Jon Flemming Olsen & das Kammerensemble Konsonanz - Foto: Niklas Jansen

Jon Flemming Olsen & das Kammerensemble Konsonanz

Jon Flemming Olsen & das Kammerensemble Konsonanz

Das Beste aus 10 Jahren: Mindestens.

Info

Mit „Texas Lightning“ war er beim Eurovision Song Contest – und kam mit Gold, Platin und dem Nr.1 Hit „No No Never“ zurück. Den Cowboyhut hat der Musiker und Schauspieler (“Dittsche”, WDR) allerdings längst abgelegt. Über seine deutschen Kompositionen sagt selbst Reinhard Mey: “Ich wünschte, es gäbe noch Radiostationen, die so etwas spielen.” Kein Wunder also, dass Olsens drittes Soloalbum „Mann auf dem Seil“ für den “Preis der deutschen Schallplattenkritik” nominiert wurde.
Aufgenommen hat es das Hamburger Multitalent gemeinsam mit dem Bremer Streichquartett „Kammerensemble Konsonanz“ – live präsentierte sich die Besetzung dem Hamburger Publikum im Frühjahr 2022 bei einem umjubelten Konzert in der Elbphilharmonie.

Nun kehrt Olsen mit den Damen und Herren des Bremer Ensembles auf die Bühne zurück. Und präsentiert nicht nur ein „Best Of“ seiner Soloalben, sondern zusätzlich sowohl brandneue Kompositionen, als auch handverlesene Coverversionen in diesem einzigartigen Klanggewand. Mit anderen Worten: „Das Beste aus 10 Jahren. Mindestens.“

Termin

2. März 2023

Beginn

19.30 Uhr

Preise

26,00 € und 39,00 €

Dauer der Vorstellung

Info folgt

Kartenzum Spielplan

Reinhard Mey: “Ich wünschte, es gäbe noch Radiostationen, die so etwas spielen.”

Olli Schulz: “Jon Flemming Olsen ist ein fantastischer Musiker.”

Brigitte: “Der Typ kann so einiges, auch solo Musik machen. ‘Mann auf dem Seil’ heißt Olsens neue Platte, die irgendwo zwischen entspannt und sensibel vom Leben erzählt.”

KulturNews: “Die Texte sind so kantig wie der Typ, “ladadida” ist nicht seine Sache. Eher darf es schon mal abwegig zugehen in Jon Flemming Olsens berührenden Geschichten über Liebe, Verlust, Lebenslust und Frust – das Private wird politisch und umgekehrt.”

Gitarre & Bass: “Ein mitreißendes Songwriter-Album!”


DIE DREIGROSCHENOPER

DIE DREIGROSCHENOPER

von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill

Info

Die Geschichte des Kampfes zweier nicht ganz seriöser Geschäftsleute, des Bettlerclan-Königs Peachum und des Einbrecher-Königs Macheath, genannt Mackie Messer, bei der Uraufführung 1928 als „Stück mit Musik“ annonciert, war im Grunde das erste deutschsprachige Musical. Bertolt Brecht schrieb den Text zusammen mit Elisabeth Hauptmann, Kurt Weill komponierte dazu die unsterbliche Musik. Damit gelang den dreien ein legendärer Welterfolg.

Mit Songzeilen wie „Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht“, oder „Soldaten wohnen auf den Kanonen“, „Ob sie wollen oder nicht, sie sind bereit. Das ist die sexuelle Hörigkeit“, „Wie ihr`s auch immer dreht, wie ihr`s auch immer schiebt, erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, „Denn dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist.“, „Wer möchte nicht in Fried`n und Eintracht leben, doch die Verhältnisse, die sind nicht so.“ gelangen dem Duo Brecht/Weill eingängige Gassenhauer, die bis heute nachhallen.

In der Neufassung des St. Pauli Theaters durch Peter Jordan und Leonhard Koppelmann werden die Songs in ihrer ganzen Wucht wieder nach vorne geschoben, sie werden das heimliche Zentrum der Neuinterpretation sein. Und wenn man sich umschaut, nicht nur in der kleinen Welt des Kiezes, sondern auch in der großen Welt der Politik, muss man feststellen, dass sich so viel nicht verändert hat, seit Brechts Analyse. Oder wie er schreibt: “Wer wollt auf Erden nicht ein Paradies? Doch die Verhältnisse, gestatten sie`s? – Nein, sie gestatten´s eben nicht.“ Selten wurde Gesellschaftskritik so süffig und dabei augenzwinkernd vorgetragen. Auch daran hat sich nichts geändert.

Die Inszenierung wurde ermöglicht durch
die freundliche Unterstützung der:

 

 

 

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Victoria Fleer, Nadja Petri, Michael Rotschopf, Anneke Schwabe, Stephan Schad, Anne Weber, Gustav Peter Wöhler u.a.

Regie: Peter Jordan/Leonhard Koppelmann | Musikalische Leitung: Uwe Granitza | Kostüme: Barbara Aigner | Grafische Animation: Meike Fehre | Choreografie: Harald Kratochwil

Termin

Premiere: 14. Januar 2023

Weitere Vorstellungen: 15. Januar bis 26. Februar 2023

Beginn

jew. 19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr

Preise

Sonntag bis Donnerstag: 19,90 € bis 59,90 €
Freitag und Samstag: 29,90 bis 74,90 €
Dienstag: 19,90 € bis 49,90 €

Dauer der Vorstellung

Info folgt

Kartenzum Spielplan

„Zuerst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“


Axel Prahl & Das Inselorchester - © Tine Acke

AXEL PRAHL & DAS INSELORCHESTER

AXEL PRAHL & DAS INSELORCHESTER

MEHR

Info

Vieles, was die Medien an ihm schätzen, aber noch mehr, was das Publikum so an ihm liebt, findet man in seinen Liedern wieder. Prahl singt Prahl – authentisch, bodenständig,
erdig, mit Witz und Lust am Musizieren.

Für viele war seine Debüt-Album „Blick aufs Mehr“ die Überraschung, für nicht wenige die neue Lieblingsscheibe. Im November 2018 erscheint sein, mit viel Vorfreude erwartetes, zweites Studioalbum „MEHR“. Dazu und natürlich darüber hinaus gibt es – endlich wieder Konzerte.

Mit Axel Prahl betritt kein singender Schauspieler, sondern ein wunderbarer Musiker und Sänger die deutschen (Musik-)Bühnen mit Songs, die aus der eigenen Feder und dem
eigenen Erleben entsprungen sind.

Seine keineswegs nebenbei gefeierte Band ist eine kleine, handverlesene Truppe von neun Musikern, die in die deutsche Rock-, Jazz- und Klassikszene klangvolle Namen
einzubringen haben. Allen voran Danny Dziuk, der mit Songs und Songtexten das Ansehen von Annett Louisan oder jenes von Stoppok befördert hat.

Der Musiker Prahl räsoniert und randaliert, säuselt und seufzt, ist bissig bis blauäugig brav, rührt und verführt. Vor allem aber ist Axel Prahl als Musiker ganz er selbst, sprich „in
der Rolle seines Lebens“ wie „ZDF-Aspekte“ etwas genüsslich anmerkte.

Mit

Axel Prahl (voc, Gitarren)
Danny Dziuk (Keys, back-voc, Arrangements und Musikalische Leitung)
Sylvia Eulitz (Cello), Christiane Silber (Viola, back-voc), Rainer Korf (Violine), Nicolaib Ziel (Drums, perc.), Johannes Feige (Gitarren, back-voc), Tom Baumgarte (Bässe, backvoc), Tom Keller (Sax, Klarinette, Flöte), Jörg Mischke (Keys, Akk, backvoc)

Termin

3. Januar 2023
Beginn: 19:30 Uhr

Preise

19,90 € bis 50,90 €

Dauer der Vorstellung

ca. 2 Stunden und 15 Minuten, inkl. Pause

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Kindler stößt an

Kindler stößt an

Late Night Edition Hamburg

Info

Was die vier Protagonisten eint, die am 20.01.23 gemeinsam im St. Pauli Theater auf der Bühne stehen, ist die Kritik an den Auswüchsen neoliberaler Ideologie. Grund genug, um eine Late Night Show der anderen Art auf die Bühne zu stellen: Zu viert werden Rapper Disarstar, Podcaster und Autoren Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen, sowie Satiriker Jean-Philippe Kindler sich der Entzauberung neoliberaler Mythen widmen und sich selbstredend auch vortrefflich drüber lustig machen.

Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt gestalten seit einigen Jahren den äußerst erfolgreichen Podcast „Wohlstand für Alle“ und haben zudem gemeinsam einen Spiegel Bestseller mit dem Titel „Influencer – Die Ideologie der Werbekörper“ geschrieben.

„Wohlstand für Alle“, oder wie Rapper Disarstar sagen würde: „Rolex für Alle“. Unter diesem Motto war er im Herbst und Winter 2022 auf Tour und steht am 20.01.23 dann mit den anderen auf der Bühne des für ihn heimatlichen St. Pauli Theaters.

Jean-Philippe Kindler ist Satiriker und Moderator und spielt sein aktuelles Bühnenprogramm „Deutschland Umtopfen“ in über 60 Städten.

Mit den Gästen

Disarstar, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt

Termin

20. Januar 2023 – AUSVERKAUFT!
Beginn: 22:30 Uhr

Preise

21,90 € bis 26,90 €

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DAMENLIKÖRCHOR 2023

DamenLikörChor

Das singende Bühnenbild

Info

Es ist endlich wieder soweit: Die Frauen vom Damenlikörchor entern ihre Lieblingsbühne!

Knapp unter dreißig Damen sind sie, sehen umwerfend aus und singen wie die Engel. Und sie kommen, um zu feiern: Das Leben, die Liebe und den schönen Klang. Und das alles tun sie durchgeimpft!

Mit bezwingender Erotik und entschlossenen Schritten, trotz wahnwitziger High-Heels unter den Füßen. Sie singen. Tanzen. Rocken. Und erzählen. Ein Quäntchen Aufklärung gehört auch dazu, denn in diesem Chorensemble kommen rund Tausend Jahre Krisen- und Beziehungserfahrung zusammen. Erweitern Sie an diesem besonderen Abend Ihre Kenntnisse über fetten Schinken, zickige Hamburgerinnen, Sex im Alter oder den Umgang mit figurformender Unterwäsche und ungehorsamen Ehemännern. Lassen Sie sich durch dunkle Wege aus Einsamkeit und Tiefkühlpizza führen, besuchen Sie den Fußballverein Ihres Mannes oder gründen einen eigenen – die Damen singen Ihnen, wie es geht.

Übrigens kann der Damenlikörchor auch leise, und manches Lied ist leidlich nah am Wasser gebaut. Taschentücher bereit halten, wenn es um die Matrosen geht! Überhaupt – von Männern handelt natürlich das eine oder andere Lied, und manchmal kommen die Herren gar nicht so schlecht weg. Nebenbei bemerkt hat die eine oder andere Chorschwester noch ein Herz an jüngere Lover zu vergeben, Dreizimmerwohnung inklusive.

Kreativteam

Chorleitung: Mathias Weibrich
Am Klavier: Jörg Hochapfel

Termin

21. Mai 2023

Beginn: 19:30 Uhr

Preise

21,10 € – 37,60 €

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Im Schatten der Diktatur

IM SCHATTEN DER DIKTATUR

Der Schauspieler René Deltgen
von Frank Feitler und Kristof van Boven

Info

Westdeutsche Nachkriegskinder kennen René Deltgen als «Paul Temple»-Sprecher im Radio und als «Der Hexer» im Edgar-Wallace-Kino; die letzte
Fernsehrolle war der Alm-Öhi in einer «Heidi»-Verfilmung. Deltgen, seit Beginn seiner UFA-Karriere auf Helden spezialisiert, verstrickte sich durch
Propagandafilme tief in die Medien-Strategie der Nazis und stand kurz vor Kriegsende noch auf der Liste von Hitlers Lieblingsschauspielern.
Der Staat Luxemburg machte ihm nach dem Krieg den Prozess und entzog ihm die Staatsbürgerschaft. Beim Prozess um seine Nazi-Verstrickung verteidigt sich Deltgen beispielhaft naiv – er sei doch immer nur Schauspieler gewesen, und er habe doch immer nur Aufträge und Verträge erfüllt … kein Schuldbewusstsein, nirgends. Besonders
übel nahm ihm das Heimatland, dass er unter jungen Leuten offiziell für die Nazis geworben hatte.

Die beiden auch in Deutschland erfolgreichen Luxemburger Schauspieler André Jung (zuletzt im Kino zu sehen in „Wanda mein Wunder“ und in der Fernsehserie „Unbroken“) und Luc Feit (Babylon Berlin) versuchen, sich Deltgen anzunähern und sich ein Bild zu machen vom Leben eines Künstlers in der Diktatur.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: André Jung, Luc Feit
Regie: Ulrich Waller
Ausstattung: Raimund Bauer

Produktion: Escher Theater

Ko-Produktion: Esch2022 – Capitale Européenne de la culture, Théâtre de la Ville de Luxembourg, St. Pauli Theater, Hamburg

Hamburg-Premiere:

1. November 2022

Pressestimmen

„Westdeutsche Nachkriegskinder kennen Renè Deltgen als «Paul Temple»-Sprecher im Radio und als «Der Hexer» im Edgar-Wallace-Kino; die letzte Fernsehrolle war der Alm-Öhi in einer «Heidi»-Verfilmung. Deltgen, auf Helden spezialisiert, verstrickte sich tief in der Medien-Strategie der Nazis in Propagandafilmen der UFA und stand kurz vor Kriegsende noch auf der Liste von Hitlers Lieblingsschauspielern.
Der Staat Luxemburg entzieht ihm nach dem Krieg die Staatsbürgerschaft. Der Prozess um Deltgens Nazi-Verstrickung spielt eine große Rolle in der Inszenierung von Ulrich Waller; und beispielhaft naiv verteidigt sich der berühmte Schauspieler – er sei doch immer nur das gewesen, Schauspieler eben, und er habe doch immer nur Aufträge und Verträge erfüllt … kein Schuldbewusstsein, nirgends. Besonders übel nahm ihm das Heimatland, dass er unter jungen Leuten offiziell geworben hatte für die Nazis.
Autor Feitler hat einen Dialog für zwei Schauspieler geschrieben. Ein überdimensionaler Reisekoffer steht auf der Bühne – wird er aufgeklappt, erscheint darin ein feines Garderobenzimmer: Deltgens Room. Und je öfter der ältere in den Schminkspiegel schaut, desto mehr verwandelt er sich in das Objekt der Recherche: eben in das René-Deltgen-Ich. André Jung (auch ein Luxemburger) spielt diesen Deltgen – eindrucksvoll formt er dessen Profile, auch die Masken. Vor Gericht etwa versteinert er geradezu in verzweifelter Ahnungslosigkeit. Luc Feit ist derweil der ewige Angreifer – Mitschuld zu benennen ist immer leichter, als sie zu akzeptieren, sie zu tragen.
Aus Raimund Bauers Klappkoffer heraus (in den der alte Deltgen immer zurück flüchten kann) und mit viel dokumentarischem Film-Material, auf den Koffer projiziert, gelingt ein dichter kleiner Abend. Die Recherche um «En Escher Jong» erinnert an Kraft und Klarheit im Umgang mit Geschichte.“
Theater heute, Mai 22

„Der Luxemburger René Deltgen, der während der Hitlerzeit in Deutschland zu einem Star wurde, war zweierlei: ein Pionier in der Filmbranche – und ein Landesverräter. Oder nicht? Was bewegte den Mann, der laut eigener Aussage kein Faschist war und doch mit verschiedenen „Nazi-Bonzen“ verkehrte? In „En Escher Jong“ tasten sich Luc Feit und André Jung auf packende Weise an diese Fragen heran.
Wie hätte man selbst an Deltgens Stelle reagiert? Hätte man sich stärker gegen den Faschismus aufgelehnt? Wäre man nach dem Aufstieg Hitlers endgültig nach Luxemburg zurückgekehrt und hätte damit seiner Schauspielerexistenz einen Todesstoß versetzt.“
Luxemburger Tagblatt

„Dem hervorragenden André Jung kauft man die Rolle des Deltgen unbedingt ab. Mal selbstbewusst, mal naiv, mal genervt und dann wieder verloren und verzweifelt … Sagt er die Wahrheit oder sind es Ausreden? Ist es Naivität, Dummheit oder Lässigkeit? Und als Zuschauer erlebt man alle möglichen Emotionen, von Wut bis Mitleid, von Verachtung bis Widerwillen. Man fragt sich, wer bin ich, da zu urteilen?
Sehr ernste Themen, die für aktuelle Ereignisse relevant sind, werden von Jungs Partner Luc Feit ans Licht gebracht. Und so wird auch suggeriert, dass es heute viel einfacher ist, all diese Fragen zu stellen. Und das bleibt so, bis zum Schluss, weil vieles nicht klar ist, weil es auf vieles keine Antwort gibt. Und Deltgen selbst hat auch keine Antworten. Er schweigt. Das Stück zeigt, dass es oft nicht nur schwarz und weiß ist.”
Radio 107/Luxemburg

“Regisseur Waller führt seine beiden Darsteller spielerisch und scheinbar improvisatorisch an die Figur Deltgen heran. Eine feine Idee. Überzeugend umgesetzt. Auch dank der nostalgisch anmutenden Kulisse von Raimund Bauer läßt sich das Publikum gerne mitnehmen Deltgens Karrierestationen zu folgen. In der Textfassung von Frank Feitler und Kristof van Boven hinterfragen Andrè Jung und Luc Feit gekonnt Deltgens Wirken im Spannungsfeld von Kunst und Politik. Eine eindringliche Inszenierung, die am Ende gefeiert wurde.”
Hamburger Abendblatt


