Komödie mit Banküberfall

Von den Machern von THE PLAY THAT GOES WRONG!

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Stückinfo

1958 in einer Kleinstadt in Amerika. Der Kleinkriminelle Ruscitti bricht mit Hilfe des leichtgläubigen Wärters Cooper spektakulär aus einem Hochsicherheitsgefängnis aus, um ebenso spektakulär in eine Provinz-Bank in Minneapolis einzubrechen. Denn dort lagert für kurze Zeit der überaus wertvolle Diamant von Prinz Ludwig aus Ungarn. Der Plan spricht sich schnell herum und die Bande ist komplett. Raus aus dem Gefängnis, rein in die Bank! So zumindest der Plan. Der Taschendieb Sam verliebt sich in Caprice, die Tochter des nicht ganz lupenreinen Bankdirektors Dreimann, die neben vielen Liebhabern auch mit Rob zusammen ist, der mit ihr den Diamanten rauben will. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg voller Missverständnisse und Verwechslungen, denn der Möchtegern-Panzerknacker hat seine Rechnung ohne die Bankbelegschaft gemacht. Vom sechzigjährigen Praktikanten Slax, dem Security-Wärter Roger bis zum CIA-Agenten Shuck, der sich in die Kassiererin Monogham verliebt, geraten ihm alle in die Quere und der Raubzug ausser Kontrolle.

Bei all den Taschendieben, Trickbetrügerinnen und Wirtschaftskriminellen ist irgendwann nicht mehr klar, wer hier der Verbrecher ist. Und in wessen Tasche das Juwel am Ende landet, erst recht nicht!

«Komödie mit Banküberfall» ist ein artistisch-turbulenter Unfug à la Monty Python mit komödiantischen Seitenhieben auf Filmgenres vom Ausbrecherdrama bis zum High-Tech-Action-Movie.

Die Termine 7. August bis 26. September 2021 finden leider nicht statt.

Infos zu bereits gekauften erhalten Sie -> hier!

Neue Termine 2022:

Voraufführungen: 6. und 7. August 2022,
Premiere: 9. August 2022

Weitere Vorstellungen:

10. August bis 18. September 2022, täglich außer montags, 19.30 Uhr, sonntags 18.30 Uhr

Preise

6. , 7. und 9. August: 19,90 € und 29,90 €

Alle weiteren Vorstellungen: 19,90 € bis 56,90 €

Dauer

Noch nicht bekannt.

Kartenzum Spielplan

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Flavio Dal Molin, Sabina Deutsch, Lavdrim Xhemaili, Eric Hättenschwiler,
Rachele Pedrocchi, Fabio Romano, Jendrik Sigwart, Kaspar Weiss, Peter Zgraggen sowie Mareen Beutler, Roman Fischer, Markus Ludstock u.a.

(The Comedy about a Bank Robbery) Von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields

Deutsch von Maria Harpner & Anatol Preissler

Regie: Dominik Flaschka | Bühne & Lichtdesign: Simon Schmidmeister
Kostüme: Kathrin Kündig | Musikalische Umsetzung: Adrian Stern
Movement Coach: Jonathan Huor

Eine Koproduktion mit der Shake Company und dem Theater am Hechtplatz, Zürich

Gala zur Eröffnung der Spielzeit 2021-2022

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

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Herzlich willkommen zur neuen Spielzeit!

Traditionell treffen sich auch in diesem Jahr Künstler, Förderer und Freunde zur Eröffnung der neuen Spielzeit in Hamburgs ältestem Privattheater am Spielbudenplatz. Mit Kostproben aus neuen Produktionen und aktuellem Kabarett kurz vor der Bundestagswahl erleben Sie einen Abend voller Überraschungen. Mit dabei u.a. Tim Fischer, der Lieder aus „Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ singen wird, Anneke Schwabe und Holger Dexne, die Ausschnitte zeigen aus dem neuen Abend von Franz Wittenbrink „Nicht anfassen!“ und Stefan Gwildis, der mit Ausschnitten aus seiner Wolfgang Borchert-Hommage dabei sein wird. Daneben werden Matthias Deutschmann und Arnulf Rating in gewohnter Schärfe die politische Lage in Deutschland kurz vor der Bundestagswahl analysieren.

