Große Freiheit Nr. 7

von Helmut Käutner und Karl Vibach
mit Musiken von Heinz Schultze und Freddy Quinn

Mit: Volker Lechtenbrink, Victoria Fleer, Brigitte Janner, Julia Liebetrau, Anne Weber, Niels Hansen, Patrick Heyn, Martin Wolf, Richard Zapf

Regie: Ulrich Waller
Musikalische Leitung: Matthias Stötzel
Bühne: Amelie Hensel
Kostüme: Ilse Welter
Illustration und Animation: Birgit Schössow

Es ist DAS St. Pauli-Märchen schlechthin. Der Film von 1944, der die Romantik St. Paulis ausgerechnet in dem Moment festzuhalten versucht, als es durch alliierte Bomber fast vollständig zerstört wurde, beflügelt immer noch die Menschen, die Abend für Abend über die Meile schlendern.

Schon das Zustandekommen des Films war legendär: Ursprünglich vom Propagandaministerium als Würdigung der deutschen Handelsmarine gedacht, wurde bei Regisseur Helmut Käutner die Hauptfigur des Films, Johnny Kröger, zu einem alternden Ex-Matrosen, der als Stimmungssänger in einem halbseidenen Vergnügungslokal auf St. Pauli arbeitet. Käutners Akteure trinken, rauchen, prügeln sich und haben außereheliche Liebesverhältnisse. Der ursprüngliche Filmtitel „Große Freiheit" musste auf Druck von Goebbels in „Große Freiheit Nr. 7" umbenannt werden, die Freiheit brauchte eine Hausnummer, denn zu sehr fürchtete man, dass die Zuschauer sonst auf subversive Gedanken kommen würden. Kurios ist auch, dass der Film wegen der nicht mehr zu übersehenden Bombenschäden in Hamburg hauptsächlich in Prag entstanden ist. Als er fertig war, protestierte die Marine gegen die Zeichnung der Hauptfigur, weswegen er nur im noch deutsch besetzten Ausland herauskam und in Deutschland selbst erst im  September '45 gezeigt werden konnte.

Am St. Pauli Theater soll die Geschichte wieder etwas näher an die Entstehungszeit des Films herangerückt werden. Volker Lechtenbrink spielt und singt den Johnny Kröger, der sich in das Mädchen Gisa verliebt, für sie eine bürgerliche Existenz anstrebt und mit ihr in den Hafen der Ehe schippern will. Wie es ausgeht, wissen wir alle, unsterblich sind die Lieder „Beim ersten Mal, da tut's noch weh" oder „La Paloma – einmal muss es vorbei sein".

Dauer der Vorstellung ca. 120 Minuten, zzgl. 20 Minuten Pause

 

Pressestimmen

„Große Freiheit, große Nostalgie" Hamburger Abendblatt

„Im St. Pauli Theater glänzt Volker Lechtenbrink als Seebär Johnny Kröger in „Große Freihieit Nr. 7"" Die Welt

„Mehr Hamburg geht nicht!" BILD

„Jubel für das Kiez-Kult-Stück: „Große Freiheit Nr. 7" Hamburger Morgenpost

Spielzeiten:

27. Mai bis 28. Mai Voraufführungen
29. Mai Premiere
30. Mai bis 31. Mai
07. Juni bis 11. Juni
13. Juni bis 18. Juni
20. Juni bis 23. Juni
25. Juni
27. Juni bis 02. Juli
04. Juli bis 06. Juli
09. Juli
11. Juli bis 15. Juli
07. März 2018 bis 11. März 2018 Neue Termine!
13. März 2018 bis 18. März 2018
20. März 2018 bis 25. März 2018
27. März 2018 bis 02. April 2018
Beginn: 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr
2018: Jew. 19.30 Uhr, sonntags und Ostermontag um 18.00 Uhr
Foto: Marco Moog

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