Konsens

von Nina Raine | Deutsch von Michael Eberth

Mit: Bettina Engelhardt, Johanna Christiane Gehlen, Patrick Heyn, Adrienne von Mangoldt, Marina Lubrich, Stephan Schad, Oliver Urbanski

Regie: Ulrich Waller | Bühne: Raimund Bauer | Kostüme: Ilse Welter


Das Stück der jungen englischen Autorin Nina Raine war der Sensationserfolg der letzten Theatersaison in London. Vor dem Hintergrund der me-too-Debatte wird am Beispiel einer jungen Londoner Juristenclique gezeigt, wie sich die Sensibilität und die Empfindlichkeiten im Umgang zwischen den Geschlechtern verschoben haben.

Eigentlich scheint alles gut zu laufen bei den Anwälten Edward und Jake. Die Karrieren florieren, mit ihren ebenfalls berufstätigen Frauen Kitty und Rachel haben sie Familien gegründet und Kinder geboren. Zusammen mit ihren Freunden, der etwas erfolglosen Schauspielerin Zara und Tim, dem Anwaltskollegen werden Parties gefeiert und Ehekrisen ausgestanden, bis ein Prozess, bei dem Edward als Anwalt beteiligt ist, und in dem es um eine umstrittene Vergewaltigung geht, das ganze Gefüge durcheinanderbringt.
Kitty, die die déformation professionelle, die völlige Empathielosigkeit ihres Mannes nicht mehr erträgt, trennt sich von Edward. Als die Ehe ernsthaft zu zerbrechen droht, geht es beinhart um das Sorgerecht und plötzlich steht auch der Vorwurf der Vergewaltigung in der Ehe im Raum.

Nina Raine gelingt mit ihrer Tragikomödie KONSENS (was nicht mehr und nicht weniger heißt als EINVERSTÄNDNIS) das faszinierende Portrait einer Gesellschaft von Menschen, für die Solidarität und Empathie Fremdworte zu sein scheinen, und in der jeder nur noch einsam für sich selbst kämpft. Mit britischem Humor zeigt sie uns wohlbekannte Menschen, die immer nur ihr persönliches Glück vor Augen haben und dabei in ihren Rollenmustern gefangen scheinen – bis Kitty den Aufbruch wagt.

 

Tickets: 19,90 € - 49,90 €

Dauer der Vorstellung ca. 135 Mintuen, zzgl. Pause

Pressestimmen

„Ulrich Waller hat ein erstklassiges Ensemble gecastet, das die Dialoge mit Timing und der nötigen Schärfe spricht. Ein umjubelter Abend, der nachdenklich macht". Hamburger Abendblatt

"Konsens könnte als Spiel der Stunde verstanden werden. Es ist im allerbesten Sinne von packender Unterhaltsamkeit, kurzweilig und leicht inszeniert, mit einem durchweg überzeugenden Ensemble." Die Welt

„Konsens am St.Pauli-Theater ist DAS Stück zur me-too-Debatte. Großer Applaus und Bravos für das Drama und das hervorragende Ensemble". Hamburger Morgenpost

„Konsens überzeugt mit einem spielstarken Ensemble und den starken, wenn auch harten Worten. So aktuell und lebensnah, wie Theater es nur sein kann." NDR

„Gefeierte Premiere". BILD 

„Ulrich Waller setzt ganz auf sein starkes Ensemble. Hier werden die feinsten Haarisse in einer glatten und zu durchorganisierten Welt spürbar. Dieses sehenswerte Stück läßt frösteln. Die schöne neue Welt, sie hat kein Herz. Schon der kleinste Sturm haut sie um." NDR, 90,3

„Packender Theaterabend." Süddeutsche Zeitung

„Starke Bilder. Böse, schöne Pointen." Deutschlandfunk Kultur

„Ein aufwühlendes Stück" The New York Times

„Großartig." The Guardian

Spielzeiten:

03. November Voraufführung
04. November Premiere
06. November bis 11. November
13. November bis 18. November
20. November bis 25. November
Beginn: jew. 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr, 24.11.+ 25.11. 20 Uhr
Foto: Marco Moog Photography
Foto: Oliver Fantitsch
Foto: Oliver Fantitsch
Foto: Oliver Fantisch

Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen nicht alle tatsächlich buchbaren Plätze im Online-Saalplan abgebildet werden können.

Auch wenn online keine Plätze mehr verfügbar sind, können Sie Restkarten telefonisch bei unserer Tickethotline reservieren.

Alle Ermäßigungen erhalten Sie ausschließlich an unserer Tickethotline oder an der Tageskasse. Rollstuhlfahrer buchen bitte ausschließlich direkt an der Kasse oder über unsere Tickethotline

040/4711 0 666

(Mo-Sa 10-19 Uhr, So 14-19 Uhr).

© 2012 St. Pauli Theater Produktionsgesellschaft mbH  |  Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz