Love Letters

von A. R. Gurney

Leider müssen wir aufgrund der bundesweiten Beschlüsse zur Eindämmung des Coronavirus unseren Spielbetrieb vom 2. bis 30. November einstellen.

Bereits gekaufte Karten werden wir umtauschen oder erstatten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in hier!

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Umbesetzung

Aus gesundheitlichen Gründen kann Volker Lechtenbrink leider die Rolle des Andy in Love Letters nicht weiter spielen. Stephan Schad, der in der legendären Produktion „Der Vater“ Lechtenbrinks Schwiegersohn war, wird seine Rolle an der Seite von Eva Mattes übernehmen. In der Produktion „ Lasst mich in Ruhe“ waren Schad und Mattes bereits als außergewöhnliches Liebespaar zu sehen.

Zuschauer, die ausdrücklich Volker Lechtenbrink sehen wollten, können ihre Karten zurückgeben.

So können Sie Ihre Karten umtauschen/stornieren:

1) Wenn Sie Ihre Karten an der Kartenkasse hier im St. Pauli Theater, über unsere Kartenhotline oder über unsere Homepage – st-pauli-theater.de gekauft haben, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Karten kostenfrei über uns zu stornieren oder sich einen Gutschein ausstellen zu lassen.

Um dies möglichst unkompliziert durchzuführen, bitten wir Sie, uns eine E-Mail mit den folgenden Angaben an umtausch@ckt-theaterkarten.de zu senden:

• Erstattung oder Gutschein
• genaue Angaben zum Vorstellungsdatum und den Sitzplätzen, die Sie für Love Letters gebucht hatten
• Ihre Telefonnummer

2) Sollten Sie Ihre Karten bei einer Theaterkasse/Vorverkaufsstelle oder in einem Reisebüro gekauft haben, möchten wir Sie bitten, sich direkt an diese Stelle zu wenden.

Stückinfo

„Love Letters“, das berühmte Briefroman-Drama, ist eine unserer Reflektionen auf die Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen, auch im Theater.

Eva Mattes und Stephan Schad, zwei der profiliertesten Schauspieler und Sprecher im deutschsprachigen Theater, lesen Briefe einer unerfüllten Liebe und laden den Zuschauer ein zu einer Achterbahnfahrt  –  mitreißend, leidenschaftlich, lustig und tieftraurig. Ganz großes Kopfkino.

Wie zwei Königskinder mögen sie sich, lieben sich – und kommen doch nie zusammen. Seit ihrer Kindheit schreiben sich Melissa und Andy Liebesbriefe. Aus einer anfangs unschuldigen Liebe wird Freundschaft, dann eine innige Beziehung fürs Leben. Aber sie bleibt platonisch. Eine Liebe ohne Leib, schriftlich manifestiert auf dem Papier, in Abwesenheit des geliebten Anderen.

Die tatsächlichen Begegnungen verlaufen dagegen enttäuschend. Die Liebe wird immer unmöglicher. Exzessive Abenteuer am Abgrund kontra Korrektheit und Verantwortung in der Öffentlichkeit, verkrachte Künstler-Existenz kontra erfolgreicher Politik-Aufsteiger.

Beide bleiben verhaftet in ihren familiären Prägungen, sie sind das Produkt ihrer Geschichte, sie können nicht wirklich frei werden, auch wenn Melissa manchmal wie eine Vorkämpferin der Frauen-Emanzipation erscheint. Und trotzdem bricht ihre Korrespondenz nie ab.

Was ein kitschiges Melodram sein könnte, verwandeln Eva Mattes und Stephan Schad in diesem Theater der Stimmen und der Mimik zu einem berührenden großen Bilderbogen der Gefühle.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Eva Mattes und Stephan Schad

Regie: Ulrich Waller

Deutsch von: Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek

Termine

23. – 25. + 30. November sowie
1. + 2. Dezember 2020

Beginn: 19.30 Uhr

Premiere am 3. Oktober

Preise

38, 90 € und 48,90 €

Dauer

ca. 85 Minuten, ohne Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

Langanhaltenden Schlussapplaus der Premieren-Besucher Dank pointierter Lesetechnik und Ausdruckskraft erfüllen die beiden Schauspieler die Briefe einer unerfüllten Liebe immer wieder neu mit Leben. Manchmal spielen, vielmehr lesen sie regelrecht Pingpong.   Hamburger Abendblatt

Ohne Berührungen berührend!
Mit dem Broadway-Hit von A.R. Gurney feierten am St. Pauli Theater die
TV- und Bühnenstars eine gelungene Premiere. Gebannt folgt das Publikum dem Schauspieler-Duo in seiner szenischen Lesung (Regie: Ulrich Waller) durch die Höhen und Tiefen einer schwierigen Beziehung.   Hamburger Morgenpost