Das letzte Band

von Samuel Beckett

Fast genauso lang wie bei Brechts Klassiker ist die letzte Aufführung von Becketts Klassiker bei uns auf der Bühne her. Becketts Gestalten, die auf der ewig enttäuschten Illusion des Wartens beharren oder in tragikomischer Hilflosigkeit die Gewissheit ihres Verfalls überspielen, sind zeitlos. „Das letzte Band“ zeigt einen Schriftsteller auf der vergeblichen Suche nach seiner verlorenen Identität. Aber Sprache wird bei ihm nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft und als Medium der Erkenntnis verwendet, sondern fast nur noch auf ihren klanglichen Gehalt hin abgehört.

Die beiden Protagonisten der Aufführung haben eine besondere Geschichte in der Hamburger Theatergeschichte. Für Jürgen Flimm, den langjährigen Thalia-Intendanten, ist es die Rückkehr nach Hamburg. Der erste Versuch mit „Gefährliche Liebschaften“ wurde ja vor über 2 Jahren kurz vor der Premiere von der Corona-Pandemie gestoppt. Der bald 80-jährige Wolf Dietrich Sprenger war einer seiner Protagonisten in der Thalia-Zeit, der sich aber auch als Regisseur in Hamburg einen Namen gemacht hat.

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Wolf-Dietrich Sprenger

Regie: Jürgen Flimm

Premiere

Frühjahr 2023