Termin

30. August
Beginn: 19.30 Uhr

Preise

25,00 € auf allen Plätzen

Kartenzum Spielplan

Tim Fischer inICH BIN DIE LEANDER - ZARAH AUF PROBE -

von Ulrich Heissig und Tim Fischer

Stückinfo

30 Jahre nach seinem begeisternden Programm „Zarah ohne Kleid“ nähert sich der begnadete Sänger und Schauspieler Tim Fischer ein weiteres Mal der UFA-Ikone Zarah Leander. Dieses Mal wird er sich auch optisch ganz und gar in die umjubelte wie umstrittene schwedische Sängerin und Schauspielerin verwandeln, deren Todestag sich im Juni zum 40. Mal jährt.

„Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ heißt der Abend, zu dem Tim Fischer selbst und der Kabarettist und Autor Ulrich Heissig das Buch geschrieben haben, und das neben den großen Hits der Leander, wie „Kann denn Liebe Sünde sein?“, „Ich steh im Regen“ oder „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh´n“ viele heute fast vergessene Lieder vorstellen wird.

Rahmenhandlung ist eine fiktive Probe in Hamburg im Jahr 1948, die Vorbereitung zu ihrer Comeback-Tournee nach über fünf Jahren Zwangspause, in denen sie wegen ihrer Karriere im Dritten Reich auch in ihrer schwedischen Heimat nicht auftreten durfte. Zusammen mit vier Musikern arbeitet sie sich durch ihr Repertoire, probiert mögliche Conférencen und erzählt von ihren Erfolgen und Niederlagen. Dabei verschweigt sie auch ihre Begegnungen mit Nazigrößen wie Joseph Goebbels und Adolf Hitler nicht.

Im Zentrum stehen natürlich die Lieder der legendären Diva, die mit ihrer einmaligen Mischung aus Sehnsucht und scharfem Wortwitz von niemandem so kongenial interpretiert werden wie von Tim Fischer.

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

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Mit

Tim Fischer

Band: Oliver Potratz (Kontrabass), Mathias Weibrich (Piano), Bernd Oezsevim (Schlagzeug), Hauke Renken (Vibraphon)

Kreativteam

Buch: Ulrich Heissig und Tim Fischer
Musikalische Leitung: Oliver Potratz | eingerichtet von: Dania Hohmann | Bühne: Georg&Paul | Kostüme: Ilse Welter | Dramaturgie: Ulrich Waller

Termine:

1. bis 5. September 2021, jew. 19.30 Uhr + 4. und 5. September 2021, jew. 16 Uhr

Neue Termine:

17. bis 21. November, 23. und 24. November 2021, jew. 20 Uhr

Uraufführung am 11. Juni 2021

Preise

34,90 € und 44,90 €

Dauer der Vorstellung

75 Minuten, keine Pause

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

Humor, Drama, Klasse – Tim Fischer brilliert als Filmdiva
Der szenische Liederabend „Ich bin die Leander – Zarah auf Probe“ im St. Pauli Theater ist ein Wunder, von dem man nicht genug kriegen kann.
Tim Fischer gelingt eine sehr eigene, kluge Interpretation der berühmt-berüchtigten Filmdiva.   Hamburger Abendblatt

Einfach umwerfend: Tim Fischer gibt die Zarah Leander im Kleid!
Chansonnier Tim Fischer verkörpert die Diva mit umwerfender Überzeugungskraft
Es ist einfach die Rolle seines Lebens.    Hamburger Morgenpost

Tim Fischer zeigt in seiner Verbeugung vor Zarah Leander alles, was diese widersprüchliche Frau ausmacht: die Stimme, das rollende „r“, die Naivität, die Arroganz, die Gleichgültigkeit, die Zerbrechlichkeit. Ein wunderbarer Abend.
NDR 90,3

Große Stimme, große Songs! Amüsant und mitreißend!    NDR HH Journal

Das dürfen Sie nicht verpassen: Die Zarah ist auferstanden, die Leander.
Posthum in voller Größe.
Regisseurin Dania Hohmann inszeniert einen fiktiven Probenabend mit der wechselhaften Diva als Protagonistin der Zeitgeschichte spielerisch als Wechselbad
der Gefühle – in anderthalb Stunden, die wie im Flug vergehen mit Tim Fischer als fantastisch gereiftem Sänger der sich ihre Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsschlager
imitierend zu eigen macht und als Schauspieler durch und durch glaubhaft als schwedische Diva mal glänzt, mal dreist erschüttert.
Jeder wohlbekannte Hit bringt innere Saiten zum Schwingen, von „Nur nicht aus Liebe weinen“ bis zu „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und
„Davon geht die Welt nicht unter“. Zu den großen Schlagern kommt eine Handvoll eher unbekannter Lieder, die das musikalisch wie menschlich berührende Programm
mit einem überragenden Tim Fischer ergänzend abrunden.   Die Welt

Ulrich Tukur & Christian Redl

Vom Zauber einer verwehenden Sprache
Deutsche Gedichte und Balladen

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

Weitere Informationen finden Sie hier 

Stückinfo

Die Sprachkünstler Ulrich Tukur und Christian Redl wollen in einer Zeit zunehmender Zerstörung der Sprache und gleichzeitiger visueller Überreizung nochmal an die Anfänge, an den Ursprung von Theater erinnern: Den Text, die Sprache mit der man eine gute Geschichte erzählt. Neben ihren Lieblingsgedichten haben sie sich dazu eine zu Unrecht fast in Vergessenheit geratene Form ausgesucht: Die Ballade. Den meistens nur noch als quälende Erinnerung aus dem Deutschunterricht bekannt.

Aber wie der Kriminalroman lebt sie von Spannungsmomenten und Knalleffekten. Und wie in diesem verwandten Genre geht es immer um Mord, Ehebruch, Verführung, Kindsmord und unerwiderter Liebe, wie schon Friedrich Schiller, selbst ein begeisterter Balladenschreiber bemerkte.

Oft sind ganz volkstümliche Geschichten von Mord und Todschlag, Spukerscheinungen oder Liebe und Untreue die Quelle. Sie beschreiben immer wieder den Konflikt des Einzelnen mit der Gesellschaft und stellen die ewigen Fragen nach Gerechtigkeit, Schicksal und Schuld. Aber, wenn man genau liest und ein wenig gegen den Strich der gereimten Oberfläche, findet man die Nähe zum Bänkelsang, zu Komik und Kolportage, Sex und Crime. Wie eine alte Boulevard-Zeitung auf literarisch höchstem Niveau.

Nur mit ihrer Stimme und ihrer Mimik zaubern Tukur und Redl mit Texten von Goethe über Fontane bis zu Brecht phantastische Welten auf die Bühne, die, weil es immer um Schicksale von Menschen geht, tief berühren.

Mit

Ulrich Tukur und Christian Redl

Am Klavier: Olena Kushpler

Eingerichtet von: Ulrich Waller

Termin:

20. Dezember 2021 um 20.00 Uhr

Preise

38,90 € und 48,90 €

Kartenzum Spielplan

Pressestimmen

„Wer bei Lyrik an knochentrockenen und quälenden Deutschunterricht denkt, liegt völlig falsch. Redl und Tukur präsentieren die Balladen spannungsgeladen wie Abenteuergeschichten. Ein starker, melancholischer, witziger Abend.“
Hamburger Abendblatt

„Redl und Tukur zeigen, mal frei rezitierend, mal vom Blatt gelesen, wie spannend, wie aufwühlend und wie lustig deutsche Sprache in Versen sein kann. 1 ½ Stunden voller Emotionen. Zum Schluss ein begeistertes Publikum und Goethes Erlkönig als Zugabe – mehr geht nicht, ein wunderbarer Abend!“
NDR 90,3

Kultursommer HamburgHinter der Fassade von St. Pauli

Kiezgeschichten im Hinterhof

Info

Der Beitrag des St. Pauli Theaters zum Hamburger Kultursommer ist Teil der weitgefassten Stadtbespielung, die der Kultur einen Wiederauftritt in die Gesellschaft der Stadt ermöglichen soll. Dementsprechend sind auch Ort und das Programm gewählt. Der Ort ist der kiez-romantische Hinterhof des St. Pauli Theaters – umgeben von der Rückseite der Davidwache, des Hinterbühnenbereichs des Theaters und eines Tattoo-Studios.

