Burghart Klaußner und Johanna Christine Gehlen lesen
DAS AMERIKANISCHE TAGEBUCH
von Siegfried Lenz
Sechs Wochen reiste Siegfried Lenz im Jahr 1962 durch die USA. Allabendlich notierte er das Erlebte in ein Notizbuch – für seine Frau Liselotte, die ihn nicht begleiten konnte.
Der junge Schriftsteller, der mit seinen ersten Büchern schon viel Lob und Aufmerksamkeit erhalten hatte, war eingeladen worden, die amerikanische Demokratie kennenzulernen und in Deutschland über das Erlebte zu berichten.
Zur selben Zeit als Siegfried Lenz am Morgen nach seiner Ankunft in Washington und noch mit Jetlag seinen ersten Verabredungen nachkommt, trifft sich der amerikanische Präsident John F. Kennedy mit seinen Militärberatern und wichtigsten Beamten zur Besprechung der Kubakrise. Amerika steht vor seiner größten Herausforderung seit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Diese bedrohliche Atmosphäre empfindet Siegfried Lenz bereits nach wenigen Tagen. Neben seiner Begeisterung für die amerikanische Literatur – Faulkner und Hemingway waren die großen, prägenden Idole – bestimmen auch der Ost-West-Konflikt, die Kubakrise, die Diskussion um die Atombombe und das Engagement der USA in Vietnam das Reisetagebuch. Parallel zu den Tagebuchnotizen von Siegfried Lenz kommen die kürzlich erst im Nachlass entdeckten Briefe zu Gehör, die Liselotte ihrem Mann nach Amerika schickte. Sie erreichten ihn auf den verschiedenen Stationen seiner Reise und erzählen von einer innigen Liebesbeziehung, dies- und jenseits des Atlantiks.
Mit: Johanna Christine Gehlen und Burghart Klaußner
Dramaturgie: Sonja Valentin
In Zusammenarbeit mit der Siegfried Lenz Stiftung
Termin
29. März 2026
Beginn: 12 Uhr
Preis
19,00 € und 29,00 €
Schüler/innen, Studierende und Auszubildende: 50 % des Kartennettopreises
Dauer
Info folgt