LAß LEUCHTEN - PETER RÜHMKORF

Laß leuchten - Peter Rühmkorf

Jazz & Lyrik
Präsentiert von der Jazzredaktion des NDR

Info

Wer von Jazz & Lyrik spricht, meint in der Regel den Hamburger Lyriker Peter Rühmkorf. Unbedingt mitgemeint sind dabei der Pianist Michael Naura und der Vibraphonist Wolfgang Schlüter, denn in der Geschichte der deutschen Literatur ist die von den dreien entwickelte Form von Jazz & Lyrik einzigartig: Rühmkorf nutzte seine Stimme wie ein Instrument, das sich in die Kompositionen und Improvisationen der Musiker einfügte.

Rühmkorfs Gedichte werden vorgetragen von seinen Freunden Joachim Kersten und Stephan Opitz und den Rezitatoren und Rühmkorf-Kennern Bernd Rauschenbach und Jan Philipp Reemtsma. Der international bekannte Saxophonist Leszek Zadlo, der oft mit Rühmkorf gemeinsam auftrat, lässt zusammen mit dem langjährigen Duo-Partner von Wolfgang Schlüter, Boris Netsvetaev (Piano) und Hauke Renken (Vibraphon) den komplexen Jazz-Sound entstehen, der so gut zu Rühmkorfs Lyrik passt.

Die Veranstaltung der Arno Schmidt Stiftung wird von der NDR Jazzredaktion aufgezeichnet.

Mit

Sprecher: Joachim Kersten, Stephan Opitz, Bernd Rauschenbach, Jan Philipp Reemtsma
Musiker: Boris Netsvetaev, Hauke Renken, Leszek Zadlo

Termin

29. November 2022
Beginn: 19:30 Uhr

Preise

21,90 € und 26,90 €

Dauer

ca. 1 Stunde und 30 Minuten, keine Pause

Kartenzum Spielplan

Der kleine Prinz_Illustration von Bärbel Fooken

DER KLEINE PRINZ

Der kleine Prinz

Nach Antoine de Saint-Exupéry
In einer Fassung von Felix Bachmann und Cornelius Henne

Stückinfo

Mit viel Live-Musik!

Das diesjährige Weihnachtsmärchen wird eine Theaterfassung der legendären Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry sein – ein Klassiker der Weltliteratur mit einer sehr poetischen Kritik an der Erwachsenwelt und der heutigen Konsumgesellschaft, in der nur Äußerlichkeiten zählen und zwischenmenschliche Werte in den Hintergrund getreten sind.

Auf der Suche nach einem Freund verlässt der kleine Prinz seine wunderschöne Blume und reist von Planet zu Planet. Dort begegnet er Gestalten, die nur mit sich selbst beschäftigt sind und dabei die wichtigen Dinge verdrängt haben.

Als er auf dem Planeten Erde landet, trifft er einen Fuchs, der ihm die Geheimnisse einer einmaligen Bindung zwischen zwei Wesen erklärt: „Du bist zeitlebens verantwortlich für das, was Du Dir vertraut gemacht hast.“ Und: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Schließlich findet der kleine Prinz mitten in der Wüste einen Menschen, der für ihn zum lang gesuchten Freund wird. Als es Zeit ist, kehrt er zu seiner Blume zurück, um ihr von seinen Abenteuern zu berichten.
Ein Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit.

Felix Bachmann und sein Team, die sich auch schon für die letzten erfolgreichen Weihnachtsproduktionen, wie „Janosch – komm wir finden einen Schatz“ und „Das Dschungelbuch“ verantwortlich zeichnen, werden aus dem Stoff wieder ein Stück mit viel Musik für Jung und Alt machen.

Für Kinder ab 5 Jahren

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Thorben Korn, Joannie Labelle/Felix Barg, Marina Lubrich, Peter Neutzling, Kim Rosner u.a.
Regie: Felix Bachmann | Bühne: Anna Kasten
Kostüme: Martina Müller | Musikalische Leitung/Komposition: Thorben Korn | Liedtexte: Anne X. Weber

Termine

Voraufführung: 27. November 2022 um 11 Uhr
Premiere:
27. November 2022 um 17 Uhr

Weitere Vorstellungen bis zum 22. Dezember 2022

Preise

18,90 € und 23,90 €

Dauer

ca. 60 Minuten, ohne Pause – Änderungen vorbehalten!

Kartenzum Spielplan
Der kleine Prinz_Illustration von Bärbel Fooken