Zusammen mit dem renommierten Hamburger Krimiautor Frank Göhre, der sich in seinen Romanen, wie „Der Schrei des Schmetterlings“, „ Der Tod des Samurai“ oder „Der Tanz des Skorpions“ immer wieder mit St. Pauli, seiner Entwicklung, seinen Menschen und seinen Besonderheiten beschäftigt hat und den Stimmen der Schauspielerinnen und Schauspieler, die mit unserem Haus besonders verbunden sind, soll auf der dafür extra eingerichteten kleinen Hinterhofbühne ein besonderer Ort entstehen für Geschichten über große und kleine Verbrechen auf dem Kiez, in Hamburg und anderswo, über Leidenschaft und Habgier, Süchte und Sehnsucht. Es sind Geschichten über Zocker und Zuhälter, Boxer und Wirte, Prostituierte, Haus- und Hundebesitzer, Überlebenskünstler, über Kämpferinnen und Kämpfer, Verlierer und Sieger.
Ein internationales und eindrucksvolles Panorama hat Göhre da zusammengestellt, poetisch verdichtet in Texten von Simone Buchholz, Doris Gercke, Zoe Beck, Karin Duve, Ernest Hemmingway, Jack London, Dennis Lehane, Clemens Meyer, Michel Koglin, Karl Mickinn, Jörg Fauser, Robert Brack, Johannes Groschupf, Hans Herbst, Friedrich Ani, Marc Villard, Jean Genet oder Jens Eisel und natürlich Frank Göhre selbst.

Außer am Eröffnungsabend finden die ca. einstündigen Lesungen zweimal pro Abend statt. Und jeden Abend gibt es neue Geschichten, gelesen von immer anderen Schauspielerinnen und Schauspielern.

Textauswahl und Konzept: Frank Göhre | Idee: Ulrich Waller

Mit: Mit: Patrick Abozen, Holger Dexne, Victoria Fleer, Peter Franke, Johanna Christine Gehlen, Gerhard Garbers, Patrick Heyn, Hannelore Hoger, Burghart Klaußner, Michael Prelle, Christian Redl, Stephan Schad, Anne Weber, Martin Wolf

Termine

3. bis 15. August
jeweils um 19.00 Uhr und 20.30 Uhr

Preise

12,00 € auf allen Plätzen

Dienstag, 3. August 2021 um 19.00 Uhr

Peter Franke liest Auszüge aus Karl Mickinns „Altweibersommer“
und Jörg Fausers „Alles muss ganz anders werden“

Dienstag, 3. August 2021 um 20.30 Uhr

Hannelore Hoger liest Auszüge aus Doris Gerckes „Die Nacht ist vorgedrungen“ und „Frisches Blut“

Mittwoch, 4. August 2021 um 19.00 Uhr und 20.30 Uhr

Anne Weber liest Auszüge aus Marc Villards „Der Chauffeur“

Donnerstag, 5. August 2021 19.00 Uhr / 20.30 Uhr

Victoria Fleer liest Simone Buchholz
Eine Zeitreise durch die letzten Jahrzente Kiezgeschichte

Freitag, 6. August 2021 19.00 Uhr / 20.30 Uhr

Christian Redl liest Auszüge aus Jack Londons “Der Mexikaner Filipe Rivera” und Jens Eisels „Der Trainer”

Samstag, 7. August 2021 19.00 Uhr / 20.30 Uhr

Patrick Abozen liest Auszüge aus Hans Herbsts „Der dritte Mann“ und „Fünf Stationen“

