MOMO

Nach dem gleichnamigen Buch von Michael Ende

Ein Theaterprojekt mit Schülern der Stadtteilschule am Hafen – Standort St. Pauli

Mit: Manija Abdulla, Scharhoudine Adrika, Sara Ahmedi, Diana Ali Mohammad, Emma Antwi, Patrick Braimah, Fatoumatta Fofana, Marie Fischer, Lasse Gloistehn, Merit Igwe, Fatima Indjai Candé, Carla Johnson, Lana Johnson, Maja Johnson, Anna Jungjohann, Angelina Kassama, Lea Katzmann, Ebrima Kinteh, Isha Kinteh, Mariama Kinteh, Albert Lichtenstern, Gamze Salvatore, Joan Schlüter, Sarah Sevinc, Aristide Vondoame, Matti Vorreyer, Aliyah Wehner

Regie: Dania Hohmann
Regiemitarbeit: Andy Klinger
Bühne: Sonja Zander
Kostüme: Susann Günther
Musik: Manuel Weber, Joscha Farries, Jasmine Ammann, Carola Schaal
Choreograph: Can Gülec * Fotos/Film: Florian Driessen
Kostümbildassistenz: Felix Meiers * Koordination: Lisa Stahlberg * Organisation: Nanna Rohlffs

 

„Momo", Michael Endes Kinderbuchklassiker, ist ein Text voller Anspielungen auf die Gegenwart und eine im wahrsten Sinne des Wortes phantastische Hinführung auf ein Problem, mit dem junge Menschen ein Leben lang zu tun haben werden: Keine oder nicht genügend Zeit zu haben. Im Gegenteil, von Klein auf werden sie dazu angehalten, Zeit zu sparen. Zeit, die sie mit Erlebnissen füllen könnten, mit denen sie später zu Persönlichkeiten reifen könnten. Immer nach dem Motto: Später wirst Du noch genug Zeit haben für die schönen Momente, jetzt musst Du Dich erstmal um die wichtigen Dinge kümmern. So lernen sie Zeit zu sparen und werden nicht nur in Endes Text immer hastiger und kälter. Sie entfremden sich von sich selbst. Denn Zeit ist Leben. Bei Michael Ende taucht eine Gegenfigur auf, ein kleines Mädchen, das darum kämpft, dass sich die Menschen gegenseitig wieder Zeit schenken.

Nach „Peer Gynt" und „Alice im Wunderland" werden Dania Hohmann und ihr Team die Welt von Michael Ende mit den knapp dreißig 10-15-jährigen Jugendlichen der Stadtteilschule am Hafen, Standort St. Pauli erkunden, mit Szenen und Situationen aus dem Buch, Choreografien und heutigen Popsongs.

Die Erfahrung mit den bisherigen Projekten hat gezeigt, dass gerade über eine eine erst einmal fremde literarische Vorgabe das Interesse der Schüler zu wecken und durch eine adäquate Umsetzung unter Einbeziehung moderner Musik (Pop) ein Gemeinschaftserlebnis möglich ist, dass Schüler nicht nur kurzfristig motiviert, sondern vielleicht auch neue Lebensoptionen eröffnet.

Dass der Stoff verfilmt wurde, hat das Interesse der Jugendlichen noch weiter angeheizt und ihnen den Stoff noch näher gebracht. Dieses Theater/Tanz/Musikprojekt kann den Schülern die Chance geben, eigene Stärken zu entdecken, Selbstbewusstsein zu entwickeln und sich in einer ganz ungewohnten Weise öffentlich zu präsentieren.

 

Vielen Dank an Brigitte Janner für das Sprechcoaching.

Wir danken für die freundliche und großzügige Unterstützung:

Spielzeiten:

03. April Premiere
05. April
08. April
Beginn: 3.4., 19 Uhr, 5.4., 11 Uhr,
8.4., 15 Uhr
Illustration: Udo Lindenberg

Alle Fotos von: Florian Driessen

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