiger visueller Überreizung nochmal an die Anfänge, an den Ursprung von Theater erinnern: Den Text, die Sprache mit der man eine gute Geschichte erzählt. Neben ihren Lieblingsgedichten haben sie sich dazu eine zu Unrecht fast in Vergessenheit geratene Form ausgesucht: Die Ballade. Den meistens nur noch als quälende Erinnerung aus dem Deutschunterricht bekannt.

Aber wie der Kriminalroman lebt sie von Spannungsmomenten und Knalleffekten. Und wie in diesem verwandten Genre geht es immer um Mord, Ehebruch, Verführung, Kindsmord und unerwiderter Liebe, wie schon Friedrich Schiller, selbst ein begeisterter Balladenschreiber bemerkte.

Oft sind ganz volkstümliche Geschichten von Mord und Todschlag, Spukerscheinungen oder Liebe und Untreue die Quelle. Sie beschreiben immer wieder den Konflikt des Einzelnen mit der Gesellschaft und stellen die ewigen Fragen nach Gerechtigkeit, Schicksal und Schuld. Aber, wenn man genau liest und ein wenig gegen den Strich der gereimten Oberfläche, findet man die Nähe zum Bänkelsang, zu Komik und Kolportage, Sex und Crime. Wie eine alte Boulevard-Zeitung auf literarisch höchstem Niveau.

Nur mit ihrer Stimme und ihrer Mimik zaubern Tukur und Redl mit Texten von Goethe über Fontane bis zu Brecht phantastische Welten auf die Bühne, die, weil es immer um Schicksale von Menschen geht, tief berühren.

Mit

Ulrich Tukur und Christian Redl

Am Klavier: Olena Kushpler

Eingerichtet von: Ulrich Waller

Zusatztermin

24. April 2022 um 19:30 Uhr

Bei online ausverkauften Veranstaltungen erfragen Sie bitte evtl. verfügbare Restkarten unter 040-4711 0 666.

Preise

38,90 € und 48,90 €

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Wer bei Lyrik an knochentrockenen und quälenden Deutschunterricht denkt, liegt völlig falsch. Redl und Tukur präsentieren die Balladen spannungsgeladen wie Abenteuergeschichten. Ein starker, melancholischer, witziger Abend.“
Hamburger Abendblatt

„Redl und Tukur zeigen, mal frei rezitierend, mal vom Blatt gelesen, wie spannend, wie aufwühlend und wie lustig deutsche Sprache in Versen sein kann. 1 ½ Stunden voller Emotionen. Zum Schluss ein begeistertes Publikum und Goethes Erlkönig als Zugabe – mehr geht nicht, ein wunderbarer Abend!“
NDR 90,3