Sonntag, 8. August 2021 19.00 Uhr /20.30 Uhr

Gerhard Gabers liest Auszüge aus Robert Bracks „Dammbruch“

Montag, 9. August 2021 19.00 Uhr / 20.30 Uhr

Stephan Schad liest Auszüge aus Dennis Lehanes „Cash“, eine Short Story

Dienstag, 10. August 2021 19.00 Uhr / 20.30 Uhr

Holger Dexne liest Auszüge aus Jens Eisels „Das Glück“ und „Tanzen“ und Auszüge aus Frank Göhres „Revierwache“, „Das Kiez-Alphabet“ und „Reeperbahn“

Mittwoch, 11. August 2021 19.00 Uhr /20.30 Uhr

Martin Wolf liest Auszüge aus Friedrich Anis „Die Siebziger“ und Ernest Hemingways „Die Killer“

Donnerstag 12. August 2021 19.00 Uhr / 20.30 Uhr

Burghart Klaußner liest Auszüge aus Johannes Groschupfs „Berlin Heat“

Freitag, 13. August 2021 19.00 Uhr /20.30 Uhr

Patrick Heyn liest Auszüge aus Clemens Meyers „Im Stein“

Samstag, 14. August 2021 19/20.30

Michael Prelle liest Auszüge aus Michael Koglins „Afrikanische Nacht“ und Auszüge aus Jean Genets „Im Hafen“

Sonntag, 15. August 2021 19.00 Uhr /20.30 Uhr

Johanna Christine Gehlen liest Auszüge aus Karen Duves „Taxi“ und Auszüge aus Zoe Becks „Dorlanna“

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

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  Gefördert im Rahmen des Kultursommers Hamburg

Klaus Pohl und Joachim Meyerhoff

Sein oder Nichtsein
präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival Hamburg

Stückinfo

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

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»Ist dieses Buch ein Theaterroman? Natürlich, aber weit mehr! Ist dieses Buch ein Liebesroman? Auch das. Ist dieses Buch ein Tagebuch, eine Komödie, eine Tragödie? All das.«(Joachim Meyerhoff)

Es ist und bleibt ein großes Geheimnis: Wie entsteht ein Kunstwerk?

Klaus Pohl ist es mit seinem Roman „Sein oder Nichtsein“ gelungen, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Denn er erzählt darin von der Entstehung eines wirklich großen Kunstwerks, der denkwürdigen „Hamlet“-Inszenierung des Starregisseurs Peter Zadek aus dem Jahr 1999 mit der Schauspielerin Angela Winkler in der Hauptrolle. Zu diesem kleinen Wunder hat sicher beigetragen, dass der Autor Klaus Pohl als Schauspieler in der Rolle des Horatio selbst Teil der Inszenierung und daher bei den monatelangen Probenarbeiten in Straßburg dabei war.

Er war dabei, als sich eine Gruppe der besten Theaterschauspieler der letzten Jahrzehnte – Angela Winkler, Ulrich Wildgruber, Otto Sander, Eva Mattes u. a. – auf eine Reise ins Unbekannte begeben hat:
Ein Abenteuer nach dem anderen, heftige Kämpfe und zarte Liebesgeschichten, Wut und Hingabe, Konkurrenz und Freundschaft, Hysterie und Selbstzweifel, Tragödien und Komödien – und am Ende das unvergleichliche Glück des Entdeckens und Gelingens. Und dies nicht nur auf der Probebühne, sondern im Leben aller Beteiligten vom Regie-Zampano bis zum Bühnenbildner und der Souffleurin…

Der Schauspieler und Autor Joachim Meyerhoff führt das Gespräch mit seinem Kollegen Klaus Pohl.

Mitwirkende

Klaus Pohl und Joachim Meyerhoff

Termin

18. September
Beginn: 20 Uhr

 

Preise

25,00 € / 27,00 €

Der Ticket-Vorverkauf startet am 3. August, 11 Uhr

Kartenzum Spielplan

Das 9. Hamburger Tüddelband für Saša und Nikolai Stanišic

präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival Hamburg

Stückinfo

Auch im St. Pauli Theater finden zum Schutz Ihrer Gesundheit selbstverständlich alle Vorstellungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutz-und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus statt.

