DI•VI•SI•ON
von Katja Riemann und Paula Romy
Der große Erfolg von Katja Riemann und Paula Romy kommt endlich nach Hamburg.
Zusammen mit ihrer Tochter Paula Romy hat Katja Riemann bei ihrem Theaterstück-Debüt einen Text über eine Humangenetikerin geschrieben, die ein Serum entwickelt hat, das den Alterungsprozess bei Frauen stoppt. Ihre Erfindung, das Produkt Serafim, verspricht den Frauen etwas Vergleichbares wie ewige Jugend, auch durch die Möglichkeit mit 79 noch schwanger zu werden und ermöglicht so eine postbiologische Evolution des weiblichen Geschlechts. Für Männer ist es allerdings tödlich und so spaltet es auch die Gesellschaft.
Deswegen steht Seraphina vor Gericht, verklagt von religiösen Fanatikern. „Bleib mutig, Seraphina“ – ausgerechnet ein Priester hält ihr einen Zettel mit diesen Worten im Gericht entgegen im Jahre 2045. Der Vorwurf: Wissenschaftlicher Terrorismus.
Als Dämonin verschrien, weil sie eine Anti-Aging-Droge erfunden hat, die biologische Barrieren auflösen und den Frauen die Lust auf das Leben erhalten kann, hinterfragt die Wissenschaftlerin die Allmacht der Gewohnheit.
Katja Riemann hat sich mit Seraphina eine Figur auf den Leib geschrieben, die ihren Filmrollen ähnelt: tough, kühl, smart, mit bissigem Humor. Zwischen futuristischen Quadraten spielt sie nicht nur, sie singt und tanzt auch. Eine radikale Variante weiblicher Selbstermächtigung.
Mit: Katja Riemann
Regie: Paula Romy | Bühne: Alice Wong | Kostüme: Tanja Forgo, Julius Forgo | Video: Etritanë Emini
Bei den multimedialen Einspielern im Stück wirken Andreas Fröhlich, Pegah Ferydoni, Lilly Charlotte Dreesen, Cynthia Micas, Melika Foroutan, Alice Julie Noack, Nadine Schori, Gerhard Kämpfe und Max Befort mit.
Mit englischen Untertiteln.
Termine
Premiere: 2. Februar 2027
Weitere Vorstellungen: 3. bis 7. Februar
Beginn: jew. 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr
Preise
19 € bis 54 €
Dauer
ca. 120 Minuten, inkl. Pause
Hier können Sie sich das digitale Programmheft vom Renaissance Theater Berlin herunterladen:
Presse
„Obwohl die Riemann ganz allein auf der Bühne steht, ist das kein monotoner Monolog. Sondern vielmehr ein sehr unterhaltsamer, manchmal saukomischer, mal gemein ehrlicher Abend. Ewig jung, das verspricht, auf ganz andere Art, Di•vi•si•on, das mit einer echten Überraschung endet. Nach der Uraufführung jedenfalls gibt es Standing Ovations.“ BERLINER MORGENPOST
„Katja Riemann macht sich mit diesem Abend zum Denkmal des feministischen Stand-Up-Theaters, ein derzeit populäres Genre, das sie zu neuen Höhen führt, denn ein großer Teil des Charmes der One-Woman-Show besteht gerade darin, dass Riemann nicht zu den Bekehrten predigt, sondern ihr Thema deutlich feministisch, aber gleichzeitig eben auch boulevardesk locker aus dem Ärmel schüttelt“. Nachtkritik
„Katja Riemann knackt das Altersproblem, aber nur für Frauen und erntet dafür Standing Ovations.“
BERLINER MORGENPOST
Katja Riemann und Paula Romy im Interview mit Oliver Franke von FISCHER Theater- und Medienverlag GmbH
Zum Interview




