Der Sohn

von Florian Zeller | Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Stückinfo

Der eigentlich als Komödienspezialist bekannte französische Autor Florian Zeller (‚Die Wahrheit’, ‚Eine Stunde Ruhe’, ‚Hinter der Fassade’) befasst sich nach seinem berührenden Alzheimerdrama ‚Der Vater’ nun mit einem ähnlich spannenden Thema. In seinem neuen, in Paris und London hochgelobten und vom Publikum gefeierten Stück, geht es um einen Sohn, der extrem unter der Trennung seiner Eltern leidet.

Ausgerechnet in seinem Abitursjahr fängt Nicolas an, die Schule zu schwänzen und gefährdet damit seinen Abschluss. Alles scheint ihm zu viel. Er fühlt sich vom Leben komplett überfordert. Sein Vater, der neu geheiratet und mit einer jüngeren Frau auch nochmal ein Kind bekommen hat, übernimmt die Erziehung seines Sohnes, um den er sich bisher kaum gekümmert hat. Doch mit dem Umzug in die neue Familie des Vaters wird das Leben für Nicolas nicht einfacher. Im Gegenteil. Wird es seinen getrennt lebenden Eltern gelingen ihren Sohn, der nach einem gescheiterten Selbstmordversuch im Krankenhaus war, ohne professionelle Hilfe wieder die Lebenslust, die er einmal hatte, wieder zurückzugeben? Begreifen sie eigentlich, woran ihr Sohn leidet?

In seiner temporeichen Szenenfolge und mit seinen bekannt messerscharfen Dialogen zeichnet Florian Zeller ein weiteres Mal ein komplexes Porträt familiärer Abgründe. Berührend und tragikomisch gelingt es ihm, Menschen und Generationen zusammenzubringen, die in komplett verschiedenen Welten leben. Und am Ende bietet der Autor zwei Varianten an, wie die Geschichte ausgehen könnte.

In den Hauptrollen der Eltern zu sehen sind Herbert Knaup („Die Kanzlei“), der in allen drei Zeller-Aufführungen im St.Pauli Theater der Protagonist war, sowie Johanna Christine Gehlen.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Herbert Knaup, Sinja Dieks, Peter Franke, Johanna Christine Gehlen, Dennis Svensson

Regie: Ulrich Waller | Bühne: Raimund Bauer | Kostüme: Ilse Welter

Termine

21. Oktober bis 9. November
Beginn: jew. 19.30 Uhr, sontags 18 Uhr

Premiere am 23. Oktober
Voraufführungen am 21. und 22. Oktober 

Preise

19,90 € – 56,90 €
21. bis 23. Oktober: 29,90 € auf allen Plätzen

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Außergewöhnlich … das Stück sprudelt nur so vor Emotionen!“ Daily Mail

„Der letzte Teil von Florian Zellers Trilogie ist der stärkste von allen.“ The Times

„Ein furioser und emotional tief bewegender Abend – die Theater-Antwort auf einen Bestseller-Roman.“ The Observer

„Geht ganz tief unter die Haut.“ The Daily Telegraph

„Eines der besten Stücke des letzten Jahrzehnts.“ Sunday Express

„Ein Meisterwerk voller Tiefgründigkeit, Sensibilität und Lebensweisheit.“ Le Point

„Die Art Schauspiel, an die wir uns noch lange erinnern werden.“ Le Parisien