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Das Harbour Front Literaturfestival verleiht das diesjährige Tüddelband zum ersten Mal an ein Autoren-Duo. Ein Vater und ein Sohn haben im Team ein Buch voller wilder und lustiger, überraschender und inspirierender Geschichten geschaffen:
„Hey, hey, hey, Taxi!

Jede Geschichte beginnt damit, dass jemand in ein Taxi steigt und endet damit, dass er wieder gut nach Hause kommt. Dazwischen aber erlebt er große Abenteuer voller Ideenfeuerwerke, in denen die Welt oft Kopf steht und vieles anders ist, als man es sonst kennt. Die Piraten sind spießige Minztee- und Kuchenliebhaber, denen eine Schatzjagd viel zu gefährlich ist. Unter der Motorhaube brummt keine Maschine, sondern der Motormann, der bitte nicht beim Lesen gestört werden möchte. Und die Ampeln stehen nicht auf grün, sondern auf Gurke.

Auch die Sprache, die die beiden Geschichtenerfinder für ihre Abenteuer gefunden haben, überrascht: Da ist eine Taxi-Fahrt nicht einfach schnell. Nein, sie ist blitzig, stürmös, blinzelich! Elanesk! Spitzflink! Einfach etwas rapidlich.
Und am Ende geht es immer wieder zurück- zurück nach Hause – zurück zu dir!

Sein erstes Kinderbuch hat Buchpreisträger Saša Stanišić zusammen mit seinem sechsjährigen Sohn Nikolai im Pandemie-, Quarantäne- und Homeschoolingjahr entwickelt, erspielt, erphantasiert. Das Buch, kongenial illustriert von Katja Spitzer, das dabei entstanden ist, macht nicht nur Freude. Es regt an, es unterhält und es lässt eine wunderbare Mischung aus realer und aus Phantasiewelt aufscheinen.
Es ist, mit einem Wort, ein großes Glück.

Deswegen verleiht das Harbour Front Literaturfestival das diesjährige Hamburger Tüddelband an Vater und Sohn Stanišić stellvertretend für alle Kinder, die in dieser kräftezehrenden Krise durchgehalten haben, obwohl sie auf so vieles verzichten mussten; und stellvertretend für alle Eltern, die trotz der immensen Herausforderungen ihre Kinder begleitet haben – nicht nur mit Geschichten und mit Vorlesen, sondern vor allem mit Hingabe.

Mitwirkende

Katrin Hörnlein, Stanišić Saša, Nikolai Stanišić

Termin

18. September
Beginn: 15 Uhr

 

