Deutschsprachige Erstaufführung

4000 Tage

Von Peter Quilter
Deutsch von Max Faber

Mit: Boris Aljinovic, Judy Winter, Gustav Peter Wöhler

Regie: Ulrich Waller
Bühne: Wilfried Minks
Kostüme: Ilse Welter

Seit drei Wochen liegt Michael wegen eines Blutgerinnsels in seinem Gehirn im Koma. An seinem Krankenbett wachen bei Tag und bei Nacht abwechselnd und manchmal auch gleichzeitig seine Mutter Carol und sein Lebenspartner Paul. Sie verbindet eine abgrundtiefe gegenseitige Abneigung zueinander, denn Carol hat ihrem Sohn nie verziehen, dass er schwul geworden ist und sieht in Paul den Schuldigen.

Als Michael erwacht, fehlen ihm elf Jahre seiner Erinnerung. Es sind genau die elf Jahre, die er mit Paul zusammengelebt hat – 4000 Tage. Paul versucht nun mit allen Mitteln Michael an die gemeinsame Zeit zu erinnern, während Carol dies als Zeichen des Himmels sieht für ihren Sohn, einen „normalen" Neustart seines Lebens zu machen. Erbittert kämpfen beide um die Deutungshoheit über diese „verlorene" Zeit.

Aber wie geht Michael mit seiner Amnesie um? In kurzen, schnellen Dialogen geht es dem erfolgreichen englischen Autor um Fragen wie: Wie kann man in der Gegenwart leben ohne die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen – die persönlichen und die gesellschaftlich-politischen? Wie wichtig sind Erinnerungen überhaupt? Woran erinnern wir uns und warum? Wäre es wünschenswert, eine Reset-Taste drücken zu können und noch einmal an einen früheren Punkt der eigenen Entwicklung zurückzugehen?

„4000 Tage" hatte im Januar 2016 im Park Theatre in London seine von Presse und Publikum viel beachtete Uraufführung. „Eine clevere Idee und ein bewegendes Stück", schrieb die Daily Mail. Peter Quilter ist einer der erfolgreichsten Autoren des „Well-made-play", dessen Stücke in 27 Sprachen übersetzt wurden.

Zwischenüberschrift

"Ein Stück von großer emotionaler Intensität." The Telegraph

„Eine cleverer Plot und ein bewegendes Stück" Daily Mail

„Quilter entwirft ein faszinierendes Gebäude aus sich steigernden knappen Dialogen mit interessanten Fragestellungen und anregenden Einfällen." Financial Times

Spielzeiten:

26. März bis 27. März Voraufführungen
28. März Premiere
30. März bis 02. April
04. April bis 09. April
11. April bis 16. April
18. April bis 21. April
Beginn: 19:30 Uhr, sonntags 18 Uhr, So.,16.4. um 19:30
Fotos: Jim Rakete

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