Die rote Zora
nach Kurt Held
Ein Theaterprojekt mit DarstellerInnen der Stadtteilschule Am Hafen
Das neue Projekt basiert auf einem Jugendroman von 1941, geschrieben von Kurt Held, einem deutschen Emigranten in der Schweiz. Aber „Die rote Zora“ liest sich mit ihren Themen und Motiven eher wie eine Geschichte von heute. Deshalb wurde die Vorlage in den 60er- und 80er-Jahren auch gleich zweimal verfilmt, seither gilt die Titelfigur als Ikone eines unangepassten, jugendlichen Feminismus.
Das Theaterstück behandelt Solidarität unter Außenseitern, den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und das Überwinden von Vorurteilen. „Die rote Zora und ihre Bande“ sind wie das Gegenmodell zur bürgerlichen Gesellschaft und zeigen, dass Zusammenhalt und Mut am Ende wichtiger sind als materieller Besitz.
Neben den Theaterszenen bekommt das Ensemble auch immer wieder eine Stimme mit heutigen Popsongs, die in eindrücklichen Choreografien performt werden.
Mit: Liya Akgün, Denis Apithy, Leonie Bajohr, Lana Grbic, Raffaela Hastedt, Aaron Heitel, Alicia Heller, Anastasiia Markocheva, Samira Makhdum, Juliane Markwardt, Emilia Riedesel, Maria Sciarratta, Jiyan Simon, Mujtaba Sultani, Sara Peguero Uribe, Chaima Zouabi
Regie: Dania Hohmann | Bühne: Sonja Zander | Kostüme: Bernadette Weber | Musikalische Leitung: Manuel Richard Weber | Musik: Manuel Richard Weber, Esther Jung | Choreografie: Can Gülec | Regie-Assistenz: Michelle Fischer | Kostüm-Assistenz: Jutta Kreischer | Text-Coaching: Gabriele Christian | Projektkoordination: Nina von Essen | Organisation: Nanna Rohlffs | Maske: Nicole Rosner, Saari Pirr, Melanie Burgemeister
Musiker: Alexander Hinz, Lukas Kowalski
Termine
Premiere am 15. März 2026, Beginn: 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
17. März 2026 (geschlossene Veranstaltung), Beginn: 11.00 Uhr
18. März 2026, Beginn 18.00 Uhr
Preise
7,50 €
Dauer
ca. 60 Minuten, keine Pause
Regisseurin Dania Hohmann ist es gelungen, Individuen heterogenster Herkunft zu einer packenden Einheit zu formen. Es war einfach begeisternd zu sehen wie die Jugendlichen den einzelnen Charakteren ihrer Rollen gerecht wurden, trotz sprachlicher Hemmnisse. Als Experiment im St. Pauli Theater gestartet, um Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Am Hafen, von Profis begleitet, buchstäblich mit Bühnenluft vor Publikum vertraut zu machen und eine Einheit zu bilden, ist eine feste Institution geworden.
Monica Nellissen – Kritik „Fight Club“ (2024) – Hamburger Abendblatt, Die Welt