Preise

8,00 € / 12,00 €

Der Ticket-Vorverkauf startet am 3. August, 11 Uhr

Kartenzum Spielplan

Monsieur Claude 2

Immer für eine Überraschung gut

Stückinfo

Er ist wieder da: der so herrlich politisch inkorrekte französische Spießer Claude Verneuil und seine Frau Marie. Was mussten sie im ersten Teil „Monsieur Claude und seine Töchter“ nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Truthahn halal und nicht zuletzt die Koffis von der Elfenbeinküste.
Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden richtige Meister in der Integration. Sie haben es vor Corona sogar noch geschafft – wie versprochen – allen Heimatländern der Schwiegereltern ihrer Töchter einen Besuch abzustatten. Das hindert sie aber nicht, es immer noch zu Hause am schönsten zu finden.
Doch diesmal haben sie die Rechnung ohne ihre Schwiegersöhne gemacht. Nachdem ein kommerzielles Gemeinschaftsprojekt der Schwager gescheitert ist, wollen die alle nur noch weg. Obwohl in Frankreich geboren, fühlen sie sich durch Alltagsrassismus und Antisemitismus zunehmend ausgegrenzt in diesem von ihnen als zu konservativ empfundenen Land. Immer wieder nur auf den Migrationshintergrund reduziert zu werden ist für sie keine Perspektive. Und ihre Frauen sind bereit, ihnen mit Kind und Kegel zu folgen. Corona hatte diese Entscheidungen nur herausgezögert.
Allerhöchste Zeit für Claude und Marie zu handeln, wenn sie die Familie zusammenhalten wollen. Sie setzen alles in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen und werden dabei plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission.
Wie schon der erste Teil ist auch die Fortsetzung eine amüsante Familienaufstellung, die fast märchenhaft die verschiedensten Ethnien und Religionen miteinander vereint. Wieder wird das multikulturelle Selbstverständnis Frankreichs satirisch auf den Prüfstand gestellt und es gibt fast kein Vorurteil, das dabei nicht auf den Tisch kommt. Dass Lachen immer noch die beste Methode ist, diese zu überwinden, zeigt auch „Monsieur Claude 2“ mit einer erneut zur Hochform auflaufenden Titelfigur, wieder gespielt von Michael Prelle, auf ganz charmante Weise. Und wie der Untertitel verrät, ist er auch noch für manche Überraschung gut.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Patrick Abozen, Holger Dexne, Hannah Rebekka Ehlers, Victoria Fleer, Patrick Heyn, Eddie Jordan, Knut Koch, Marina Lubrich, Sarah Masuch, Andrés Mendez, Michael Prelle, Angela Schmid / Cornelia Schirmer, Anneke Schwabe / Alice Hanimyan, Martin Wolf

Regie: Ulrich Waller | Bühne: Nina von Essen | Kostüme: Ilse Welter

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Philippe de Chauveron und Guy Laurent

Theaterfassung von Stefan Zimmermann

Termine

Voraufführung: 28. September 2021, 19.30 Uhr
Deutsche Erstaufführung/Premiere: 29. September

Weitere Vorstellungen:

3. , 5. bis 9. Oktober, 12. bis 16. Oktober, 19. bis 24. Oktober, 26. bis 30. Oktober sowie 2. bis 6. November 2021,

Beginn
dienstags bis samstags jew. 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr

Preise

28. und 29. September: 29,90 € und 34,90
Sonntag bis Donnerstag: 19,90 € bis 56,90 €
Freitag und Samstag: 29,90 € bis 62,90 €

Kartenzum Spielplan

Love Letters

von A. R. Gurney

Stückinfo

„Love Letters“, das berühmte Briefroman-Drama, ist eine unserer Reflektionen auf die Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen, auch im Theater.

Eva Mattes und Volker Lechtenbrink, zwei der profiliertesten Schauspieler und Sprecher im deutschsprachigen Theater, lesen Briefe einer unerfüllten Liebe und laden den Zuschauer ein zu einer Achterbahnfahrt  –  mitreißend, leidenschaftlich, lustig und tieftraurig. Ganz großes Kopfkino.

Wie zwei Königskinder mögen sie sich, lieben sich – und kommen doch nie zusammen. Seit ihrer Kindheit schreiben sich Melissa und Andy Liebesbriefe. Aus einer anfangs unschuldigen Liebe wird Freundschaft, dann eine innige Beziehung fürs Leben. Aber sie bleibt platonisch. Eine Liebe ohne Leib, schriftlich manifestiert auf dem Papier, in Abwesenheit des geliebten Anderen.

Die tatsächlichen Begegnungen verlaufen dagegen enttäuschend. Die Liebe wird immer unmöglicher. Exzessive Abenteuer am Abgrund kontra Korrektheit und Verantwortung in der Öffentlichkeit, verkrachte Künstler-Existenz kontra erfolgreicher Politik-Aufsteiger.

Beide bleiben verhaftet in ihren familiären Prägungen, sie sind das Produkt ihrer Geschichte, sie können nicht wirklich frei werden, auch wenn Melissa manchmal wie eine Vorkämpferin der Frauen-Emanzipation erscheint. Und trotzdem bricht ihre Korrespondenz nie ab.

