Bill Ramsey swings

mit dem Achim Kück Quartett

Die häufigste Frage der Journalisten: "Wie kamen Sie dazu, von Schlager auf Jazz umzuwechseln?" Dass die Frage umgekehrt sein sollte, können nur diejenigen wissen, die sich Mitte der 50er Jahre intensiv mit der Jazzszene beschäftigt haben.

Der am 17. April 1931 1931 in Cincinnati, Ohio, geborene Bill Ramsey hörte schon als Junge Bigband Swing Platten. Cincinnati war damals ein bedeutendes Produktionszentrum für Rhythm & Blues- Schallplatten; Bill liebte die schwarze Musik und deren Interpreten und versuchte sich in den 40er Jahren amateurhaft an Boogie Woogie und Blues. Zu seinen Idolen gehörten Ella Fitzgerald und Nat "King" Cole.

1953 war Produzent bei AFN (U.S. Militärsender) in Frankfurt.  Nach der Aufnahme von "JAZZ AT THE PHILHARMONIC" saß er mit Kollegen und der Sängerin Ella Fitzgerald in fröhlicher Runde beisammen, in der alle – auch er – etwas vorsingen sollten. Er wollte nicht aber Ella drehte sich zu ihm um und sagte: "All you got to do is close your eyes".

Ab dann ging alles ganz schnell: 1953 und 1954 trat er bei den German-American Jazzfestivals 1+2 in Nürnberg mit dem Kurt Edelhagen Orchester sowie als erster amerikanischer Jazzsänger beim deutschen Jazzfestival in Frankfurt auf. Hier lernte er die damaligen Jazz(!)-Interpreten Paul Kuhn, James (Hans) Last, Ernst Mosch und viele andere, später in der Schlager-, Pop- sowie Volksmusik, bekannte Künstler kennen.

Sein damaliger Produzent Heinz Gietz hatte ihn schon 1955 auch zum Film gebracht und fragte ihn, ob er nicht auch mal eine „lustige“ Platte machen wolle. So entstanden "Schokoladeneisverkäufer", "Souvenirs", "Zuckerpuppe", "Pigalle",  oder "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett". Mitte der sechziger Jahre fing er an, sein Repertoire zu erweitern, er arbeitete als Moderator und produzierte seine ersten Jazz- und Folk-LP`s und ging mit dieser Musik auf Tournee.

Inzwischen hat sich sein Image beim breiten Publikum so erweitert, dass er nach wie vor als Schlagersänger aber auch als Jazzinterpret und Moderator akzeptiert wird, was ihn sehr freut. Seit 1984 ist Mr. William M. Ramsey deutscher Staatsbürger, seit 1991 Hamburger.


Dauer der Vorstellung ca. eine Stunde und 40 Minuten, zzgl. 20 Minuten Pause

Spielzeiten:

20. Oktober
Beginn: 19:30

Fotos: SWR 2010

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