Was ein kitschiges Melodram sein könnte, verwandeln Eva Mattes und Volker Lechtenbrink in diesem Theater der Stimmen und der Mimik zu einem berührenden großen Bilderbogen der Gefühle.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Eva Mattes und Volker Lechtenbrink

Regie: Ulrich Waller

Deutsch von: Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek

Premiere

3. Oktober 2020

Dauer

ca. 85 Minuten, ohne Pause

Pressestimmen

Langanhaltenden Schlussapplaus der Premieren-Besucher Dank pointierter Lesetechnik und Ausdruckskraft erfüllen die beiden Schauspieler die Briefe einer unerfüllten Liebe immer wieder neu mit Leben. Manchmal spielen, vielmehr lesen sie regelrecht Pingpong.   Hamburger Abendblatt

Ohne Berührungen berührend!
Mit dem Broadway-Hit von A.R. Gurney feierten am St. Pauli Theater die
TV- und Bühnenstars eine gelungene Premiere. Gebannt folgt das Publikum dem Schauspieler-Duo in seiner szenischen Lesung (Regie: Ulrich Waller) durch die Höhen und Tiefen einer schwierigen Beziehung.   Hamburger Morgenpost

Vom Zauber einer verwehenden Sprache

Deutsche Gedichte und Balladen
Mit Ulrich Tukur und Christian Redl

Stückinfo

Die Sprachkünstler Ulrich Tukur und Christian Redl wollen in einer Zeit zunehmender Zerstörung der Sprache und gleichzeitiger visueller Überreizung nochmal an die Anfänge, an den Ursprung von Theater erinnern: Den Text, die Sprache mit der man eine gute Geschichte erzählt. Neben ihren Lieblingsgedichten haben sie sich dazu eine zu Unrecht fast in Vergessenheit geratene Form ausgesucht: Die Ballade. Den meistens nur noch als quälende Erinnerung aus dem Deutschunterricht bekannt.

Aber wie der Kriminalroman lebt sie von Spannungsmomenten und Knalleffekten. Und wie in diesem verwandten Genre geht es immer um Mord, Ehebruch, Verführung, Kindsmord und unerwiderter Liebe, wie schon Friedrich Schiller, selbst ein begeisterter Balladenschreiber bemerkte.

Oft sind ganz volkstümliche Geschichten von Mord und Todschlag, Spukerscheinungen oder Liebe und Untreue die Quelle. Sie beschreiben immer wieder den Konflikt des Einzelnen mit der Gesellschaft und stellen die ewigen Fragen nach Gerechtigkeit, Schicksal und Schuld. Aber, wenn man genau liest und ein wenig gegen den Strich der gereimten Oberfläche, findet man die Nähe zum Bänkelsang, zu Komik und Kolportage, Sex und Crime. Wie eine alte Boulevard-Zeitung auf literarisch höchstem Niveau.

Nur mit ihrer Stimme und ihrer Mimik zaubern Tukur und Redl mit Texten von Goethe über Fontane bis zu Brecht phantastische Welten auf die Bühne, die, weil es immer um Schicksale von Menschen geht, tief berühren.

Mit

Ulrich Tukur und Christian Redl

Am Klavier: Olena Kushpler

Eingerichtet von: Ulrich Waller

Premiere

26. September 2020

Dauer der Vorstellung

70 Minuten, keine Pause

Pressestimmen

„Wer bei Lyrik an knochentrockenen und quälenden Deutschunterricht denkt, liegt völlig falsch. Redl und Tukur präsentieren die Balladen spannungsgeladen wie Abenteuergeschichten. Ein starker, melancholischer, witziger Abend.“
Hamburger Abendblatt

„Redl und Tukur zeigen, mal frei rezitierend, mal vom Blatt gelesen, wie spannend, wie aufwühlend und wie lustig deutsche Sprache in Versen sein kann. 1 ½ Stunden voller Emotionen. Zum Schluss ein begeistertes Publikum und Goethes Erlkönig als Zugabe – mehr geht nicht, ein wunderbarer Abend!“
NDR 90,3

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